Zwischen dem Elberadweg und der Stadt Grabow gibt es entlang der Landstrasse L08, welche Grabow mit Lenzen verbindet, keinen Radweg. Für Radfahrer ist es sehr gefährlich, die L08 zu befahren, obwohl der Wunsch besteht und die Landschaft sehr reizvoll ist. Sowohl Grabow als auch Lenzen würden von diesem Radweg sehr profitieren. Bereits seit zehn Jahren soll der Radweg gebaut werden, bislang ist leider nichts geschehen.

Begründung

Was aber viel schlimmer ist: im Zuge des Ausbaus der Autobahn A14 wird die L08 über eine neu zu bauende Brücke über die A14 geführt und hier ist dieser Radweg nicht mehr vorgesehen!

Damit wird es ungleich schwerer und unsinnig teurer, in Zukunft einen Radweg zu errichten! Das gilt es zu verhindern und den Radweg im Zuge der Bauarbeiten mit zu berücksichtigen.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift dabei!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Tom Winter aus Milow
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Neuigkeiten

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    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Die Situation zum Brückenbau über die A 14 und dem davon abhängenden Radweg stellt sich momentan wie folgt dar:



    Die Tatsache des fehlerhaften Planfeststellungsbeschlusses und dem daraus resultierenden Fehlbau ist der Landesregierung seit 2012 bekannt und wird inzwischen auch öffentlich eingeräumt. Die Korrektur ist trotz aller Warnungen weiterhin seitens der Landesregierung nicht gewollt. Alle eingeschalteten Institutionen wie zum Beispiel der Landesrechnungshof, der Petitionsausschuss als auch die Landesregierung selbst schauen weg und üben Stillschweigen aus. Der Bau der Brücke wird mit Hochdruck vorangetrieben, die Korrektur damit aktiv verhindert. Die bekannten Gefahren, welche aus diesem Fehlbau resultieren, werden zugunsten eines vorgeschobenen Fertigstellungstermins in Kauf genommen. Die Einhaltung eines zeitnahen Fertigstellungstermins ist aufgrund der Verzögerungen im Bau der A 14 in Brandenburg belanglos.

    Es wäre genügend Zeit für die Korrektur gewesen.



    Die Korrektur des Planfeststellungsverfahrens mittels einer Klage vor dem Verwaltungsgericht zu erwirken, scheiterte bislang am Anwaltszwang. Bis heute versagen alle befragten Kanzleien ihre Unterstützung. Ausnahmslos werden die Richtigkeit der vorliegenden Beweiskette als auch der fehlerhafte Planfeststellungsbeschluss bestätigt. Trotzdem drohen Interessenkonflikte. Zum einen möchte man ebenfalls nicht auf einträgliche Aufträge aus der Landesregierung verzichten. Zum anderen missbilligt man das Vorgehen im Umgang mit Klagen gegen die Landesregierung, da diese gern an Kanzleien vermittelt werden, an denen die betroffenen Minister selbst beteiligt sind. So ist zum Beispiel Verkehrsminister Pegel Mitgesellschafter in der Greifswalder Anwaltskanzlei "Hardtke, Svensson und Partner", welche lukrative Aufträge vom Land bekommt. Das heißt, Pegel verdient an Klagen gegen die Landeregierung. Ministerpräsident Sellering verteidigt Pegel. Für Sellering ist Pegel der Wunschkandidat, der in seine Fußstapfen treten soll. Die Lebensläufe beider ähneln sich. Zum Entsetzen Sellerings berichteten sowohl der NDR als auch die SVZ darüber (www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/politik/sellering-verteidigt-minister-pegel-id10274381.html).

    Somit erscheint es unmöglich, trotz aller Bemühungen, trotz tausender Unterschriften und trotz Aufzeigens der durch die vorsätzliche Streichung des Radwegs entstehenden Gefahren und Einbußen für die Region die Korrektur des Planfeststellungsbeschlusses zu erwirken. Damit wird für die kommenden achtzig Jahre der so dringend notwendige straßenbegleitende Radweg an der Landstraße L 08 zwischen Grabow und Lenzen von der aktuellen Landeregierung verhindert.

    Einfach, weil man es dort nicht will.



    Es gibt offenbar immer noch nicht genügend Kreuze an den Straßenrändern, so dass man seitens der Landesregierung gern die Verantwortung für die Schaffung neuer Gefahrenquellen übernimmt. Als Wähler fragt man sich, ob dies die Zukunft unseres Landes sein soll. Vielleicht besinnt man sich darauf, auf welcher Seite das Herz schlägt oder ob Grün nicht auch eine schöne Farbe ist. Die kommende Landtagswahl bietet dazu Gelegenheit. Weitere Kreuze braucht dieses Land jedenfalls nicht.





    Allen zum Hohn wird es sich Verkehrsminister Pegel sicherlich nicht nehmen lassen, auch dieses letzte Teilstück der A14 in MV mit dem Fahrrad einzuweihen.

    Spätestens hier ist eine Demo angebracht!

    Es ist wirklich enttäuschend und entmutigend zugleich, mit welch simplen und zugleich dreisten Methoden Richtlinien und Vorgaben von der Landesregierung missachtet und juristische Mittel der Bürger außer Kraft gesetzt werden.

  • www.svz.de/lokales/ludwigsluster-tageblatt/brueckenbau-ohne-radweg-id12658361.html

Pro

Die Landstrasse L08 zwischen Lenzen und Grabow zählt aufgrund geschlossenem alten Baumbestandes zu den besonders sehenswerten Alleen in Mecklenburg-Vorpommern. Dieses stellt das Landesamt für Strassenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern auf seiner Internetseite (siehe Quelle) sehr gut dar. Ein Radweg entlang dieser Allee ist in jedem Sinne von größtem Nutzen für alle Menschen in dieser Region, sowohl für Einwohner als auch für Besucher und Touristen.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.