Construction

Rettet das Ensemble um die Wasserschutzpolizeiwache und den Alsteranleger Alte Rabenstraße!

Petition is directed to
a. Denkmalschutzamt Hamburg, Frau Dr. Anna Joss // Bezirksamt Eimsbüttel, Herr Kay Gätgens
389 Supporters 199 in Hamburg Eimsbüttel
9% from 2.100 for quorum
  1. Launched 30/07/2020
  2. Time remaining 10 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Aktuell:

Kommen Sie gern zum Ortstermin mit Abgeordneten des Bezirks Eimsbüttel (Kerngebietsausschuß) am 3.9. und 4.9.2020 jeweils um 17:00 Uhr für einen Austausch mit der Politik. Treffpunkt: auf dem Alsteranleger.

Wir sind gegen die millionenteure und überflüssige optische Zerstörung des harmonischen Ensembles am Alsteranleger durch einen kubistischen Neubau, der auf dem Untergeschoß der historischen Wasserschutzpolizeiwache gebaut und zu 96% leer stehen soll. Wir sind für den Erhalt des Ensembles rund um den Anleger Alte Rabenstraße! Wir fordern Denkmalschutz für die Wasserschutzpolizeiwache Alte Rabenstraße, damit diese nicht durch unpassende Zusatzbauten verunstaltet werden kann. Am Alsteranleger Alte Rabenstrasse, Teil des geschützten Alster-Ensembles, soll der traditionelle Backstein-Bau der alten Wasserschutzpolizeiwache durch einen € 1.000.000 teuren unpassenden Neubau-Kubus marginalisiert und abgeschirmt werden.

Weitere Informationen unter: alster-ensemble.de

Reason

Wir fordern ein harmonisches Alstervorland und eine respektvolle Behandlung historischer Bauten.

Wir fordern eine bedarfsgerechte Planung. Der Millionen-Kubus wird zu 96% leer stehen. Weder haben Feuerwehr oder DLRG einen von der Stadt als „Wasserrettungszentrum“ deklarierten Neubau gefordert. Noch wurde geprüft, ob eine Kooperation mit den Wassersport-Clubs an der Außenalster einen etwaigen Bedarf deckt. Pikant: bei 74 m² Nutzfläche belaufen sich die Baukosten auf € 13.500 pro m².

Die Backstein-Bauten aus den 1920er und späteren Jahren sind prägend für das Stadtbild Hamburgs. Von der Krugkoppelbrücke im Norden der Alster bis zum Chilehaus stehen diese aus gutem Grund unter Denkmalschutz.

Das kleine Satteldach-Gebäude aus Backstein und Sandstein wurde vermutlich in den 1950er Jahren errichtet (Denkmalschutzamt, s. a. Werkliste Wikipedia Nr. 332).

Geschützt sind natürlich ebenfalls die Außenalster, der Anleger Alte Rabenstraße, der Park im Alstervorland bis hin zu einzelnen Mauern und der Harvestehuder Weg: sie sind Hamburgs gute Stube und ein Anziehungspunkt für Hamburger Bürger und für Touristen aus aller Welt.

Auch schützt die Außenalster-Verordnung die historische Gestalt der Alster mit ihren Ufern und den sie umgebenden Grundstücken. Sie schreibt vor, dass „alle Bauvorhaben so zu gestalten [sind], dass sie mit den vorhandenen Bauten in der Architektur, in der Dachausbildung und in den verwandten Baustoffen zusammengehörige Gruppen bilden“.

Davon kann bei dem geplanten Millionen-Kubus keine Rede sein.

Eine vom Staat (Bauamt Bezirk Eimsbüttel) sich selbst (Stadt Hamburg) gewährte baurechtliche "Befreiung" von staatlichen Vorschriften ist Rechtsbeugung. Dagegen ist Klage geboten.

Wir wehren uns dagegen, dass der Bezirk Eimsbüttel in einem solchen Gebiet - noch dazu in einer Grünanlage - die Genehmigung zur optischen Zerstörung unseres Alsterufers geben will.

Wir fordern die Stadt und den Bezirk auf, den Umgebungsschutz für die alte Wasserschutzpolizeiwache am Anleger Alte Rabenstraße sicherzustellen. Dazu beantragen wir beim Denkmalschutzamt und beim Bezirk den Ensemble- und Denkmalschutz der Außenalster und des Alstervorlandes explizit auch für das Flurstück 2336 (Wasserschutzpolizeiwache) festzustellen und das Gebäude der alten Wasserschutzpolizeiwache unter Denkmalschutz zu stellen.

Bitte unterstützen Sie die Petition - Retten Sie das Ensemble Anleger Alte Rabenstraße!

Weitere Informationen unter: alster-ensemble.de

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News

Not yet a PRO argument.

Weil die Leute die hier für Pro stimmen keine Ahnung haben oder ggf. vielleicht auch falsch, schlimm wäre es wenn der feine Immobilienhändler Marloh der seine Brötchen offensichtlich mit quadratisch, praktischen Wohnimmobilien verdient bewusst falsch informiert. - Herr Schuhmacher war von 1909 bis 1933 Oberbaudirektor und starb 1947, das Gebäude ist c.a. aus dem Jahr 1950 - Der Entwurf Schuhmachers aus 1927 so gar nichts mit der Hütte vor Ort zu tun hat - Das Gebäude wird ergänzt nicht abgerissen - Die beiden Gebäude links und rechts der Brücke sind kein Emsemble

Why people sign

  • 17 hours ago

    1. Mir ist der Erhalt dieses schönen Ensembles wichtig. 2. Als Wassersportler auf der Alster weiß ich, dass ein Bedarf für zusätzliche Boote der DLRG nicht besteht.

  • 3 days ago

    Das Bewahren & Erhalten historischer Bausubstanz ist eine substanzielle, sinn- & identitätsstiftende Notwendigkeit. Zumal wenn sie, wie hier, einen ästhetischen Mehrwert bietet. Die veranschlagten Summen besser in wichtigere Projekte finanzieren!

  • 3 days ago

    Ich bin dafür die alte Bausubstanz in Hamburg zu erhalten, weil sie ein wichtiger Bestandteil unsere städtischen Identität sind. Quadratisch und viel Stahl und Glas haben wie genug siehe Hafencity. Die Aussenalster sollte ihr Gesicht bewahren eben auch in den Bauten die dort stehen. Man würde ja auch nicht auf den Gedanken kommen, das Atlantik Hotel durch eine Kubusbau zu ersetzen.

  • Not public Hamburg

    6 days ago

    alte Backsteingebäude unbedingt erhalten !

  • 6 days ago

    Es ist die Seele der Alster, die darf man nicht zerstören.

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