23 Unterschriften
Petition richtet sich an: Bezirksvertretung Innenstadt der Stadt Köln
Wer kennt das nicht? Man schlendert die Breite Straße oder die Ehrenstraße entlang und plötzlich braust ein Fahrrad in wenigen Zentimetern Abstand an einem vorbei. Kein Klingeln, keine Vorwarnung, kein Abbremsen. Für viele Menschen, besonders ältere, Kinder oder Menschen mit Einschränkungen, ist das nicht nur unangenehm, es ist gefährlich.
Besonders dreist: Immer wieder werden Fußgänger von Radfahrern weggeklingelt, als wären sie das Hindernis. Dabei ist es genau umgekehrt. In einer Fußgängerzone haben Fußgänger absoluten Vorrang. Es ist der Radfahrer, der sich anpassen, abbremsen und im Zweifel absteigen muss, nicht der Fußgänger, der zur Seite springen soll. Wer in einer Fußgängerzone die Klingel benutzt, um sich Platz zu verschaffen, verdreht das Recht ins Gegenteil.
Die Beite Straße ist eine Fußgängerzone. Radfahrer dürfen dort zwar fahren, aber nur in Schrittgeschwindigkeit und mit absoluter Rücksicht auf Fußgänger. Die Realität sieht anders aus: Viele Radfahrer nutzen diese Zonen als schnelle Durchfahrtsstrecke mit einem Tempo, das in einer Fußgängerzone nichts zu suchen hat. Kontrollen? Fehlanzeige.
In der Hohen Straße und der Schildergasse ist das Radfahren werktags tagsüber bereits verboten und es funktioniert. Warum gilt das nicht auch für die Breite Straße und die Ehrenstraße?
Wir fordern die Bezirksvertretung Innenstadt auf, das Radfahren in der Breite Straße und der Ehrenstraße zu den belebten Zeiten zu verbieten, mindestens werktags zwischen 10 und 20 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztägig.
Begründung
Fußgängerzonen sind kein Kompromiss. Sie sind Räume, die ausdrücklich für Menschen gedacht sind, die zu Fuß unterwegs sind, zum Einkaufen, Bummeln, Treffen. Wer sich dort aufhält, soll sich sicher und wohlfühlen, ohne ständig auf der Hut vor heranrasenden Fahrrädern sein zu müssen.
Die aktuelle Situation in der Breite Straße und der Ehrenstraße verfehlt dieses Ziel. Rücksichtsloses Radfahren, überhöhte Geschwindigkeiten und das dreiste Wegklingeln von Fußgängern sind keine Ausnahme, sondern alltägliche Realität.
Besonders gefährdet sind Menschen, die nicht schnell ausweichen können: Senioren, Kinder, Menschen mit Gehbehinderungen oder Eltern mit Kinderwagen.
Diese Petition ist wichtig, weil die bestehenden Regeln zwar auf dem Papier existieren, in der Praxis aber wirkungslos sind. Solange das Radfahren dort grundsätzlich erlaubt ist, fehlt die Grundlage für wirksame Kontrollen und Sanktionen.
Ein klares Verbot, wie es in der Hohen Straße und der Schildergasse bereits gilt, schafft eindeutige Verhältnisse und gibt dem Ordnungsamt die nötige Handhabe.
Es geht nicht darum, Radfahrer zu benachteiligen. Es geht darum, dass jeder Bereich der Stadt seine Funktion behält. Die Innenstadt braucht sichere, entspannte Fußgängerzonen. Dafür braucht es klare Regeln und den politischen Willen, sie auch durchzusetzen.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
06.04.2026
Sammlung endet:
05.10.2026
Region:
Köln, Stadtbezirk Innenstadt, Breite Straße und Ehrenstraße
Kategorie:
Verkehr
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Fahrräder gefährden die Fußgänger. Sie sind rücksichlos, ich bin schon mal von eim Fahrradfahrer verletzt worden.