Petition richtet sich an:
Der Bürgermeister der Stadt Netphen und die Ratsgremien (insbesondere Bauausschuss und Stadtrat).
Die Eishalle in Netphen wurde 2017 geschlossen – trotz über 300 aktiver Mitglieder, trotz Nachwuchsarbeit, trotz Eishockeyvereinen, die erfolgreich in der Oberliga gespielt haben.
Diese Schließung war ein schwerer Schlag für den gesamten Eissport im Siegerland und darüber hinaus.
Doch was damals passiert ist – und was seitdem NICHT passiert ist – ist mehr als fragwürdig. Es ist ein Skandal, der so in Deutschland kein zweites Mal vorkommt.
Und deshalb wenden ich mich an EUCH – an jeden Verein, jeden Fan, jeden Verantwortlichen im deutschen Eishockey:
Wir brauchen eure Hilfe. Und wir brauchen sie jetzt.
Warum die Halle NICHT abgerissen werden darf:
1.Technisch nicht möglich:
Ein Abriss ist derzeit unmöglich, da die Trampolinhalle an die gleiche Stromversorgung gekoppelt ist.
2.Kein Gutachten vorhanden:
Es existiert bis heute kein aktuelles, unabhängiges Gutachten, das einen Abriss rechtfertigt.
3.Fördermöglichkeiten von bis zu 90 %:
Die Halle wäre über verschiedene Programme förderfähig – und wurde nie fair geprüft.
4.Tragende Strukturen sind intakt:
Die Halle besitzt funktionierende, nutzbare Tragstrukturen.
Eine vollständige Ruine liegt NICHT vor.
5.Regionale Bedeutung:
Die Eishalle ist ein Stück Siegerländer Identität und Sportkultur.
6.Abriss wäre Vernichtung von Millionenwerten:
Ein Neubau einer Eishalle kostet heute 8–15 Millionen Euro.
Das bestehende Gebäude wäre eine perfekte Basis für Sanierung oder Umnutzung.
7.Standort ist Sport- und Kulturland:
Der Verlust wäre endgültig und würde Generationen treffen.
Unsere Forderungen an die Stadt Netphen
Sofortiger Abriss-Stopp
Bis sämtliche technischen, rechtlichen und baulichen Fragen geklärt sind.
Neues unabhängiges Gutachten
Ein externer Sachverständiger muss den Zustand der Eishalle neutral, öffentlich und transparent bewerten.
Vollständige Stellungnahme der Stadt
Warum wurden Fördermittel abgelehnt?
Warum wurde die Halle seit 2017 nicht entkoppelt?
Warum wurden Bürger und Vereine nicht vollständig informiert?
Neuer Förderantrag
Eissportanlagen sind förderfähig – besonders in ländlichen Regionen, die keine eigene Eisfläche besitzen.
Übernahme der Halle durch Vereine / gemeinsames Betreiberkonzept
Modelle wie in anderen Städten zeigen:
Vereine können gemeinsam erfolgreich Betreiber sein.
Erhalt des Eissports im Siegerland
Kinder, Jugendliche, Familien und Vereine brauchen wieder eine Eisfläche.
Nicht irgendwann – jetzt.
Wir sagen: Die Eishalle Netphen muss bleiben. Für Sport. Für Gemeinschaft. Für die Zukunft unserer Region und unserer Kinder. Bitte unterstütze diese Petition mit deiner Stimme. Gemeinsam bringen wir die Eissportkultur zurück ins Siegerland.
Die Eishalle Netphen war über Jahrzehnte ein zentraler Ort für Sport, Jugend, Familie und Gemeinschaft im gesamten Siegerland. Seit ihrer Schließung 2017 fehlt der gesamten Region eine Eisfläche – und damit ein unverzichtbarer Teil unserer Sportkultur. Diese Petition ist wichtig, weil:
eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen keine Chance mehr hat, Eishockey oder Eiskunstlauf vor Ort zu erleben.
Vereine ihre Heimat verloren haben, während andere Städte gemeinsame Lösungen für ihre Hallen gefunden haben.
die Halle keine Ruine ist, sondern seit neun Jahren unverändert steht – ohne Abriss, ohne Sicherungsmaßnahmen, ohne technische Begründung.
nie ein transparentes Gutachten veröffentlicht wurde, das die Schließung oder einen möglichen Abriss rechtfertigt.
die Bevölkerung ein Recht auf Klarheit und Mitgestaltung hat, bevor eine Sportanlage endgültig verloren geht.
ein Abriss Millionenwerte vernichten würde, obwohl Förderprogramme und neue
Betreiberkonzepte längst möglich wären.
Diese Petition steht stellvertretend für Fairness, Transparenz und Zukunft für unsere Region. Sie zeigt der Stadt, dass der Wille der Bürger klar ist: Der Eissport gehört zurück ins Siegerland.
in den vergangenen Wochen war es rund um das Thema Eissporthalle etwas ruhiger geworden. Deshalb möchte ich euch heute ein kurzes Update geben.
Nachdem ich in meiner letzten Nachricht interessierte Bürgerinnen und Bürger angesprochen hatte, die sich eine Mitarbeit an einem möglichen Trägerverein vorstellen könnten, sind darauf nur sehr wenige Rückmeldungen eingegangen.
Aus diesem Grund habe ich selbst die Initiative ergriffen und vor etwa fünf Wochen ein Telefonat mit dem Bürgermeister der Stadt Netphen geführt.
In diesem Gespräch habe ich dem Bürgermeister kurz meine Idee und den Ansatz eines möglichen Trägervereinsmodells erläutert. Daraufhin wurde mir signalisiert, dass ein Austausch zur Zukunft der Eissporthalle möglich ist. Ein Gespräch wurde mir angeboten, eine Ablehnung meines Anliegens erfolgte nicht.
Inzwischen hat sich der Bürgermeister erneut gemeldet und über den aktuellen Stand informiert. Hintergrund ist ein Termin der Stadtverwaltung mit einem Gutachter, der den aktuellen Ist-Zustand der Eissporthalle überprüfen soll. Dieses Gespräch findet am 12. März statt.
Im Anschluss daran wurde mir ein persönliches Gespräch mit dem Bürgermeister in Aussicht gestellt, das voraussichtlich Ende März stattfinden soll. In diesem Termin sollen die aktuellen Erkenntnisse zum Gebäude und mögliche Perspektiven besprochen werden.
Aus meiner Sicht ist das zunächst eine gute Nachricht. Nach vielen Jahren ohne eine klare Bewertung wird der Zustand der Halle nun endlich offiziell geprüft.
Für mich ist dabei eines besonders wichtig: Klarheit.
In den vergangenen Monaten habe ich immer betont, dass es nicht darum geht, auf Biegen und Brechen etwas durchzusetzen. Entscheidend ist aus meiner Sicht eine ehrliche und transparente Bewertung der Situation.
Sollte sich zeigen, dass eine Reaktivierung, Sanierung und langfristige Erhaltung der Eissporthalle möglich ist, wäre das eine Chance, über konkrete Lösungsansätze zu sprechen.
Sollte das Gutachten hingegen ergeben, dass das Gebäude tatsächlich nicht mehr wirtschaftlich oder technisch nutzbar ist, dann sollte auch das offen und nachvollziehbar kommuniziert werden.
In beiden Fällen geht es letztlich um das Gleiche: Klarheit für die Bürgerinnen und Bürger in Netphen und der Region.
Gleichzeitig ist mir wichtig, dass wir bei diesem Thema fair und realistisch bleiben. Nicht jede Idee lässt sich am Ende umsetzen, und genau deshalb ist eine ehrliche Bewertung der Situation so wichtig. Dennoch bleibe ich zuversichtlich, dass wir auf Grundlage eines Gutachtens und eines offenen Gesprächs zumindest eine klare Perspektive für die Zukunft der Eissporthalle bekommen können.
Ein möglicher Ansatz, den ich derzeit ausarbeite – sofern das Gutachten eine positive Perspektive für die Eishalle erkennen lässt – ist ein Trägervereinsmodell in drei Phasen mit drei zentralen Zielen:
• Reactivation – Reaktivierung und erneute Öffnung der Eissporthalle für Sport und Öffentlichkeit
• Renovation – notwendige Sanierungsmaßnahmen zur Wiederherstellung der technischen und baulichen Nutzung
• Long-Term Preservation – langfristiger Erhalt der Anlage durch nachhaltige Betreiber- und Finanzierungskonzepte
Aus meiner Sicht könnte ein solches Modell dazu beitragen, die Stadt organisatorisch und finanziell zu entlasten und gleichzeitig eine Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Vereinen und Kommune zu ermöglichen. Dies ist nur ein kleiner Teil des Konzeptes.
In den kommenden Tagen werde ich außerdem ein Video veröffentlichen, in dem ich mich ausführlicher zur aktuellen Situation äußern und einen Überblick über die bisherigen Entwicklungen geben werde.
Vielen Dank für euer Interesse und eure Unterstützung.
zunächst möchte ich euch allen ein frohes und gesundes neues Jahr 2026 wünschen – und mich von Herzen für eure bisherige Unterstützung bedanken. Gerade über die Weihnachts- und Neujahrszeit war es nach außen etwas ruhiger, was sicher niemanden überrascht. Im Hintergrund wurde jedoch weitergearbeitet, recherchiert und neue Kontakte geknüpft.
Was gibt es aktuell Neues?
Ein ehrlicher Zwischenstand:
In den letzten Tagen ist die Unterstützung auf Social Media spürbar zurückgegangen. Es gibt Abmeldungen, kritische und teils negative Nachrichten, und auch die Zahl der täglichen Unterschriften hat deutlich abgenommen. Das gehört leider zu solchen Themen dazu – gerade dann, wenn Recherchen unbequem sind oder Fragen aufwerfen, die nicht jeder hören möchte.
Mir ist an dieser Stelle eines wichtig klarzustellen:
Diese Arbeit erfolgt vollständig unentgeltlich. Ich verdiene weder Geld noch habe ich einen persönlichen Vorteil durch diese Initiative. Ziel war und ist es, Entwicklungen festzuhalten, Fragen zu stellen und Informationen sachlich aufzuarbeiten – nicht zu provozieren oder Menschen anzugreifen. Dass dies dennoch kritisch aufgenommen wird, bedaure ich, gehört aber leider zum Prozess.
Ein Teil der Rechercheergebnisse wird bewusst noch nicht öffentlich gemacht. Nicht aus Sensationslust oder Zurückhaltung, sondern aus Verantwortung. Transparenz bedeutet auch, Informationen zum richtigen Zeitpunkt einzuordnen – und nicht vorschnell Unruhe zu erzeugen. Das dient dem Schutz aller Beteiligten und ändert nichts daran, dass eine sachliche Auseinandersetzung notwendig bleibt.
Nun zu den guten und wichtigen Nachrichten:
Das Thema Netphen erreicht inzwischen auch überregionale Aufmerksamkeit. Unter anderem wird Eishockey News über den Fall berichten. Das ist ein bedeutender Schritt, da das Thema damit über die Region hinaus sichtbar wird.
Darüber hinaus stehen wir im engen Austausch mit Eishallen Betreibern und Vereinen, die unsere Initiative unterstützen. Besonders erfreulich ist, dass sich der Bayerische Eissport-Verband (BEV) im Rahmen seines Projekts „Zukunft braucht Eis!“ unsere Situation anschauen wird. Ziel ist es, Konzepte einer Eishalle zu entwickeln, sowie fachliche Einschätzungen zu liefern und perspektivisch auch als Vermittler für Gespräche zu dienen, gerade für die Kommunen. Aufgrund der Feiertage kann sich der weitere Austausch hier noch etwas verzögern.
Wie geht es nun weiter?
Die Lage ist komplex – nicht wegen der vielen ehemaligen Initiativen oder der Vereine, sondern aufgrund politischer Entscheidungen aus dem Archiv, die in den vergangenen Jahren getroffen wurden und Fragen aufwerfen. Die Recherche zeigt, dass es Punkte gibt, die man nicht einfach hinnehmen sollte, sondern sachlich und strukturiert aufarbeiten muss.
Aus genau diesem Grund denke ich aktuell über einen nächsten Schritt nach:
die Gründung eines Trägervereins – „Eissport muss bleiben e. V.“
Ein solcher Verein wäre kein Selbstzweck und kein kommerzielles Projekt, sondern eine organisatorische Grundlage, um dem Anliegen eine stabile, langfristige Struktur zu geben.
Ein weiterer wichtiger Punkt:
Mit der Gründung eines Trägervereins würde sich die Initiative auch strukturell verändern. Aus einer losen Initiative wird dann eine rechtlich organisierte Gemeinschaft mit klaren Zuständigkeiten, Verantwortung und Verbindlichkeit. Das bedeutet nicht „mehr Macht“, sondern mehr Klarheit – und sorgt dafür, dass Gespräche mit Verbänden, Institutionen und der Stadt auf einer anderen, ernsthafteren Ebene geführt werden können.
Warum ein Trägerverein sinnvoll sein könnte:
– Offizielle Anlaufstelle für Vereine, Stadt, Presse und Institutionen
– Langfristige Struktur – unabhängig von einzelnen Personen
– Transparenz bei Spenden, Mitgliedsbeiträgen und möglichen Förderungen
– Schafft die formale Voraussetzung, um Fördermittel und Zuschüsse – insbesondere im Zusammenhang mit der Eissporthalle – überhaupt beantragen und begleiten zu können
Gleichzeitig gibt es auch Nachteile:
Mehr organisatorischer Aufwand
Verantwortung für Verwaltung, Satzung und Finanzen
Klare Rollen und Zuständigkeiten notwendig
Entscheidungen brauchen mehr Abstimmung
Noch ist nichts entschieden.
Bevor dieser Schritt gegangen wird, möchte ich bewusst euch einbeziehen.
Wer sich angesprochen fühlt:
Menschen mit organisatorischen Fähigkeiten, Zahlenverständnis, handwerklichem Know-how, Vereins- oder Projekterfahrung – oder einfach dem Wunsch, aktiv zu unterstützen – dürfen sich sehr gerne melden.
Kontakt:
kontakt@eissport-muss-bleiben.de
Bitte habt Verständnis, falls Antworten etwas Zeit brauchen.
Wir haben eine echte Chance – mit starken Partnern und engagierten Menschen. Dieses Thema ist zu komplex, um es alleine zu tragen. Nur gemeinsam kann daraus etwas Tragfähiges entstehen.
Danke für eure Zeit, euer Vertrauen und eure Unterstützung.
Link zum BEV: https://bev-eissport.de/verband/zukunft-braucht-eis/
DER SPORT MUSS GEFÖRDERT WERDEN UND DIE EISHALLE EXISTIERT BEREITS UND MUSS NUR ERNEUERT WERDEN , MAN KANN DIE EISHALLE AUCH ZU SCHULISCHEN ZWECKEN VERWENDEN UND ES GIBT SO VIELE MENSCHEN IM UMKREIS DIE EISHOCKEY SPIELEN WOLLEN ODER EISKUNSTLAUF TRAINIEREN. DIE EISHALLE GEHÖRT SEID JAHRZEHNTEN ZU NETPHEN UND DER EISSPORT ZU VIELEN MENSCHEN IN DER UMGEBUNG.ES GIBT KEINE ANDERE EISHALLE IN DER NÄHE.
WIr sind Eishockeyfans und fahren auch selbst. Mein Freund spielt in einer Hobbymanschaft im Rheinland. Es wäre so toll, wenn er hier eine Eishalle in der Nähe hätte mit eventuell neuen Teams.
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