Rettet die ambulanten pflegerische Versorgung. Pflegedienste sind massiv gefährdet.

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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653 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Mit großer Sorge nehmen wir die geplanten Maßnahmen zur Begrenzung der Vergütungssteigerungen im Bereich des SGB V zur Kenntnis. Insbesondere die vorgesehene Deckelung auf die Höhe der Grundlohnrate sowie die zusätzliche Absenkung der Grundlohnsummen-Veränderungsrate in den Jahren 2027 bis 2029 stellen aus unserer Sicht einen gravierenden Eingriff in die wirtschaftliche Grundlage ambulanter Pflegedienste dar.
Die geplante Regelung hätte zur Folge, dass Tariflohnsteigerungen, die über die Entwicklung der Grundlohnsumme hinausgehen, nicht mehr refinanziert werden. Gleichzeitig bleibt jedoch die gesetzliche Verpflichtung zur Zahlung tariflicher Löhne – insbesondere im Bereich des SGB XI – bestehen. Diese strukturelle Entkopplung von Kostenentwicklung und Refinanzierung führt zwangsläufig zu einer Finanzierungslücke, die von den Einrichtungen nicht aufgefangen werden kann.
Besonders kritisch ist, dass diese Maßnahmen zentrale Leistungsbereiche wie die häusliche Krankenpflege, die Haushaltshilfe sowie die außerklinische Intensivpflege betreffen. Gerade diese Bereiche sind bereits heute durch Fachkräftemangel, steigende Personalkosten und hohe bürokratische Anforderungen belastet. Eine zusätzliche finanzielle Einschränkung verschärft die Situation erheblich und gefährdet die flächendeckende Versorgung.

Begründung

Hinzu kommt ein gesamtwirtschaftlich kontraproduktiver Effekt: Sollte es infolge dieser Maßnahmen zu einem Rückgang oder gar Wegfall ambulanter Pflegeangebote kommen, werden Pflegebedürftige deutlich früher und häufiger in stationäre Einrichtungen verlegt werden müssen. Dies führt zu erheblich höheren Kosten für die Kostenträger, da die stationäre Versorgung in der Regel deutlich teurer ist als die ambulante Pflege. Die geplanten Einsparungen im SGB V würden somit an anderer Stelle – insbesondere im SGB XI – nicht nur aufgehoben, sondern voraussichtlich sogar übertroffen.
Die angekündigte Absenkung der Grundlohnsummen-Veränderungsrate um jeweils einen Prozentpunkt in den Jahren 2027 bis 2029 verstärkt diesen Effekt weiter. Sie führt zu einer systematischen Unterfinanzierung, die weder durch Effizienzsteigerungen noch durch Einsparungen kompensiert werden kann, ohne die Versorgungsqualität zu gefährden.
Wir sehen daher die akute Gefahr, dass zahlreiche Pflegedienste in ihrer Existenz bedroht werden. Insolvenzen, Angebotsrückgänge und eine Verschlechterung der Versorgungssituation – insbesondere im ländlichen Raum – wären absehbare Folgen. Gleichzeitig stehen diese Maßnahmen im Widerspruch zu politischen Zielsetzungen, die Pflege zu stärken und die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte zu verbessern.

Vor diesem Hintergrund fordern wir eindringlich:

  • Eine vollständige Refinanzierung tariflicher Lohnsteigerungen auch im SGB V
  • Den Verzicht auf die geplante Absenkung der Grundlohnsummen-Veränderungsrate
  • Eine nachhaltige und realitätsgerechte Finanzierungssystematik, die Kostenentwicklungen tatsächlich abbildet
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Anja von Bornstädt, Kellinghusen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 04.05.2026
Sammlung endet: 03.11.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

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Besonders jetzt gehen die geburtenstarken Jahrgänge in die Rente. Wie kann das sein, dass zu diesem Zeitpunkt gekürzt wird? Schließlich haben die allermeisten Menschen dieser Jahrgänge für ihre Rente gearbeitet.

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Damit die Versorgung der Patienten und die Entlastung der Angehörigen, weiter gewährleistet bleibt. Denn die Regierung vergreift sich immer an den Armen und wehrlosen Menschen statt sich bei den Eigenen Reihen mal einzusparen.

Da mein Vater ebenfalls eine Pflegestufe hat und zuhause gepflegt wird und daher weiß wie wichtig diese Arbeit ist.

Weil ich angewiesen bin

Marion Hinz

Weil es wichtig ist, das die Pflege erhalten bleibt. Egal in welchem Bereich

Ich arbeite selbst in einem Sozial-medizinischen Beruf und mir ist die Notwendigkeit der ambulanten Pflege bewusst und auch sehr wichtig

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