Prüfung einer zentralen Lasershow als Alternative zu Feuerwerk – Pilotprojekt im Rahmen einer Kerwe

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Oberbürgermeisterin Beate Kimmel, Stadtrat Kaiserslautern

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Petition richtet sich an: Oberbürgermeisterin Beate Kimmel, Stadtrat Kaiserslautern

BÜRGERANTRAG

Betreff: Prüfung einer zentralen Lasershow als Alternative zu Feuerwerk –
Pilotprojekt im Rahmen einer Kerwe

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit stelle ich gemäß § 17 der Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz (GemO) einen Bürgerantrag
mit dem Ziel, bei zukünftigen städtischen Großveranstaltungen in Kaiserslautern den Einsatz einer
zentral organisierten Lasershow als Alternative zu klassischem Feuerwerk zu prüfen und testweise
umzusetzen. Als besonders geeigneter Rahmen für ein solches Pilotprojekt wird eine der
kommenden Kerwen in Kaiserslautern vorgeschlagen.

Der Einsatz von Feuerwerk ist regelmäßig verbunden mit hoher Feinstaub- und Umweltbelastung,
erheblichen Lärmemissionen mit negativen Auswirkungen auf Kinder, ältere Menschen,
traumatisierte Personen sowie Haus- und Wildtiere, Verletzungsrisiken und zusätzlicher Belastung
für Feuerwehr, Rettungsdienste und Ordnungsbehörden sowie erheblichem Reinigungs- und
Entsorgungsaufwand im Stadtgebiet.

Moderne Lasershows stellen eine zeitgemäße, sichere und umweltfreundliche Alternative dar. Sie
sind emissionsfrei und nahezu geräuschlos, visuell eindrucksvoll sowie musikalisch und thematisch
gestaltbar, mehrfach einsetzbar und damit langfristig kostenstabil sowie besonders geeignet für
zentral organisierte, öffentliche Veranstaltungen.

Eine Kerwe bietet sich als Testveranstaltung besonders an, da sie einen überschaubaren
organisatorischen Rahmen bietet, familienfreundlich ist und ein breites Publikum anspricht, nicht
die emotionale und traditionelle Aufladung eines Silvesterabends besitzt und eine realistische
Möglichkeit bietet, Wirkung, Akzeptanz, Kosten und organisatorischen Aufwand praxisnah zu
evaluieren. Ein solcher Test würde es ermöglichen, Erfahrungen zu sammeln, ohne bestehende
Traditionen unmittelbar infrage zu stellen oder zu verändern.

Ein zentrales, öffentlich organisiertes Show-Format würde niemandem etwas nehmen, sondern
eine zusätzliche Option schaffen. Private Feiern oder individuelle Formen des Rückzugs bleiben
davon unberührt. Aus organisatorischer Sicht kann ein zentrales Format für die Stadt besser
planbar und kontrollierbarer sein als viele einzelne Feuerwerke, insbesondere im Hinblick auf
Sicherheitskonzepte, Einsatzplanung und Reinigungsaufwand. Auch aus Sicht von Familien,
älteren Menschen sowie Personen mit Tieren kann ein ruhigeres, lichtbasiertes
Veranstaltungsformat eine attraktive und inklusivere Alternative darstellen, die eine breitere
gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Darüber hinaus bietet ein solches Format die Möglichkeit,
Kosten, Sicherheitsaufwand und Wirkung transparent und vergleichbar zu bewerten. Insbesondere
wiederverwendbare Show-Elemente könnten langfristig wirtschaftliche Vorteile bieten, was im
Rahmen einer sachlichen Prüfung untersucht werden sollte.

Ein Pilotprojekt dieser Art bietet zudem die Chance, Kaiserslautern als moderne, innovative und
familienfreundliche Stadt zu präsentieren. Eine zeitgemäße Kerwe mit einer zentralen Licht- und
Musikinszenierung hätte Modellcharakter und könnte zu positiver regionaler und überregionaler
Berichterstattung beitragen. Der Antrag versteht sich ausdrücklich als konstruktiver Impuls, der
ökologische, gesellschaftliche, organisatorische und imagebezogene Aspekte gleichermaßen
berücksichtigt.

Ein zentrales, öffentlich organisiertes Show-Format kann darüber hinaus einen
gemeinschaftsstiftenden Charakter haben. Perspektivisch, beispielsweise an Silvester, könnte eine
große, gemeinsame Licht- und Musikinszenierung denjenigen Bürgerinnen und Bürgern, die dies
wünschen, eine freiwillige Möglichkeit bieten, den Jahreswechsel gemeinsam zu erleben. Dabei
werden andere Formen des Feierns oder der privaten Zurückgezogenheit ausdrücklich nicht
eingeschränkt. Ein solches zusätzliches Angebot kann das Zugehörigkeitsgefühl zur Stadt stärken
und einen positiven, verbindenden Akzent im öffentlichen Raum setzen.

Konkret beantragt wird die Prüfung, ob im Rahmen einer der nächsten Kerwen in Kaiserslautern
testweise eine zentrale Lasershow anstelle eines Feuerwerks durchgeführt werden kann, eine
vergleichende Bewertung von Kosten, Sicherheitsaufwand, Umweltbelastung und öffentlicher
Akzeptanz gegenüber klassischem Feuerwerk, die Einbindung relevanter Stellen, insbesondere
Stadtmarketing, Feuerwehr, Umwelt- und Ordnungsamt, sowie eine öffentliche Kommunikation des
Pilotprojekts und eine anschließende Auswertung.

Begründung

Diese Petition ist wichtig, weil sie Kaiserslautern die Chance gibt, neue Wege zu gehen, ohne bestehende Traditionen sofort infrage zu stellen.
Eine zentrale Licht- und Musikinszenierung kann eine sichere, umweltfreundliche und gemeinschaftliche Ergänzung zu bisherigen Formaten sein. Die Petition unterstützt eine sachliche Prüfung und einen Test im Rahmen einer Kerwe.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Terrell Kemp, Kaiserslautern
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 19.01.2026
Sammlung endet: 18.07.2026
Region: Kaiserslautern
Kategorie: Soziales

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Warum Menschen unterschreiben

Wegen der Tiere und der Umwelt

Wir sollten weg vom traditionellen Böllern, für die Natur und die Tiere (Feinstaub, Lärmbelastung)

ja und das sofort.

Ich habe Angststörungen bei lauten und kriegsähnlichen Geräuschen. Der Umwelt, der Tiere und den Menschen zu Liebe

Es ist eine tolle Alternative zu Feuerwerk, das es Haustiere schont und Verletzungen verhindert.

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