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Bild zur Petition mit dem Thema: Religionsunterricht durch Sekten an dt. Schulen ? Religionsunterricht durch Sekten an dt. Schulen ?
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Landtag
  • Region: Hessen mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 4.078 Unterstützende
    Sammelziel erreicht

Religionsunterricht durch Sekten an dt. Schulen ?

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Diese Petition ist keine Hetze gegen die Ahmadiyya-Gemeinde.

Die Unterzeichner möchten die Landesregierung Hessen darauf aufmerksam machen, dass die Ahmadiyya-Gemeinde nachweislich kein Repräsentant des Islam`s ist und somit den Islam an Schulen nicht unterrichten sollte.

Diese Petition ist kein Aufruf zur Gewalt oder Hetze, keineswegs. Davon distanzieren sich die Unterzeichner -ganz klar- und unmissverständlich. Dies ist auch offensichtlich nicht beabsichtigt.

Die Unterzeichner nehmen mit dieser Petition innerhalb der Landes- und Bundesregierung Hessen / Deutschland gemäß Artikel 13 der europäischen Menschenrechtskonvention ihr Recht auf eine wirksame Beschwerde in Anspruch.

Nachdem die FDP im Rahmen der Umsetzung des Islamunterrichts an hessischen Schulen ab dem Schuljahr 2013-2014 beschlossen hat die Ahmadiyya-Gemeinde als Partner hinzuzunehmen, stellt sich die Frage, ob Religionsunterricht an deutschen Schulen durch Sekten stattfinden darf.

Islamunterricht an deutschen Schulen ist sicherlich eine Maßnahme um ein respektvolles und friedliches Zusammenleben zu pflegen. Dies kommt auch vielen muslimischen Eltern sehr entgegen.

Die Ahmadiyya-Gemeinde predigt aber nicht den Islam sondern eine eigene Auslegung.

Somit richtet sich diese Petition gegen die Entscheidung des hessichen Landtags, die Ahmadiyya-Gemeinde als Partner für den Islamunterricht in hessichen Schulen einzusetzen.

Desweiteren gilt diese Petition als Widerspruch gegen das erstellte Gutachten zur Ahmadiyya-Gemeinde.

Nachtrag 30.01.2013 :

Bezugnehmend auf die Begutachtung der Ahmadiyya-Gemeinde durch die hessische Landesregierung wird in Kürze eine gesonderte Stellungnahme veröffentlicht.

Hierzu werden in erster Linie die relevanten Drucksachen vom hessischen Landesinformationssystem herangezogen :

starweb.hessen.de/starweb/LIS/Pd_Eingang.htm

Begründung:

Die Ahmadiyya-Gemeinde ist nachweislich eine verbotene politische Gruppierung der Geschwister im Islam; mit ihrem Ursprung in Indien, nach der Teilung in Pakistan.

Gegenwärtig befindet sich die Hauptniederlassung in London, eine wichtige Niederlassung in Frankfurt/Main-Berner Strasse.

Ihr bereits verstorbener Anführer, Mirza Ghulam Ahmad Qadiani, behauptete von sich selbst ein Prophet zu sein. Später wolle er auch der erwartete Messias, also Imam Mahdi, gewesen sein.

Er begründete dies mit der Theorie, dass Jesus die Kreuzigung in Indien überlebt hätte und er selbst ein Nachfahre Jesu sei.

www.ahmadiyya.de/home/

Keine dieser Auslegungen gehört zum tatsächlichen Islam. Diese Auslegungen stellen den Islam eher auf den Kopf, denn er wird repräsentiert durch den Quran und durch die handfesten Hadith.

Weder Quran noch Hadith lehren uns, dass der Prophet Isa (Jesus) den versuchten Justizmord durch Pilatus, also den Römern, in Indien überlebt hätte.

Die Ahmadiyya haben ein Besuchsverbot in Mekka und Medina, weil sie in der Islamischen Gemeinde weltweit als Sekte angesehen und somit abgelehnt werden.

Sie pilgern nach London oder nach Indien, zur Grabstätte ihres angeblichen Messias.

Juden, Christen und Muslime erwarten einen Messias, jedoch gilt Mirza Ghulam Ahmad Qadiani der Ahmadyya-Gemeinde nachweislich nicht als der literarische Messias der heiligen Schrift, des neuen Testaments oder des Quran´s.

Zeitgleich wurde der Ahmadiyya-Gemeinde durch die Bundesregierung gestattet "Imame" auszubilden. Quelle :

www.faz.net/aktuell/rhein-main/riedstadt-erste-imam-schule-in-deutschland-eroeffnet-11997499.html

Interview der Ahmadiyya-Gemeinde bezüglich Islamunterricht in Hessen :

www.morgenweb.de/region/bergstrasser-anzeiger/region-bergstrasse/islam-unterricht-als-schutz-vor-radikalen-1.846656

Nachtrag 30.01.2013 :

Mehrere Mitunterzeichner möchten folgende youtube-Stellungnahme der Ahmadiyya-Gemeinde zum Islamunterricht an deutschen Schulen anmerken: (besonders ab Minute 01:15)

www.youtube.com/watch?v=mo88x8li0GY

Diese Petition ist also der Meinung, dass weder die Ahmadiyya-Gemeinde noch eine sonstige "Sekte" bzw. Gruppierung wie z.B. die Scientology, Zeugen Yehovas, oder oder Religionsunterricht an deutschen Schulen lehren dürfen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Frankfurt, 21.12.2012 (aktiv bis 20.03.2013)


Neuigkeiten

Sehr geehrte Damen und Herren, der Petitionsausschuss war im Rahmen der Behandlung der Eingabe zu dem Ergebnis gekommen, dem Anliegen nicht zu entsprechen. Dieser Auffassung ist der Hessische Landtag in seiner 131. Plenarsitzung am 27.02.2013 gefolgt. Zudem ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Diese Petition wurde schon richtig erklärt. Man sollte mindestens 5 Geistliche aus verschiedenen Ländern mit einbeziehen, und abstimmen lassen, wer diesen Religionsunterricht mit aufbauen sollte bzw involviert werden darf.

PRO: Die Ahmadiyya Muslim Gemeinde hat sich aktiv dafür eingesetzt, dass der Islam Unterricht an Hessischen Schulen eingeführt wurde. Und jetzt wo das Gesetz durch ist kommen diese möchtegern Beschützer des Islam und versuchen die Ahmadiyya auszugrenzen. Das ...

CONTRA: Es geht um eine Verfahrensfrage bei der Durchführung des Islamischen Religionsunterrichtés an hessischen Schulen. Im Islam gibt es sowas wie allgemeine von der mehrheit der muslimischen Gelehrten anerkannte Grundsätze, und diese sollten den Kindern vermittelt ...

CONTRA: Ahmediyya Interpretiert den Islam nach eigenen Vorzügen. Dies ist im Islamischen Kontext wohl bekannt. Eine geeigter Kooperationspartner wäre meines Erachtens die Gemeinde DITIB. Sie ist für ihr Kompetentes und fairen Handelns bekannt. Die Ahmediyya kann ...

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf