Verringerung der Grünflächen mit Anleinpflicht für Hunde.

Begründung:

Es ist klar, daß in den großen Wald- und landwirtschaftlichen Gebieten ganzjährig angeleint werden sollte. Da es aber keine Kontrollen gibt und man als Privatperson nur ermahnen kann, werden die Uneinsichtigen es nicht tun und es z.B.in Höpkens-/Muhles-Park mit starkem Wildwechsel zu Zwischenfällen kommen.

Das ist aber kein Grund, jeden Quadratmeter Gras oder Buschwerk zur Wildschutzzone zu erklären.

Es gibt viele Grünstreifen entlang von stark genutzten Wegen

(Leher Feld in Horn-Lehe/ Bereich Mariannenhof in Borgfeld) als Verbindung von Stadtteilen, zu den Kita`s und Schulen, die keine Deckung und Ruhe für die Tiere bieten.

Wenn ein erzogener Hund sich auf den Wegen oder im Bereich des seitlichen Grasstreifens bewegt, besteht sowieso keine Gefahr!

Bei diesen kleineren, schmalen Streifen mit evtl. Gräben kommen

als Bodenbrüter nur Enten in Frage und die werden mehr von der übermäßigen Fütterung mit Brot umgebracht!

Die größere Gefahr für Tiere geht von den Katzen aus und das auch in den Gärten der ganzen Stadt. So ist es unverständlich, daß die teils gefährdeten Singvögel, neben den natürlichen Feinden, auch von den Haustieren gestört werden.

Was nützt eine solche stramme Regelung, wenn sie nicht beobachtet wird und vor dem Revier AM Wall die Hunde frei laufen!

Bitte überdenken Sie, die Situation der Grünstreifen und ihre

Tauglichkeit als Brut- oder Setzplatz, um den gehorsamen Hunden mit ihren bewußten Haltern genügend Freiraum und Spielmöglichkeiten zu geben.

Über Kosten, Unterhaltung, lange Wege, Abwehr gegen sehr viele Hunde in den Freilaufgehegen möchte ich mich nicht äußern.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Neuigkeiten

  • Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses Nr. 37 vom 17. April 2015

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingaben für erledigt zu erklären:

    Eingabe Nr.: S 18/278

    Gegenstand:
    Ausnahmen vom Leinenzwang

    Begründung:
    Die Petentin bittet, Grünstreifen an stark genutzten Wegen vom Leinenzwang während der Brut - und
    Setzzeit auszunehmen. Die Grünstreifen böten keine Deckung für Bodenbrüter, so dass eine Gefährdung für
    Vögel ni cht zu befürchten sei. Die Petition wird von 10 Mitzeichnerinnen und Mitzeichnern unterstützt.

    In dem zu der Petition eingerichteten Internetforum wird darauf hingewiesen, dass Grünstreifen entlang von
    stark genutzten Wegen nicht geeignet seien, Hunden ei n artgerechtes Austoben und die Interaktion mit
    Artgenossen zu ermöglichen. Deshalb sollten statt des in Grünanlagen geltenden pauschalen Leinenzwangs
    mit möglichen Ausnahmen Anleingebote nur dort gelten, wo dies sachlich zu begründen sei. Außerdem
    sollte eine kritische Überprüfung des während der Brut - und Setzzeit in der freien Landschaft geltenden
    Leinenzwangs erfolgen.

    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen der Petentin eine Stellungnahme des Senators für Inneres
    und Sport eingeholt. Außerdem hat te die Petentin die Möglichkeit, in der öffentlichen Beratung ihr Anliegen
    persönlich vorzutragen. Unter Berücksichtigung dessen stellt sich das Ergebnis der parlamentarischen
    Prüfung zusammengefasst wie folgt dar:

    Die Anleinpflicht für Hunde ist im Feldordnungsgesetz geregelt. Danach handelt ordnungswidrig, wer
    während der Brut - und Setzzeit Hunde unangeleint in der freien Landschaft führt. Das Gesetz nennt als
    Beispiele Äcker, Wiesen, Weiden, Heide, Moor - und Ödflächen, größere Baumbestände sowie Deiche
    außerhalb des bebauten Stadtgebietes. Dadurch sollen insbesondere Bodenbrüter und Jungtiere vor frei
    laufenden und nachstellenden Hunden geschützt werden.

    In den von der Petentin angesprochenen Grünstreifen besteht gerade keine Anleinpflicht. Sie wurden
    b ewusst von der Anleinpflicht ausgenommen, da sie auf Grund ihrer Lage und ihres Gebrauches zum Nisten
    von Bodenbrüter nicht geeignet sind.

    Begründung (PDF)

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.