Petition FÜR die Reaktivierung der Bahnstrecke Nunkirchen - Merzig!

Petition richtet sich an
Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich

2.673 Unterschriften

Der Petition wurde teilweise entsprochen

2.673 Unterschriften

Der Petition wurde teilweise entsprochen

  1. Gestartet 2023
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Teilerfolg

Petition richtet sich an: Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich

Ich bin für die Reaktivierung der Eisenbahnstrecke Nunkirchen - Merzig und gegen Rückbau und die Umwandlung in einen Radweg. Wenn auf der renovierten Bahnstrecke wieder täglich die Bahn fährt, würde diese Strecke viel dazu beitragen, dass der Verkehr von der Straße käme und die im ganzen Umkreis beliebte Museumseisenbahn, bliebe als wertvolles Kulturgut erhalten. Das bedeutet: Nie mehr im Stau stehen, pünktlich und schneller zur Arbeit, zum Arzt, zum Termin kommen. Viele Busse würden eingespart. Der Tourismus würde gefördert. Davon hätten alle Bürger des ganzen Landkreises Merzig etwas . Natürlich wäre ein Radweg, genau daneben gebaut, schön, aber die Bahn sollte dafür nicht geopfert werden. Außerdem würde die Bahnstrecke das Geld für die Kosten für die Instandsetzung rückwirkend selbst erwirtschaften und nach einiger Zeit sogar Profit abwerfen. Deshalb gebt hier euere Stimme ab, FÜR die Reaktivierung und Erhaltung der Bahnstrecke Nunkirchen - Merzig!

Begründung

  1. Erhaltung von wertvollem Kulturgut
  2. Belebung der Region
  3. Förderung des Tourismus
  4. Klimafreundliches Verkehrsmittel durch die Verbindung der Gemeinden Losheim - Merzig
  5. Entlastung des Strassenverkehrs
  6. Gewinnbringende Investition
  7. Erleichterung des Alltags für Jedermann
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Helga Walther, Perl
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.01.2023
Sammlung endet: 17.04.2023
Region: Landkreis Merzig-Wadern
Kategorie: Verkehr

Diese Petition wurde in folgende Sprachen übersetzt

Neuigkeiten

  • Infoblatt: Status der Bahnstrecke Merzig–Losheim (Stand: 2026)

    Obwohl ein Gutachten ergeben hat, dass es sich lohnen würde die Strecke zu reaktivieren, hat die Gemeinde Losheim, die Besitzer der Strecke ist, dies aus Kostengründen abgelehnt. Nun soll die Strecke verkauft werden.

    📌 Das Bieterverfahren & Die Interessenten
    Da das Land Saarland und die Kommunen eine Reaktivierung für den regulären Pendlerverkehr (SPNV) abgelehnt haben, hat die Eigentümerin (Gemeinde Losheim am See) ein europaweites Verkaufsverfahren gestartet. Es liegen zwei konkrete Bewerber vor, deren Verhandlungen kurz vor dem Abschluss stehen:

    • Privates Eisenbahninfrastrukturunternehmen: Möchte die Strecke sanieren und für den Schienengüterverkehr (z. B. Holztransport für das Werk Homanit) sowie für Bauzugverkehre reaktivieren.
    • MuseumsEisenbahnClub Losheim (MECL) e.V.: Arbeitet mit dem Investor zusammen, um nach der Sanierung wieder historische Dampf- und Museumszüge zwischen Merzig und Losheim fahren zu lassen.

    ⚖️ 4. Der Konflikt mit der Stadt Merzig

    • Pläne der Stadt Merzig: Der Stadtrat lehnt den Bahnbetrieb ab. Merzig plante im Bebauungsplan „Bereich Ostbahnhof“ Wohnanlagen und favorisierte den Umbau der Trasse zu einem Radweg.
    • Die Rechtslage: Da die Gleise weiterhin dem Allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG) unterliegen und nie offiziell entwidmet wurden, genießt die Bahnstrecke rechtlichen Schutz. Die Gemeinde Losheim legte erfolgreich Einspruch gegen die Merziger Baupläne ein.
    • Zukunft der Instandsetzung: Da konkrete Angebote zur Wiederinbetriebnahme vorliegen, ist eine Stilllegung oder der Abbau der Schienen rechtlich unzulässig. Die neuen Käufer planen, den Ostbahnhof Merzig zeitnah als Baustofflager für die Streckensanierung zu nutzen. Die Züge werden nach der Reparatur wieder rollen.

Es geht nicht nur um die Museumseisenbahn, sondern um die Reaktivierung und Eletrizifierung der Bahnstrecke. Eine reguläre S-Bahn würde Geld einbringen. Der Rückbau zum Radweg kostet enorm viel Geld und auch die Pflege. Menschen aus der ganzen Welt würden hier ihr Geld ausgeben, wenn es richtig vermarktet würde, denn Eisenbahnfans gibt es immer mehr.

Die Strecke kann kein Kulturgut sein, weil der MECL nicht müde wird zwischen dieser und dem Verein zu unterscheiden. Mitschuld am Verfall der Trasse haben und sich dann als Kulturgutretter bezeichnen wäre ja auch dreist. Somit ist nur die Lok Kulturgut. Auch am Weltkulturerbe in Völklingen wird kein Stahl mehr gegossen und in Flugzeugmuseen fliegt kein Flieger mehr. Der MECL muss sich ein Konzept ohne Fahrten ausdenken, denn bis zur Reaktivierung sind es noch 7 Jahre.

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