Petition addressed to:
Stadt Düsseldorf
Die Unterzeichner fordern die Stadt Düsseldorf auf, die Änderungen der Parkraumnutzung im Bereich der Kriegerstraße, Schimmelbuschstrasse, Bloemstraße etc. Rückgängig zu machen.
Hintergrund:
Ende 2025 wurden im Wohngebiet ohne Info an die Anwohner Parkscheinautomaten aufgestellt, basierend auf einen Beschluss von vor einigen Jahren, um das Parken der Daimlermitarbeiter zu unterbinden. Die Probleme mit den Daimlermitarbeitern existiert aber durch den Bau eines Parkhauses auf der Piwipp und der Einstellung der Nachtschicht nicht mehr. Unsere Besucher sollen nun 3 Eur die Stunde zahlen. Und dass in Straßen, in die nur Anlieger einfahren dürfen.
Das Parken ist/war in dem Bereich immer auf beiden Seiten erlaubt, indem man mit 2 Rädern auf dem Bordstein stand.
Nun wurde in den besagten Straßen ein einseitiges Halteverbot eingerichtet und die Autos sollen nicht mehr auf dem Bordsteinstehen. Begründung nach Rücksprache: Der Gehweg muss 2,5m breit sein.
Dies ist aber gesetzlich gar nicht vorgeschrieben, sondern nur eine Empfehlung. In kleinen Straßen mit wenig Verkehr ist die Empfehlung deutlich geringer. Diese Entscheidung hat so nun zu massiven Stellflächenprobleme geführt, dass man Abends Probleme hat, einen Parkplatz zu finden. Auch Anwohner der Heinrich-Erhardt-Straße parken in den Seitenstraße, da es hier keine eigenen Parkflächen gibt.
Die Anwohner wurden in keinster Weise in diese Entscheidungen eingebunden.
Die Häuser in dem Wohngebiet sind größtenteils in Privatbesitz und auch Einfamilienhäuser. Im Zuge der Reduzierung der CO2 Emission soll man ja möglichst auf E-Mobilität setzen. Es gibt auch schon Einige, die umgestiegen sind und Ihr Fahrzeug über den eigenen Hausstrom/Wallbox laden. Dies ist im Zuge der Umstellung ja jetzt teilweise gar nicht mehr möglich, weil man dann ja das Kabel quer über die Straße legen muss um sein Fahrzeug zu laden.
Reason
Ich wohne seit fast 30 Jahren in der Kriegerstraße. So lange ich denken kann, war es immer auf beiden Seiten erlaubt, mit 2 Rädern auf dem Bordstein zu parken. Auch auf historischen Luftbildern der Stadt ist zu erkennen, dass dies schon sehr lange gängige Praxis war. Es hat nie irgendwelche Probleme gegeben. Krankenwagen, Feuerwehr und Awista kamen auf den Straßen problemlos durch. Auf den Gehwegen nahm man Rücksicht aufeinander und wenn es mal enger wurde, hat man halt gewartet
Ich bin öfters dienstlich unterwegs und komme des Öfteren Abends nach Hause. Das Finden eines Parkplatzes war bisher nie ein Problem. Das hat sich jetzt geändert.
Auch ich habe überlegt mir ein E Auto anzuschaffen bzw. den E-Up der Firma mehr zu fahren und hierzu eine Wallbox zu installieren.
Davon müsste ich nun Abstand nehmen, wenn der Vorgang nicht Rückgängig gemacht wird
Weil wir uns 2-3 mal die Woche um eine 85jährige Verwandte kümmern. Aktuell nur noch 1-2 mal, weil das Parken sonst viel zu teuer wird. Abends, Wochenende und Feiertage ohne Parkschein wäre schon sinnvoll, damit Verwandte ihre Angehörigen auch weiterhin gerne und regelmäßig besuchen kommen.