Diese Petition soll an der kommenden Herbstsynode dem Präses Dr. Ulrich Oelschläger übergeben werden, es ist daher wichtig, sobald wie möglich zu unterzeichnen. Die Kirchenleitung wird auf der diesjährigen Herbstsynode das neue "Kirchenmusikgesetz" verabschieden. Die Petition bezieht sich auch auf die im Herbst stattgefundene Protestaktion, die von der Kirchenleitung als Gerücht und unwahr dargestellt wurde. Mittlerweile wurde aber bestätigt: - 2 der 3 Landesposaunenwart-stellen sollen wegfallen - Die A und B Dekanatskantoren sollen langfristig diese Aufgabe übernehmen

Daher die Forderungen, die dieser Petition zugrunde liegen 1.) Die Posaunenchorarbeit muss aus dem neuen Gesetz als Aufgabe der Dekanatskantoren herausgenommen werden 2.) Diese Aufgaben sollen zu 100% bei den LPWs verbleiben 3.) Die KW-Vermerke auf LPW sollen wegfallen

Begründung

Die heutige Ausbildung zu A- und B- Kantoren behandelt Posaunenchor nur am Rande. Aber auch, wenn dies angepasst würde, wäre die Betreuung von einem vielbeschäftigten Kantor wesentlich oberflächlicher als es mit LPWs der Fall ist.

Auch würde die Dekanatsübergreifende Kooperation und der rege Austausch der Chöre auf überregionalen Lehrgängen nicht mehr stattfinden.

Die KW-Vermerke (künftig wegfallend) müssen zurückgenommen werden, da einer allein zu wenig für eine optimale Betreuung wäre. Die Lehrgänge aller drei LPWs sind gut besucht, jeder hat einen funktionierenden Auswahlchor, die Notwendigkeit der Stellen ist somit gegeben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Posaunenchöre der EKHN aus Rosbach
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Hallo liebe Unterzeichner der Petition,
    in der letzten Infomail zur Bezirksversammlung des Bezirks Oberhessen wurde es schon angekündigt, es gibt nun einiges an Anträgen für die Landesversammlung. Damit man sich vorher schon mal Gedanken machen und austauschen kann wurde passend dazu eine Internetseite erstellt.

    www.rettet-das-posaunenwerk-der-ekhn.de

    Ich bitte um rege Beteiligung.

    Viele Grüße

    Hilmar Koch

  • Hallo liebe Unterzeichner,

    am letzten Samstag fand die Bezirksversammlung Oberhessen statt. Insgesamt war die Meinung auf der Versammlung sehr übereinstimmend. Nach dem Bericht des LPW und der Vorsitzenden Lydia Appel Moritz begann die Debatte über die aktuelle Situation im Posaunenwerk bezüglich der KW Vermerke und der geplanten Satzungsänderung bzw. der Anpassung der Satzung an den Kooperationsvertrag (Tagesordnungspunkt der kommenden Landesversammlung).

    Im Kooperationsvertrag ist geregelt, dass sowohl die Dienst- als auch die Fachaufsicht bei der Kirchenleitung liegt. Vorher (gemäss Satzung) war der Vorsitzende des Posaunenwerks Fachvorgesetzter der Landesposaunenwarte. Bei der Unterzeichnung wurde den Landesposaunenwarte von der Kirchenleitung ein freies Arbeiten wie bisher zugesichert. Sowohl der Bericht des LPW als auch der Bericht und Kommentare von Herr Zulauf wiesen auf der Bezirksversammlung darauf hin, dass Einschränkungen sehr wohl statt finden bis hin zu Androhungen von Abmahnungen. Argumenten, dass die Kirchenleitung als Geldgeber des Posaunenwerks auch Fachvorgesetzter sein müsste, wurde folgendes entgegnet: Es ist in kirchlichen Institutionen wie z. B. Kindergärten durchaus üblich, dass die Arbeitnehmer von der Kirche bezahlt werden, jedoch einen Fachvorgesetzten haben, der sich fachlich einfach besser mit den zu erledigenden Aufgaben auskennt. Auch werden die LPW-Stellen aus Kirchenmitteln bezahlt, die wir mit unseren Kirchensteuern speisen. Die Satzung ist zurzeit noch gültig und steht über dem Kooperationsvertrag. So lange die Satzung nicht geändert wird, ist diese Struktur noch nicht rechtlich abgesichert. Wir kamen zu dem Schluss, dass die Anpassung der Satzung an den Kooperationsvertrag daher von der Landesversammlung unbedingt abgelehnt werden sollte. Es wurde darüber hinaus besprochen, dass der Kooperationsvertrag durchaus einseitig kündbar sei.

    Dass die KW-Vermerke ein unhaltbarer Zustand und wenig Motivation für die Stelleninhaber bedeutet, muss nicht weiter erläutert werden. Jeder LPW musste sogar ein Konzept entwickeln, wie es ohne ihn weiter gehen kann. Es wurde beschlossen, einen Antrag in die Landesversammlung einzubringen, mit dem Inhalt, die Kirchenleitung zur Streichung der KW-Vermerke aufzufordern. Dieser Antrag wurde vom Plenum beschlossen und sollte in der Landesversammlung unbedingt ebenfalls beschlossen werden.

    In ihrem Redebeitrag betonte die Vorsitzende Appel-Moritz, dass der Vorstand nicht Initiator der Protestaktion und der Petition war, sondern einzelne Chöre. Sie wies später aber ausdrücklich darauf hin, dass es jedoch sehr gut und notwendig sei, dass die Chöre selbst aktiv würden, „denn der Vorstand alleine hat nur begrenzte Möglichkeiten“, auch im Hinblick, dass der Vorstand in der Vergangenheit von der Kirchenleitung getäuscht wurde. Herr Zulauf betonte noch einmal (wie schon in seinen diversen Rundschreiben), dass es keinesfalls feststehe, dass die Dekanatskantoren (gemäss Neufassung des Kirchenmusikgesetzes) langfristig die Arbeit der Landesposaunenwarte übernehmen sollen. Herr KP Jung hat uns jedoch schon auf der Landessynode mitgeteilt, dass dies so geplant ist. Herr Zulauf ging jedoch nicht weiter darauf ein, was er darüber hinaus an den Forderungen der Protestaktion als unrichtig sah. Er wirkte auf der Bezirksversammlung eher so, als sei er mit der Vorgehensweise der Kirchenleitung nicht glücklich.

    Was die Lehrgangssituation betrifft, so wird dieses Jahr das Jugend-Brass-Camp aus finanziellen Gründen leider nicht angeboten. Gestiegene Kosten bei den Lehrgängen führten zur Streichung dieses für die Jungbläserarbeit wichtigen Bausteins. Frau LKMD Kirschbaum riet den LPWs daher, Mittel aus der Kantate-Kollekte zu beantragen. Die Anträge gingen fristgerecht im Zentrum ein, eine Bezuschussung erfolgt jedoch nicht. Die Mittelzuweisung aus der Kantate-Kollekte an Verbände erfolgt dieses Jahr direkt ohne Anspruch auf weitere Mittel. Posaunenchöre sollten diese Zuschüsse für die Teilnahme an Lehrgängen beantragen, das ist aber ein schwacher Trost, wenn der Lehrgang gar nicht angeboten wird.

    Der Einwand, dass wir doch versuchen sollten, mit den neuen Gegebenheiten auszukommen und die Eignung der Dekanatskantoren nicht von vornherein in Frage zu stellen, wurde nicht weiter kommentiert. Auch sollten wir keine Mauer gegen die Kirche aufbauen. Die Vorsitzende betonte noch einmal, dass nach mehr als 10 Jahren miteinander sprechen und verhandeln sie zu dem Schluss kommt, dass die Mauer schon längst von der Kirchenleitung gebaut wurde.

Pro

Ich denke, die ev. Kirche braucht Mitglieder!? Gottesdienste, bei denen die Posaunenchöre mitwirken, sind besser besucht Kinder und Jugendliche werden über das Musizieren zur Kirche hingeführt Die Förderung der Bläser ist eine große fachliche und auch organisatorische Aufgabe, die bisher von unseren Posaunenwarten intensiv und sehr gut wahrgenommen wurde! Unsere Auswahlchöre sind ein Aushängeschild für die Qualität dieser Arbeit UND unserer Kirche! Nicht zu vergessen, das große ehrenamtliche Engagement der Aktiven im Dienste der Kirche!

Contra

Leider habe ich mich ebenfalls zu schnell dazu verleiten lassen diese Petition zu unterschreiben, ohne die Gegenargumente zu verarbeiten. Das Gute das man tun beabsichtigt, kann so kontraproduktiv sein. Daher widerrufe ich hiermit meine Unterschrift zur Petition.