Region: Hochrindl
Environment

RETTEN WIR DIE HOCHRINDL - Der Berg braucht seine Ruhe

Petition is directed to
Bgm Deutsch-Griffen, Bgm Albeck
1.429 Supporters
71% achieved 2.000 for collection target
  1. Launched 17/05/2021
  2. Time remaining > 3 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Mit dieser Petition treten wir gegen die generell fortschreitende Verbauung der Hochrindl und speziell gegen die Umsetzung des überdimensionierten Großprojektes ein.

Der Kampf um die letzten Flächen auf der Hochrindl hat begonnen

Die Verbauungsdichte auf der Hochrindl ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. 1960 zählte man 5 Gebäude, zurzeit gibt es ca. 260 Häuser und in diesem Jahr sollen noch ca. 40 Häuser errichtet werden. Dazu kommt das überdimensionierte „Sternenberg Resort“, für das bereits jetzt eine riesige Fläche gerodet wurde, die wie eine klaffende Wunde im Berg liegt. Durch dieses Projekt würde sich die Verbauungsfläche schlagartig um 30% erhöhen: Mehr als 120.000 m2 Almfläche, 500 Betten ( Hotel, Chalets, Baumhäuser ), 133 PKW Stellplätze…

Tourismusgebiet Hochrindl ist fertig gebaut

Der Berg ist zu klein für solche Mega-Projekte, das zumutbare Maß an Bebauung für Tier und Mensch ist voll! Trotzdem kommt es zu immer neuen Widmungen, ohne bestehende auszunutzen. Projekt für Projekt wird freigegeben, ein Gesamtkonzept mit der Sicht auf das große „Ganze“ fehlt gänzlich. Doch die irreparable Zerstörung erfolgt nicht nur durch dieses Großprojekt, sondern auch durch die vielen kleinen Bauvorhaben, größtenteils Zweitwohnsitze (kalte Betten). Hier geht es um eine kurzfristige Flächenausbeutung einer Bergregion verbunden mit schneller Gewinnabsicht und eben nicht um ein verträgliches touristisches Gesamtkonzept.

Reason

Wir ersuchen um Deine Unterstützung weil

  • die hochsensiblen Ökosysteme der Almflächen nicht zerstört und die sensible Tier- und Pflanzenwelt nicht gefährdet werden dürfen.
  • die Almbodenvernichtung die Existenz unserer Bergbauern bedroht, die mit der Erzeugung von nachhaltigen Produkten zur Versorgungssicherheit mit heimischen Lebensmitteln beitragen
  • der Ausverkauf von Grund und Boden die Grundstückspreise explodieren lässt und die Einheimischen aus der Region vertrieben werden.
  • nimmersatte Immobilienhaie und gierige Spekulanten den Ausverkauf unserer Bergwelt mit Scheinhotels und Luxushütten, eine Art „Disneyland“ betreiben und letztendlich Zweitwohnsitze und Geisterdörfer schaffen, die meist, nicht wie versprochen, touristisch genutzt werden.
  • das Zubetonieren von Naturflächen die Klimakrise und Extremwetterereignisse verschärft und die Verfügbarkeit von ausreichend Trinkwasser – unsere Lebensgrundlage – in Frage steht.
  • die Kosten für neue und zu erweiternder Infrastruktur ( Wasserversorgung, Kanal, Straßenbau und -erhaltung ) zukünftig die Gemeindebürger massiv belasten werden.
  • das zu erwartende erhöhte Verkehrsaufkommen und die Lärmbelastung weder für die Tierwelt noch für die örtliche Bevölkerung tragbar sind.
  • keine Regelungen mit den Grundstückseigentümern für die Nutzung, Instandhaltung und Haftungsfragen der Wander- und Radwege getroffen wurden.
  • die unmittelbar angrenzenden Naturschutzgebiete durch die vielen zusätzlichen Besucher überfrequentiert und durch ein fehlendes Lenksystem belastet werden.
  • die angepriesenen qualifizierten Jobs für Einheimische sich meist nur als billige Jobs für ausländisches Personal herausstellen.
  • wir klare Entwicklungsziele für unser Land brauchen und uns gegen isolierte Einzelprojekte aussprechen.
  • wir unsere Identität und Kultur erhalten wollen. Die Existenz und die Arbeitsplätze in der Forstwirtschaft, Weideviehhaltung und Jagd nicht gefährden und für die nächsten Generationen bewahren wollen.

Mit der Petition wollen wir jedem einzelnen von uns Gehör bei der Politik und den Genehmigungsbehörden verschaffen. Bisher wurde vor allem alles mit den Investoren besprochen. Ehrliche und auf Fakten basierende Kommunikation mit den Betroffenen fehlt, vielmehr werden Einheimische, die ihre Meinung äußern durch Anwaltsschreiben mundtot gemacht.

Vielen Dank für Deine Unterschrift! Berg Heil!

Die Bürgerinitiative Hochrindl

Thank you for your support, BI Hochrindl from 9571 , Hochrindl
Question to the initiator

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News

  • Die Erwartungen waren hoch: Mitte Juni traf man sich zum Bürgerdialog - endlich wird man als Betroffener gehört! Doch leider wurde man enttäuscht. Statt eines echten eines Dialogs, also einer zwischen zwei oder mehreren Personen geführte Rede und Gegenrede, war für die Bürgerinitiative auf der Tagesordnung kein Platz. Das ausgegebene Motto war „Zuhören“ war ausschließlich auf die Bürger gemünzt. Man musste sich melden, wollte man etwas sagen. Von Augenhöhe also keine Spur – genauso wenig wie von Fakten. Erst auf intensive Nachfrage gesteht der Ortsplaner, dass das Baurecht wohl eine Verdoppelung der Ferienhäuser ermöglicht! Und präsentiert stolz auch noch gleich ein neues Bauwerk in Verbindung mit der Parkraumbewirtschaftung. Da half es auch... further

  • Bitte meldet euch zur Veranstaltung bei der Gemeinde an.:)

  • Jetzt reden wir!

    on 09 Jun 2021

    Jetzt soll geredet werden - endlich. Aber nur mit ausgesuchten Eigentümern. Interessierten Bürger dürfen dazu kommen - wenn Platz ist.
    Was meint Ihr: wieviel Platz werden wir da wohl brauchen❓ Also bitte meldet Euch zur Veranstaltung bei der Gemeinde an ❗️
    Für einen echten Bürgerdialog, der den Namen auch verdient ‼️

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No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • 2 days ago

    Kenne die Hochrindl seit 1972 und sehe mit Schrecken wie sehr dieses schöne Fleckchen Natur aus Profitgründen völlig zugebaut wird. Einfach nur traurig.

  • Katharina Wolter St. Margarethen

    on 10 Jul 2021

    Keine weitere Fläche Versiegelung für Zweitwohnsitze und Luxusimmobilien!

  • on 10 Jul 2021

    Weil dieses Naturjuwel erhalten werden muss!!!

  • on 10 Jul 2021

    Es wird Zeit, dass die verantwortlichen Politiker erkennen, dass Großprojekte, die nur in den Ferien, für die Freizeit und für den Luxus genützt werden in Zukunft nicht mehr sinnvoll sein werden. Es sollten Projekte gestartet werden, in denen das Wohnen und Arbeiten am Land für junge Menschen attraktiv gemacht wird, um die Absiedelung in die Städte zu verhindern. Die Lebensqualität am Land ist wesentlich höher als in der Stadt. Der Erhalt der Natur hat absolute Priorität - es gibt nur die Eine !!!!

  • on 08 Jul 2021

    Soll kein Massenziel werden

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