Die Bremische Bürgerschaft möge sich dafür einsetzen, dass nun auch ein Konzept dafür entwickelt wird, wie der Verkehr bzw. das Verkehrstempo auf der Lesumbroker Landstraße an die neue Verkehrsregelung (Tempo 30 auf 10 km hin und zurück) angepasst werden kann.

Die Verkehrsbehörde hat nun durch ein neues Schild (Tempo 30 auf 10 km hin und zurück) die Verkehrsregelung auf der Lesumbroker Landstraße klarer gekennzeichnet.Da das Verkehrstempo sich jedoch erwartungsgemäß bisher gegenüber dem früheren Zustand kaum geändert hat und sich kaum ein Auto oder Motorrad an das vorgeschriebene Tempo hält, wäre es aus der Sicht der Anwohner, die unter dem dadurch hervorgerufenen Lärm leiden, wünschenswert, geeignete Maßnahmen zu ergreifenen, die zumindest auf den bewohnten Teilen der Lesumbroker Landstraße sicherstellen, dass das Tempo 30 nicht allzu sehr überschritten wird.

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  • Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses (Stadt) Nr. 30 vom 09.07.2014

    Der Ausschuss bit tet, folgende Eingabe dem Senat m it der Bitte um Abhilfe zuzuleiten :

    Eingabe Nr.: S 18/215

    Gegenstand:
    Umsetzung der Geschwindigkeitsreduzierung in der Lesumbroker Landstraße

    Begründung:
    Der Petent beschwert sich darüber, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit in der Lesumbroker
    Landstraße häufig überschritten werde. Die Beschilderung sei nicht ausreichend. Es müssten geeignete
    Maßnahmen ergriffen werden, die zumindest in den bewohnten Teilen der Straße sicherstellten, dass die
    Höchstgeschwindigkeit eingehalten werde.

    Der Petiti onsausschuss hat zu dem Vorbringen des Petenten eine Stellungnahme des Senators für Inneres
    und Sport eingeholt. Außerdem hatte der Petent die Möglichkeit, sein Anliegen im Rahmen der öffentlichen
    Beratung der Petition mündlich zu erläutern. Unter Berücksi chtigung dessen stellt sich das Ergebnis der
    parlamentarischen Überprüfung zusammengefasst folgendermaßen dar:

    Nach den dem Ausschuss vorliegenden Informationen erreichen die Geschwindigkeitsüberschreitungen
    weder bezogen auf ihre Anzahl noch bezogen auf die gefahrenen Geschwindigkeiten das vom Petenten
    beklagte Ausmaß. Bei zwei Geschwindigkeitsmessungen im April 2013 wurden ca. 50 Kraftfahrzeuge
    gemessen, von denen zwölf die zulässige Höchstgeschwindigkeit geringfügig überschritten. Lediglich ein
    Kraftfahrzeugführer überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit erheblich. Ab März 2014 wurden
    insgesamt sieben Messungen, drei vormittags und vier nachmittags durchgeführt. Überprüft wurden
    insgesamt ca. 140 Fahrzeuge, von denen 30 die zulässige Höchstgeschwi ndigkeit geringfügig überschritten.
    In acht Fällen wurden erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.

    Der Petitionsausschuss ist der Auffassung, dass die Beschilderung in der Lesumbroker Straße nicht
    ausreichend ist, um auf der gesamten Str ecke auf die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit
    hinzuweisen. Bereits im Rahmen der vom Petenten eingereichten Petition S 18/109 hat der
    Petitionsausschuss diverse Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vor Ort vorgeschlagen. Nach wie
    vor ist der Ausschuss der Auffassung, dass in der Lesumbroker Landstraße ein mindestens 3- m-großes
    Piktogramm aufgetragen werden sollte.

    Die Polizei hat mitgeteilt, dass sie auch künftig die gefahrenen Geschwindigkeiten überprüfen wird.

    Begründung (PDF)

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.