Plakatierungsverbot für Wahlen in Deutschland

Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag (Petitionsausschuss), Landtage der Bundesländer

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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag (Petitionsausschuss), Landtage der Bundesländer

Für ein bundesweites Plakatierungsverbot bei Wahlen und die Einführung eines digitalen, Umweltbewusten und für alle Parteien fairen Wahlportals!

Begründung

Die massenhafte Plakatierung vor Wahlen ist ein Relikt aus dem vergangenen Jahrhundert. Sie ist weder zeitgemäß noch nachhaltig und bringt erhebliche Nachteile für Umwelt, Gesellschaft und die Demokratie mit sich:

  • Massive Umweltbelastung und schlechte CO2-Bilanz: Bei jeder großen Wahl werden zig Millionen Plakate produziert, transportiert und aufgehängt. Die Herstellung der meist verwendeten Plastik-Hohlkammerplakate verbraucht immense Ressourcen. Hinzu kommen die CO2-Emissionen durch die Fahrten beim Auf- und Abhängen. Die Plakate enden nach wenigen Wochen fast ausschließlich in der Müllverbrennung.
  • Plastikmüll in der Natur: Witterungsbedingungen wie Stürme sowie Vandalismus führen dazu, dass unzählige Plakate abreißen. Sie landen in Straßengräben, Feldern und Gewässern, wo sie sich zu Mikroplastik zersetzen, wenn sie nicht rechtzeitig oder gar nicht eingesammelt werden.
  • Gefährdung der Verkehrssicherheit: Wahlplakate werden oft in massiven Mengen an Laternen und Ampeln angebracht, nicht selten entgegen den Vorschriften. Sie behindern an Kreuzungen und Einmündungen zum Teil die Sicht für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger und stellen somit eine akute Unfallgefahr dar.
  • Verschwendung von Steuergeldern: Wahlkämpfe werden zu einem großen Teil über die staatliche Parteienfinanzierung aus Steuermitteln bezahlt. Es ist den Steuerzahlern nicht vermittelbar, dass Millionen Euro für umweltschädliche Wegwerfartikel ausgegeben werden, die inhaltlich meist nur hohle Phrasen bieten.
  • Demokratische Ungerechtigkeit: Das aktuelle System begünstigt finanzstarke, etablierte Parteien, die sich eine flächendeckende Plakatierung leisten können. Kleinere Parteien werden massiv benachteiligt, da sie in der öffentlichen Wahrnehmung schlichtweg überklebt werden.

Die zeitgemäße Lösung: Ein zentrales Wahlportal
Statt umweltschädlicher Materialschlachten fordern wir die Schaffung eines zentralen, staatlich verwalteten digitalen Wahlportals.

  • Chancengleichheit: Jede zugelassene Partei und jede/r Kandidierende erhält dort genau denselben Raum zur persönlichen Vorstellung.
  • Interaktion: Das Portal bietet die Möglichkeit, direkte Fragen an Kandidierende zu stellen und sich umfassend zu informieren. Es gibt direkte Verlinkungen zu den ausführlichen Parteiprogrammen.
  • Barrierefreiheit & analoge Teilhabe: Um Menschen ohne Internetzugang nicht auszuschließen, kann aus diesem Portal heraus auf Anfrage unkompliziert eine kostenlose, gedruckte Version (z. B. als kompaktes Info-Heft) angefordert werden. Dieses Heft bündelt die Vorstellungen aller Parteien neutral und übersichtlich und wird per Post zugestellt.

Mit diesem Konzept würden wir vermutlich Millionen an Steuergeldern sparen, entlasten unsere Umwelt massiv von CO2 und Plastikmüll, erhöhen die Verkehrssicherheit und schaffen gleichzeitig einen faireren, inhaltlich fokussierteren demokratischen Wettbewerb.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dietmar Lassner, Bobingen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.03.2026
Sammlung endet: 07.09.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Umwelt

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Warum Menschen unterschreiben

Weil es unnötig ist soviel Müll für 3 Wochen zu produzieren.

Unnötige Verschmutzung der strassen. Kann man auch in der heutigen zeit alles online machen (Werbung etc)

Umweltverschmutzung und überhaupt nicht wichtig. Beurteile Politiker nicht nach dem Aussehen.

Das kostet unser Steuergeld, und ich möchte hier diese Gesichter nicht Wochenlang sehen.

Resurcen werden verschwendet, Umweltbelastung, plakatierung aufdringlich und teilweise sicherheitsgefährend montiert.

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