• Von: Heike Sorge (Aktion Neue Nachbarn & Sankt ... mehr
  • An: Bundesminister des Auswärtigen - Herrn Frank-Walter ...
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
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    Sammlung abgeschlossen

Rettet Syrische Familien

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Mit schneller Familien-Zusammenführung Leben retten!

-Wir wollen, dass syrische Familien schneller zusammengeführt werden, dass Leben gerettet werden. Denn Ehepartner und Kinder von den Syrern, die in Deutschland bereits als Kriegsflüchtlinge anerkannt sind, sterben täglich in diesem schon seit März 2011 andauernden Krieg. Sie sind geblieben in der Annahme, dass Sie bald folgen könnten. Mach mit und rette Leben!

„Zeit ist Geld...!!!“ Nein, hier gilt für uns: "Zeit ist Leben!"

Zusammen können wir es möglich machen, dass syrische Familien eine Zukunft haben. Syrische Väter und Ehemänner (mit anerkanntem Flüchtlingsstatus und gesicherter Bleibeperspektive), denen die Flucht nach Deutschland gelungen ist, müssen ihre Familien ganz schnell nachholen können, ehe es zu spät ist.

Bei einem heutigen Antrags-Verfahren dauert es für den großen Teil der Syrer noch mehr als 18 Monate, bis ihre Familien nachziehen dürfen. Gesetze, Bestimmungen, Bürokratie und deutsche Gründlichkeit verhindern in diesem Fall die Rettung von diesen Familien, die in großer Gefahr leben.

Daher appellieren wir

An den Bundesminister des Auswärtigen
- Herrn Frank-Walter Steinmeier -
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Im Namen aller Unterzeichner/innen fordern wir, dass die Visa-Vergabe und Abwicklung des Familiennachzuges über die deutsche Botschaft in Beirut (Libanon) beschleunigt wird. Zudem sollen Familienangehörige wieder das Recht bekommen, in deutschen Botschaften anderer Länder, in die sie visafrei einreisen können, ihren Nachzug zu beantragen.

Die Kinder brauchen ihre Väter, die Frauen ihre Männer.

Begründung:

Wir fordern dies für Männer, die ihre Frauen und Kinder in dem Glauben zurückließen, es sei sicherer für sie, die eine gefährliche Reise auf sich nahmen, um ihre Familien vor Hunger, Krankheit, sexuellen Übergriffen und dem Tod zu schützen.

Doch die Lage in Syrien, in den Flüchtlingslagern und dem Libanon wird nicht einfacher, auch hier drohen Hunger und Gewalt. Allein der Libanon mit seinen 5,8 Millionen Einheimischen beherbergt geschätzte 2 Millionen Flüchtlinge, davon die Hälfte aus Syrien. Eine Wartezeit von bis zu 14 Monaten für einen Visa-Termin in der deutschen Botschaft in Beirut ist deshalb unverantwortlich. Neben den Botschaften in der Türkei (für deren Besuch ein eigenes Visum nötig ist) ist dies jedoch die einzige Stelle, um eine Zusammenführung zu beantragen. Eine schnelle Abwicklung des Nachzuges würde nicht nur Leben retten, sondern entlastet Staaten, die den Zustrom der Flüchtlinge nur durch die Arbeit und Gelder internationaler Hilfsorganisationen bewältigen.

Auch für die Männer, denen bereits Asyl in Deutschland gewährt wurde, wäre dies eine starke Entlastung. Denn sie leben in ständiger Angst: Angst vor dem, was ihre Kinder sehen, Angst vor dem, was ihre Frauen ertragen, Angst, ihre gefährliche Reise könnte kein gutes Ende finden.

Nur eine Wiedervereinigung in kürzerer Zeit und die Erhaltung der Familien können die Strapazen ihrer gefährlichen und anstrengenden Reise aufwiegen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Sankt Augustin, 08.06.2016 (aktiv bis 07.09.2016)


Neuigkeiten

Veröffentlichung des "Brief eines Syrischen Vaters" in der Kirchenzeitung des Erzbistum Köln Mitte Juni 2016 nach dem Klosterfest der Steyler Missionare in Sankt Augustin. Im nachfolgenden Gastkommentar von Dr. Frank Johannes Hensel, Direktor des Diözesan ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Ich bin unbedingt für die Familienzusammenführung, allein die Richtung steht noch zur Diskussion. Wir müssen alles dafür tun, dass der Krieg so schnell wie irgend möglich beendet wird, damit die jungen Männer, die im Gegensatz zu ihren Frauen und Kindern ...

PRO: Manche Contra-Argumente beweisen - wenn ein solcher Beweis überhaupt noch nötig wäre - wie sehr der Kriegs-Wahnsinn jegliche Humanität zerstört (nicht nur in den Kriegsgebieten!).

CONTRA: Ich bin gegen den Familiennachzug. Die Menschen sollen möglichst viele Gründe haben nach dem Ende von Kriegen wieder zurück in Ihre Heimat zu gehen. Die Flüchtlinge müssen den Wiederaufbau ihrer Heimat in die Hand nehmen. Familiennachzug ist da absolut ...

CONTRA: Ich bin unbedingt dagegen! Die gehen doch eh bald zurück! Wollen sie wegen denen bis 70 arbeiten? Ich nicht!STOPT den Asylwahnsinn! Vorbild Australien!

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Petitionsverlauf

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