Wir bedanken uns sehr für die Gespräche zum Thema Alternativstandort Sanierung Wilhelmsgymnasium, die wir mit CSU, Freien Wählern, Die Grünen, SPD (Auflistung in alphabetischer Reihenfolge) und der FDP (Termin Montag, 27.01.2014) geführt haben bzw. führen werden.

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Begründung

Die Tivoli-Tennisanlage am Englischen Garten in München gibt es seit rund 90 Jahren. Sie ist eine der wenigen freien Sportstätten der Innenstadt, die in den warmen Monaten des Jahres seit Generationen von Jung und Alt intensiv genutzt wird - zum Sport treiben und als idyllischer Treffpunkt mitten in der Stadt. Selbst die Münchner Journalisten-Legende Sigi Sommer war hier schon Balljunge! Hier findet man ein letztes Stück "echtes München" in der mehr und mehr gentrifizierten Umgebung des Lehels, eine kleine Oase, die es zu schützen gilt. Mehr noch: Im Sommer verbringen hier rund 300 Kinder einen Teil ihrer Ferien in Tenniscamps, die Betreiber kümmern sich sehr persönlich und rührend um die Kleinen. Das Ganze zu moderaten Preisen - auch das ein Unikum in der "Luxusmeile Lehel".

Nun soll all das zu Ende gehen, weil das nahe gelegene Wilhelmsgymnasum saniert werden muss und dafür ein Ausweichquartier für seine Schüler sucht. Es sollen dazu für Jahre Container auf die Tennisanlage gestellt werden, in denen der Unterricht stattfinden soll. Es gibt andere mögliche Standorte in der Nähe, an denen dadurch weitaus weniger Schaden entstünde als an der Tivoli-Anlage. Würden die Container wirklich dort aufgebaut werden, würde die Tennisanlage sicherlich für immer verschwinden. Darüber hinaus steht anzunehmen, dass es an einer derart exponierten Stelle Bauinteressen gibt. Eine Umnutzung als Schulgelände könnte der erste Schritt in Richtung Bebauungsrecht sein, und dann würden hier sicherlich nicht Wohnungen mit sozial verträglichen Preisen entstehen, sondern erneut Luxusobjekte, deren mehr die Stadt München wirklich nicht braucht!

Derzeit hat die Stadt München den Pachtvertrag zur Betreibung der Tennisanlage nicht mehr verlängert, Anfang nächsten Jahres entscheidet der Stadtrat über den Standort der Container-Schule. Die alternativen Standorte sind unter Anderem der Parkplatz hinter dem Haus der Kunst, die Sportanlage Hirschanger oder das Lehel Careé - eine fast leer stehende Immobilie in unmittelbarer Nachbarschaft der Schule, deren langfristiger Mietvertrag der Hypo Real Estate nach der Bankenkrise ohnehin schon von uns Steuerzahlern finanziert wird. An allen Orten würden durch die Nutzung der Schule wenig Schaden entstehen - ganz im Gegensatz zur Tivoli-Tennisanlage. Nur hier würde man eine echte Münchner Institution auf immer verwinden lassen.

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Neuigkeiten

Pro

Die Möglichkeiten in zentraler Lage mit anderen im Freien Sport zu treiben und insbesondere die Möglichkeiten, Tennis zu spielen werden immer weniger: Die Plätze an der Osterwaldstrasse wurden während der Bauphase des Loden-Frey Parkhauses "still gelegt". Nach dessen Fertigstellung jedoch nicht wieder errichtet. Stattdessen wurde das Areal erst als Lagerplatz benutzt und liegt zur Zeit brach. Die Tennisplätze am Scheidplatz wurden geschlossen, weil man ein Ausweichquartier brauchte. Zunächst als Container-Lösung angekündigt, wird heute dort gebaut. Die Plätze an der Hirschau sollen mangels Bau

Contra

Bei jeder Maßnahme ist immer irgendjemand betroffen oder dagegen. Man muss aber abwägen, um welche Interessen es jeweils geht. Im vorliegenden Fall wartet das Wilhelmsgymnasium seit vielen Jahren auf die überfällige Sanierung. Das Schulgelände ist extrem beengt, die Schule muss während der Sanierung ausgelagert werden. Als Standort für die Container-Schule ist das Tivoli-Grundstück sehr gut geeignet. Die Interessen von 600 Schülern und ihren Eltern und Lehrern sowie der ganzen Stadt München am Erhalt des Wilhelmsgymnasiums gehen denen einer privaten Tennisanlage vor.