• Von: Gabriele Hupp mehr
  • An: Bundesumweltminister
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Tierschutz mehr
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    Sammlung abgeschlossen

Rabenkrähenmassaker,das Klagen der getroffenen Tiere

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Die Jagd auf diese Vögel: Rabenkrähe (Corvus corone), Elster (Pica pica), z.T. Eichelhäher (Garrulus glandarius) ist absolut unnötig. Jahrelange Studien von namhaften Wissenschaftlern und großen Umweltschutz-verbänden belegen dies.

Leider werden diese Erkenntnisse von Jagdverbänden und Jägern bewusst ignoriert. Schon seit vielen Jahren reiten sie auf denselben alten Argumenten herum, um eine Jagd auf diese Vögel zu rechtfertigen. Diese Aussagen halten einer kritischen Betrachtung nicht stand. Entgegen der Zahlen und Fakten der Wissenschaft können die Jäger sehr selten Beweise für die Schäden dieser Tiere angeben, die meisten Eindrücke entstehen durch subjektive Wahrnehmung und althergebrachtem „Wissen“.

Hier werden die Landwirte mit "zerpickten" Silageplanen, Rückgang der Erträge usw. vorgeschoben.

Schenkt man den Argumenten der Jägerschaft Glauben, sind unsere heimischen Rabenvögel wahre Monster, die Schafe und Kälber auffressen, Singvögel drastisch dezimieren und Felder leerräumen. Selbst am Rückgang von Bodenbrütern und Niederwild sollen die Rabenvögel eine große Schuld tragen, allerdings wissen wir doch, welche Faktoren daran schuld sind: die industrielle Land- und Forstwirtschaft sowie die zunehmende Bebauung wären als erstes zu nennen. Selbst wenn man Rabenvögel ausrotten würde, wären die Bestände des Niederwildes und der Bodenbrüter nicht höher, weil die intensive Landwirtschaft und die Flurbereinigungen dies verhindern.

Auch belegen viele langjährige Studien, dass Bodenbrüter ihre Brut meist nachts verlieren und der Anteil an Gelegen von anderen Vögeln in der Nahrung von Rabenkrähen ca. 0,4 – 5 % beträgt – und das nur während ihrer eigenen Brutzeit. Verluste bei den Singvögeln werden durch eine Nachbrut ausgeglichen; im Übrigen finden 3 – 4 Bruten bei den meisten unserer Singvögel jährlich statt. Die Rabenvögel hingegen haben eine Jahresbrut. Meist halten sich die Bestände von Prädatoren und Beutetieren die Waage.

Jagdbar ist die Rabenkrähe und die Elster vom 01.08. bis ca.28.02. (Bundeslandabhängig) Danach beginnt die Schonfrist.

Auf Antrag kann die Schonfrist verkürzt werden.

Genehmigt wird ein Abschuss innerhalb der Schonzeiten dann durch die zuständige Jagbehörde. Diese "kann" die Schonzeit der Rabenvögel verkürzen. Ein "Beweis" wird nicht verlangt, jammern muss man nur können und sich ein paar DIN A 4 Seiten, "Gründe für die Schonzeitverkürzung" aus den Fingern saugen.

Hierbei werden selbst die Ämter betrogen, und ein Bestand von (nichtexistierenden) seltenen Tieren oder die Landwirte vorgeschoben, um eine Jagd während der Schonzeit genehmigt zu bekommen. Oft trifft es dann brütende Vögel und die Krähenkinder verhungern jämmerlich oder der Partner wird weggeschossen.
In einem nicht unerheblichen Maße verenden bei solch einer Jagd viele Vögel nur leicht getroffen viel später elendig an Vergiftung durch die Munition oder an den Verletzungen durch die Schrotkugeln.

Für viele ist das der Kick, wenn sie in ihrem Tarnzelt sitzend die anfliegenden Rabenvögel vom Himmel holen. Das Überschlagen und Klagen der getroffenen Tiere erinnert sie wahrscheinlich an gewaltverherrlichende Kriegsspiele am PC.

Rabenvögel sind heutzutage die „Tontauben“ der Jäger, die sich in den einschlägigen Foren, z.B. Wild und Hund etc, mit ihrem Streckenerfolg und Fotos ihrer Greueltaten brüsten.



Diese Foren haben mittlerweile die Aufmerksamkeit von Tierschützern erregt und leider wurden darauf sehr viele Beiträge gelöscht. Einiges konnten wir aber sichern und können es Ihnen gerne zur Verfügung stellen.

Es hat sich eine Gruppe von Jagdscheininhaber (Crowbusters) zusammengeschlossen, die sich in Deutschland Revierpächtern anbieten um dort auf Rabenkrähen zu jagen. Dieses wird durch eine sog. Lockjagd praktiziert, die auf das Sozialverhalten der Tiere abgestimmt ist und somit dann Massen von Rabenvögeln dieser Jagdart zum Opfer fallen. Diese Jagd ist zu einem richtigen Geschäft und zu einer Sportart geworden.

Geschäft und Spaß in Kombination gegen die Rabenvögel. Diese Jagdart ist nicht zu unterschätzen und sie wird sehr große Lücken in die Bestände reissen, wenn jetzt nicht gegengesteuert wird.
Hier bedarf es einer umfangreichen Aufklärung, um diese Schandtaten zu stoppen.
Was zusätzlich sehr bedenklich ist,das nicht mehr unterschieden wird,bzw. kann,das auch streng geschützte Arten wie Dohlen,Saatkrähen und Kolkraben diesem Massaker zum Opfer fallen.


Meine Forderung an die Verantwortlichen:


Ein sofortiges Beenden der Jagd auf Rabenvögel bundesweit

Sämtliche Rabenvögel sollen gemäß der Vogelschutzrichtlinie ganzjährigen Schutz genießen

Sondergenehmigungen zum Abschuss dürfen nicht mehr ohne ein Gutachten von Umweltverbänden und / oder eines unabhängigen Gutachters genehmigt werden.

Eindämmung der Jagd als Hobby

Psychatrische Gutachtenpflicht für Menschen, die Jäger werden wollen

Begründung:

Die Jagd auf diese Vögel: Rabenkrähe (Corvus corone), Elster (Pica pica), z.T. Eichelhäher (Garrulus glandarius) ist absolut unnötig!

Unsere Natur sollte nicht durch einige wenige zum Kriegsschauplatz werden!

Damit streng geschützte Arten,wie Dohlen ,Kolkraben und Saatkrähen weiterhin eine Chance haben!

Damit nicht noch eine Tierart ausgerottet wird!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Pulheim, 14.10.2011 (aktiv bis 13.12.2011)


Neuigkeiten

Der BMU ist der Auffassung ,dass es keine signifikanten Verluste an Singvögeln durch Rabenvögel gibt. Insofern bestätigt er unsere Angaben. Aaskrähe,Elster und Eichelhäher sind nicht in § 2 Absatz 1 des Bundesjagdgesetzes aufgenommen,sind daher nicht ...

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Debatte zur Petition

PRO: "Obwohl" der "Text" der Petition aus "mehreren" kopierten Zitaten von verschiedenen Personen und Websites besteht....Die Petition ein "Schnellschuß" einer oder mehreren "übereifriger" ist, die nicht auf Fachleute gehört haben... Die Petitionsverantwortlichen ...

PRO: Die einzelnen Tierpopulationen passen sich der Umgebung an. Krähen mögen freie Flächen mit dünnem Baumbestand. Je mehr freie Felder durch Landwirtschaft entstehen, desto mehr Rabenkrähen gibt es logischerweise. Die Tiere zu töten ist keine Lösung. Sie ...

CONTRA: http://www.derwesten.de/region/laerm-und-dreck-kraehen-belagern-staedte-in-nrw-id6526995.html?short=kraehe&ref=http://www.wildundhund.de/forum/viewtopic.php?f=12&t=82531

CONTRA: Wenn man sich diese Seite ansieht, bekommt man schnell den Eindruck das hier versucht wird, sich diese Petition froh zu reden. Ein eifriger Schreiber auf Seiten der Befürworter verschließt sich konsequent gegen alle Argumente, seien sie noch so gut. (Am ...

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