Rückabwicklung Änderung Parkraumnutzung Wohngebiet am Daimlerwerk Düsseldorf

Petition richtet sich an
Stadt Düsseldorf

124 Unterschriften

25 %
500 für Sammelziel

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  1. Gestartet 19.05.2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Stadt Düsseldorf

Die Unterzeichner fordern die Stadt Düsseldorf auf, die Änderungen der Parkraumnutzung im Bereich der Kriegerstraße, Schimmelbuschstrasse, Bloemstraße etc. Rückgängig zu machen.

Hintergrund:
Ende 2025 wurden im Wohngebiet ohne Info an die Anwohner Parkscheinautomaten aufgestellt, basierend auf einen Beschluss von vor einigen Jahren, um das Parken der Daimlermitarbeiter zu unterbinden. Die Probleme mit den Daimlermitarbeitern existiert aber durch den Bau eines Parkhauses auf der Piwipp und der Einstellung der Nachtschicht nicht mehr. Unsere Besucher sollen nun 3 Eur die Stunde zahlen. Und dass in Straßen, in die nur Anlieger einfahren dürfen.

Das Parken ist/war in dem Bereich immer auf beiden Seiten erlaubt, indem man mit 2 Rädern auf dem Bordstein stand.

Nun wurde in den besagten Straßen ein einseitiges Halteverbot eingerichtet und die Autos sollen nicht mehr auf dem Bordsteinstehen. Begründung nach Rücksprache: Der Gehweg muss 2,5m breit sein.
Dies ist aber gesetzlich gar nicht vorgeschrieben, sondern nur eine Empfehlung. In kleinen Straßen mit wenig Verkehr ist die Empfehlung deutlich geringer. Diese Entscheidung hat so nun zu massiven Stellflächenprobleme geführt, dass man Abends Probleme hat, einen Parkplatz zu finden. Auch Anwohner der Heinrich-Erhardt-Straße parken in den Seitenstraße, da es hier keine eigenen Parkflächen gibt.
Die Anwohner wurden in keinster Weise in diese Entscheidungen eingebunden.
Die Häuser in dem Wohngebiet sind größtenteils in Privatbesitz und auch Einfamilienhäuser. Im Zuge der Reduzierung der CO2 Emission soll man ja möglichst auf E-Mobilität setzen. Es gibt auch schon Einige, die umgestiegen sind und Ihr Fahrzeug über den eigenen Hausstrom/Wallbox laden. Dies ist im Zuge der Umstellung ja jetzt teilweise gar nicht mehr möglich, weil man dann ja das Kabel quer über die Straße legen muss um sein Fahrzeug zu laden.

Begründung

Zusatz vom 08.06.2026
Auch auf Anfrage am 13.05.2026 beim OB und beim Amt für Verkehrsmanagement keine Antwort auf eine Mail erhalten

Nachdem man dem Amt mitteilte, dass es auf den Gehwegen nie Probleme gab und diese eigentlich Bestandschutz genießen, schob man das Problem auf die zu schmale Straße, dass die Feuerwehr nicht durchkäme. Dieses Problem war nie gegeben. Als man es noch Mal testen wollte, kam die Feuerwehr natürlich nicht mehr durch, da durch das von der Stadt verursachte Chaos nun auf der einen Seite unten und auf der anderen Seite oben geparkt wurde. Was ändert sich eigentlich an der Straßenbreite? Ob nun auf beiden Seiten Halb oben und halb auf der Straße oder eine Seite unten und eine Seite nicht geparkt wird. Die Durchfahrt der Straße wird dadurch auch nicht anders.

Text ab Start am 19.05.2026
Ich wohne seit fast 30 Jahren in der Kriegerstraße. So lange ich denken kann, war es immer auf beiden Seiten erlaubt, mit 2 Rädern auf dem Bordstein zu parken. Auch auf historischen Luftbildern der Stadt ist zu erkennen, dass dies schon sehr lange gängige Praxis war. Es hat nie irgendwelche Probleme gegeben. Krankenwagen, Feuerwehr und Awista kamen auf den Straßen problemlos durch. Auf den Gehwegen nahm man Rücksicht aufeinander und wenn es mal enger wurde, hat man halt gewartet
Ich bin öfters dienstlich unterwegs und komme des Öfteren Abends nach Hause. Das Finden eines Parkplatzes war bisher nie ein Problem. Das hat sich jetzt geändert.
Auch ich habe überlegt mir ein E Auto anzuschaffen bzw. den E-Up der Firma mehr zu fahren und hierzu eine Wallbox zu installieren.
Davon müsste ich nun Abstand nehmen, wenn der Vorgang nicht Rückgängig gemacht wird

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stefan Leithaus-Buchheim, Düsseldorf
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 19.05.2026
Sammlung endet: 31.08.2026
Region: Düsseldorf Stadtbezirk 1 (Düsseldorf)
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

Es wird schwieriger den persönlichen Kontakt zu halten. Kinder ,Verwandte ,Bekannte usw. kommen nicht mehr zu Besuch, um z.B Pflegebedürftige zu unterstützen. Dadurch vereinsamen die Menschen immer mehr. Auch ein vernünftiges Be- und Endladen ist nicht mehr möglich. Laufwege vom Parkplatz zum Wohnhaus sind für Gehbehinderte sehr unangenehm. Die Ehrenamtliche Tätigkeiten kann ich auch aufgeben, da ich Abends keinen Parkplatz finde. Schade für die vielen Kinder, die ich im Sport betreue.

Fussgänger, insbesondere Menschen mit Beeinträchtigungen und Kinder haben auch Rechte. Beim hüfthohen Parken war zum Teil weniger als 60cm Platz auf dem Gehweg. Das reicht einfach nicht. Zudem wären genug Stellplätze vorhanden, wenn die Anwohner Stellplätze auf privatem Grund schaffen würden. Die waren ja mal da, wurden aber rückgebaut. Das Laden eines E-Autos, indem man ein Kabel quer über den Gehweg legt, ist ohnehin nicht erlaubt, egal wie die Parkplatzsituation ist.

Warum Menschen unterschreiben

Kaum mehr Parkraum für Anwohner trotz Ausweis !!!

Damit die Parksituation, die schon vorhin angespannt war, sich verbessert. Die Änderungen sind meiner Meinung nach unnötig und verursachen nicht nur für die Parksituation, sondern auch unnötiges bürokratischen Aufwand für keine merkbare Verbesserung. Wie im Text schon geschrieben, bleibt die Fläche der Straße unverändert, obwohl nun eine Reihe weniger für Autos zur Verfügung steht. Hinzu kommt, dass es keine gesetzlichen Vorgaben für die Straßenbreite gibt; die Empfehlung von 2,5 Metern ist also keine Pflicht, die eingehalten werden muss. Außerdem wurde die Straße in den letzten Jahren genauso befahren wie heute, und das ohne spürbare Beschwerden. Diese Änderung erschließt sich mir daher überhaupt nicht.

Weil auch wir Betroffene von der neuen Parksituation sind. Hinweis: Auf der Baumstrasse ist weiterhin das Parken auf beiden Seiten und auf dem Gehweg erlaubt!

Weil ich das wichtig finde!

Ich unterstütze diese Petition, weil die Änderung der Parksituation in der Kriegerstraße ohne ausreichende Information und Einbindung der betroffenen Anwohner umgesetzt wurde.

Selbstverständlich haben die Sicherstellung von Rettungswegen und die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung höchste Priorität. Dennoch muss eine Lösung gefunden werden, die sowohl den gesetzlichen Anforderungen als auch den berechtigten Interessen der Anwohner gerecht wird.

Die bisherige Parkregelung hat über viele Jahre funktioniert und wurde von den Bewohnern akzeptiert. Die nun erfolgte Umstellung hat zu erheblicher Verunsicherung geführt. Widersprüchliche Informationen sowie kurzfristig aufgestellte Verkehrszeichen haben die Situation zusätzlich verschärft.

Besonders kritisch sehe ich, dass bislang keine nachvollziehbaren Daten vorgelegt wurden, die belegen, dass die neue Regelung tatsächlich zu einer Verbesserung der Parkraumsituation oder der Verkehrssicherheit führt. Gleichzeitig fallen zahlreiche Stellplätze weg, obwohl die Parkplatzsituation im Stadtteil bereits seit Jahren angespannt ist.

Ich fordere die Stadt Düsseldorf daher auf, die Auswirkungen der Maßnahme transparent zu evaluieren, die Anwohner aktiv einzubeziehen und zu prüfen, ob eine Rückkehr zur bisherigen Regelung oder eine alternative Lösung möglich ist, die sowohl die Befahrbarkeit für Rettungsfahrzeuge als auch ausreichenden Parkraum für die Anwohner gewährleistet.

Eine gute Verkehrspolitik zeichnet sich nicht nur durch rechtliche Korrektheit aus, sondern auch durch Transparenz, Bürgernähe und praktikable Lösungen für die Menschen vor Ort.

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