Petition addressed to:
Bischof Kohlgraf
An die Königstädterinnen und Königstädter, Vereine, Organisationen, Institutionen, Schulen und andere Gruppen:
die Kirche Johannes XXIII. und das angrenzende Gemeindezentrum sollen aufgrund von Einsparmaßnahmen geschlossen werden!
Bitte unterstützen Sie uns, unsere Kirche und unser Gemeindezentrum zu erhalten!
Reason
Hintergrundinfos:
Die Kirche wurde 1975 eingeweiht und entstand aus einer langen Phase katholischen Gemeindelebens ohne eigenen Kirchort. Sie ist bis heute nicht nur geistliches Zentrum der katholischen Gemeinde, sondern ein wichtiger sozialer, kultureller und ökumenischer Ort für den gesamten Stadtteil Königstädten und darüber hinaus!
Architektur und Ausstattung der Kirche wurden bewusst im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils geplant. Der zentral angelegte Kirchenraum, die symbolreiche Gestaltung und zahlreiche künstlerische Elemente verleihen der Kirche einen eigenständigen Charakter und hohen ideellen Wert. Von besonderer Bedeutung ist die vielfältige Nutzung durch kirchliche und nichtkirchliche Gruppen. Das Gemeindezentrum ist zudem unverzichtbar für größere Veranstaltungen, z.B.:
- soziale Einrichtungen und Verbände (z. B. Lebenshilfe, DRK, Inselhof (Wohnstätte für Menschen mit Behinderung)),
- Schulen und Kindertagesstätten,
- Trauernde im Rahmen von Trauerkaffees,
- Events wie Kinderfasching, Vermietung für Familienfeiern (für Mitglieder der Kirche und Nichtmitglieder), Sankt Martin in Kooperation mit evangelischer Kirche und städtischen Kitas, Dankeschön-Abend für mehr als 100 Personen, Barbara-Abend der Schlesier,
- ökumenische Gottesdienste und Weltgebetstag mit der evangelischen Gemeinde
- Firmvorbereitungskurse, Kommunionvorbereitungskurse
- Nachmittage für ältere Gemeindemitglieder
Kirche und Gemeindezentrum sind funktional aufeinander abgestimmt. Bei Hochfesten, Erstkommunionen, Firmungen und Familiengottesdiensten werden beide Räume gemeinsam genutzt und bieten Platz für bis zu 500 Personen. Der bauliche Zustand der Anlage ist gut; vor einigen Jahren wurde eine komplette Betonsanierung vorgenommen. Zudem stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Das im Rahmen des pastoralen Weges gewünschte Miteinander der Pfarreien ist aufgrund der räumlichen Kapazitäten fast nur in Königstädten möglich!
Eine Schließung dieses Kirchortes hätte weitreichende Folgen: Der Stadtteil Königstädten verlöre einen wichtigen Ort des sozialen Miteinanders, der Begegnung, der Inklusion und des ehrenamtlichen Engagements. Für viele Menschen wäre eine wohnortnahe kirchliche Heimat nicht mehr gegeben.
Wir haben Verständnis für die finanziellen und strukturellen Herausforderungen des Bistums. Zugleich bitten wir darum, bei Entscheidungen nicht allein wirtschaftliche Kennzahlen, sondern auch gesellschaftliche, pastorale und soziale Aspekte angemessen zu berücksichtigen.
v.i.S.d.P.: Ruth Kotyga
Die angegebenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich zum Zweck dieser Petition verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.
Ein sozialer Treffpunkt wird gebraucht und wenn die vorhandenen Räume genutzt und nicht abgerissen werden, ist es nachhaltig