Seit den 50er Jahren gibt es im Herzen der Kölner Südstadt das einzigartige Großmosaik von Wilhelm Koep, das Generationen von Bewohnern ebenso wie Volksgarten, Paulus- und Lutherkirche als Erkennungs- und Heimatprofil des Viertels diente.

Jetzt hat ein Immobilienunternehmen auf Anordnung der Bauverwaltung die Fassade mit Wärmedämmplatten abgedeckt, ein Zeugnis kultureller Barbarei und Geschichtsvergessenheit in Köln, ein Schildbürgerstreich erster Güte. Man könnte auch den Dom und das Rathaus für die Wärmebilanz zukleben.

Wilhelm Koep ist einer der bekanntesten Architekten der 50er Jahre in Köln, sein künstlerisches Werk ist für diese Epoche Kölns bedeutend, seine Bauten wurden fast alle unter Denkmalschutz gestellt (Blaugoldhaus 4711 am Dom, Sartory-Säle, Columba-Haus Glockengasse, Senats-Hotel, Parfümeriefabrik 4711 Barthonia-Forum in Ehrenfeld usw. usw.). Nur das einzigartige Zeitzeugnis seines Riesenmosaiks an der Fassade des eigenen Wohnhauses in der Kleingedankstr./Volksgartenstraße wurde von Kulturverwaltung und Denkmalamt „übersehen“. Denkmalamt und die/der frühere Stadtkonservator/in Dr. Krings und Prof. Kier äußern sich bedauernd und bestürzt. Martin von Bongardt spricht von einem „einmaligen Blickfang“, der „heute sicher unbezahlbar wäre“.

Begründung

Wir lassen uns diesen Raub nicht gefallen! Das Kunstwerk ist zwar vermutlich erheblich beschädigt, aber es ist nicht verloren: Man kann die Abdeckung wieder entfernen und die Bohrlöcher verschwinden lassen. Bürgerschaftliches Handeln wird jetzt beweisen, dass wir entschlossen sind, das kulturelle Erbe unserer Stadt zu verteidigen. Wir fordern alle Bürgerinnen und Bürger, die Oberbürgermeisterin, die zuständigen Ämter und den Stadtrat dazu auf, uns dabei zu helfen. Wir werden Unterschriften sammeln, Versammlungen abhalten und Aktionen planen. Jeder, der mithilft, ist willkommen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Rolf Stärk aus Köln
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Warum Menschen unterschreiben

  • am 18.10.2018

    Zu dem rücksichtslosen Abriss unseres Nachbarhauses durch die Domus passt auch die Vernichtung des Mosaiks, das ich immer wieder bewundert habe und welches absolut erhaltenswert ist. Das Mosaik muss zurück!

  • am 08.10.2018

    Die Schönheit alter Dinge darf man nicht ruinieren.

  • am 08.10.2018

    Mein mit mir befreundete Nachbar ist Martin von Bongardt, der bereits dem Kölner Stadtanzeiger ein Interview gegeben hatte, und darin die gesamte Vorgeschichte des Entstehens des Mosaiks berichtet hatte. Wir haben leider die Erfahrung gemacht, dass das Denkmalschutzamt eine äußerst schwache Position hat. Das Bauamt ist die "ausführende Behörde" . Es ist zu vermuten, dass der Bauantrag ordnungsgemäß gestellt und bewilligt worden ist. Darauf wird sich der Investor immer wieder berufen. - Aber ich möchte keinen Pessimismus verbreiten, sondern sie voll dabei unterstützen, dass das Mosaik wieder hergestellt wird.

  • am 08.10.2018

    Es ist Kunst, ein Denkmal und gehört zu Köln

  • am 25.09.2018

    Ich wusste bisher nichts davon, aber in meinen Augen ist dies ein Kunstwerk, das erhaltenswert ist.

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