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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Die Möglichkeiten in zentraler Lage mit anderen im Freien Sport zu treiben und insbesondere die Möglichkeiten, Tennis zu spielen werden immer weniger: Die Plätze an der Osterwaldstrasse wurden während der Bauphase des Loden-Frey Parkhauses "still gelegt". Nach dessen Fertigstellung jedoch nicht wieder errichtet. Stattdessen wurde das Areal erst als Lagerplatz benutzt und liegt zur Zeit brach. Die Tennisplätze am Scheidplatz wurden geschlossen, weil man ein Ausweichquartier brauchte. Zunächst als Container-Lösung angekündigt, wird heute dort gebaut. Die Plätze an der Hirschau sollen mangels Bau
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    Stichwort
die Tivoli-Tennisanlage ist mit ihrer Tradition von über 90 Jahren längst zur Institution geworden, was die Stadt aber offenbar nicht davon abhält, diese Anlage nicht nur vorläufig, sondern endgültig schließen zu lassen. Die Gründe sind weitgehend bekannt: Das alterehrwürdige Wilhelmsgymnasium am Max II-Denkmal (dessen Schüler ich selber war) wird renoviert und man benötigt ein Ausweichquartier. Es sind diese kleinen, besonderen Institutionen wie die Tivoli-Tennis-Anlage, die unsere Stadt liebenswürdig machen. Orte, an denen Begegnungen möglich werden, Nachbarn zusammenfinden, Jung und Alt g
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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    Container sind unwürdig
Warum soll das Lehel Carré weiter leerstehen? Container sind für einen geregelten Schulbetrieb ohnehin unzumutbar! Außerdem verschandeln Sie dieses schöne Grundstück! Wenn schon der Steuerzahler das Millionengrab Lehel Carré bezahlt, dann kann man es auch für den Schulbetrieb nutzen.
Quelle: www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kontrovers/130130-kontrovers-hre100.html//www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kontrovers/130130-kontrovers-hre100.html" rel="nofollow">www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kontrovers/130130-kontrovers-hre100.html
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Natürlich ist das Tivoli kein Tennisplatz nur für Neureiche. Es kann jeder dort spielen zu normalen Preisen. Es spielen auf den Plätzen viele Studenten und Schüler, und es ist ein supernetter Treffpunkt im Sommer-natürlich nur im Sommer bei einer Tenislanlage ohne Halle. Wer heute seine Kinder auf ein humanistisches Gymnasium schickt, hat auch einen elitären Bildungsanspruch-o.k.- sollte dann aber nicht polemisch über Neureiche sprechen, sicher ohne Kenntnis der Anlage, seiner familiären Atmosphäre-mag früher anders gewesen sein -und der engagierten Betreiber!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Bei jeder Maßnahme ist immer irgendjemand betroffen oder dagegen. Man muss aber abwägen, um welche Interessen es jeweils geht. Im vorliegenden Fall wartet das Wilhelmsgymnasium seit vielen Jahren auf die überfällige Sanierung. Das Schulgelände ist extrem beengt, die Schule muss während der Sanierung ausgelagert werden. Als Standort für die Container-Schule ist das Tivoli-Grundstück sehr gut geeignet. Die Interessen von 600 Schülern und ihren Eltern und Lehrern sowie der ganzen Stadt München am Erhalt des Wilhelmsgymnasiums gehen denen einer privaten Tennisanlage vor.
Quelle: Nikolaus Haeusgen, Vorsitzender des Elternbeirats des Wilhelmsgymnasiums
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Die Argumentation ist sehr sülzig. "Einer der schönste Orte in München". Es wird an das konservative Gefühl appeliert, dass alles so bleiben soll wie es ist. Es geht aber um wirtschaftliches Eigeninteresse. Dass dort Luxuswohnungen gebaut werden soll ist eine Behauptung. Man könnte auch einen Kindergarten und eine Erweiterung des gegenüberliegenden GSI in Betracht ziehen.
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    Tennisanlage versus Bezirkssportanlage
Die Alternative ist die Bezirkssportanlage in Haidhausen. Das würde bedeuten, dass die Kinder der Flurschule jahrelang keinen Sportunterricht im Freien mehr hätten. Was ist wichtiger? Angemessener Sportunterricht für Haidhauser Schüler oder Tennisplätze für Lehel-Millionäre?
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Der Initiator der Petition ist der Betreiber der Anlage. Ich habe 15 Jahre direkt gegenüber gewohnt und es war NIE ein Treffpunkt etc. Es war schon immer ein Tennisplatz der Neureichen. Im Winter eh nutzlos, auf der eigenen homepage wird darauf verwiesen, dass nur 15 Autominuten entfernt Tennisplätze für jede Jahreszeit zu finden sind. Man könnte den Platz sehr viel besser nutzen.
Quelle: Alexx Tennis
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Wenn man in erster Linie auf die "Tradition" schaut, dann ist das Wilhelmsgymnasium mit über 450 Jahren Geschichte eine wesentlich ältere "Institution" als die Tennisanlage. Alle anderen möglichen Standorte für die Container-Schule haben gravierende Nachteile (z.B. Flurstraße = ersatzloser Wegfall von Schulsportanlage, nicht bloß von privatem Tennisplatz für Zahlende) oder kollidieren mit dem Naturschutzrecht (Hirschanger) oder sind viel zu weit weg (Freiham; ein solcher Standort würde zu massenhaften Abmeldungen der Schüler und zum "Tod" des Wilhelmsgymnasiums führen).
Quelle: Nikolaus Haeusgen, Vorsitzender des Elternbeirats des Wilhelmsgymnasiums
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