Betr.: Kein Wegebau für Fußgänger und Radfahrer zwischen Heisiusstr. und Am Klemißberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Weg ist seit über 35 Jahren !! in Planung. Örtlichkeit und Voraussetzungen haben sich in dieser Zeit völlig geändert. Anwohner und Anlieger wünschen diesen Weg nicht mehr der auch niemandem nutzt. Wir haben mit rd. 150 Betroffenen gesprochen und 140 Unterschriften für unser Anliegen bekommen. Vielmehr gibt das Umfeld auch nicht her, da es an Anwohnern mangelt, die diesen Weg auch nutzen könnten.

Anfang des Jahres 2002 wurde der Plan schon einmal erneut behandelt. Die sachlich ausgetauschten Argument zwischen allen Beteiligten (Amt für Straßen und Verkehr, Ortsamt und Anwohnern), untermauert durch ortskundige Kenntnisse vieler Beteiligter, machten die Überflüssigkeit dieser Baumaßnahme deutlich und führten einstimmig zur Ablehnung. An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert.

Die Kosten für die Herstellung des Weges sind keine lohnenswerte Investition in die Zukunft. Wir fragen uns, warum trotz leerer Kassen ein Weg gebaut werden soll, der zwischen 50 und 100 000,-€ kostet, den niemand braucht und will auch wenn die Planung abgeschlossen und die Finanzierung gesichert ist. Wir würden uns im Haushaltsnotlageland Bremen einen sinnvolleren und effizienteren Einsatz der knappen Mittel wünschen.

Nach unserer Kenntnis sollte der Baubeginn Frühjahr 2017 sein. Jetzt hören wir jedoch, daß bereits im November begonnen werden soll.

Mit besten Grüßen,

Interessengemeinschaft der Anwohner und Anlieger Heisiusstr. und umzu

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Heiko Meierkord

Neuigkeiten

  • Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses (Stadt) Nr. 24 vom 1. Dezember 2017

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingabe für erledigt zu erklären:

    Eingabe Nr.: S 19/157

    Gegenstand:
    Bau eines Weges

    Begründung:
    Der Petent beschwert sich über einen beabsichtigten Wegebau für Fußgänger und Radfahrer.
    Er trägt vor, der Weg sei seit über 30 Jahren in Planung. Die vorhandene Infrastruktur sei völlig
    ausreichend. Weder die Schule noch andere Institutionen oder die Anwohner legten Wert auf
    den Weg. Der vorhandene Schulweg werde dadurch weder sicherer noch kürzer. Im Gegenteil
    werde die Sicherheit dadurch eingeschränkt, dass der neue Weg direkt neben einer
    Tiefgaragenausfahrt und direkt am Zusammentreffen zweier Straßen münde. Auch
    beeinträchtige der Bau des Weges das subjektive Sicherheitsgefühl der Anwohner, die durch
    einen hinter ihren Häusern verlaufenden Weg die Gefahr vermehrter Einbruchsdiebstähle
    sähen.
    Die veröffentlichte Petition wird von 30 Mitzeichnerinnen und Mitzeichnern unterstützt.

    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen des Petenten Stellungnahmen des Senators
    für Umwelt, Bau und Verkehr eingeholt. Außerdem hatte der Petent die Möglichkeit, sein
    Anliegen im Rahmen der öffentlichen Beratung und der Ortsbesichtigung zu seiner Petition
    mündlich zu erläutern. Unter Berücksichtigung dessen stellt sich das Ergebnis der
    parlamentarischen Überprüfung zusammengefasst wie folgt dar:

    Der Weg wurde im Jahr 1982 mit dem Bebauungsplan 1411 beschlossen. Mit der
    Erschließung und Bebauung des betroffenen Bereichs wurde erst Mitte der 1990er Jahre
    begonnen. Alle im Bebauungsplan festgesetzten Straßen wurden in der Zwischenzeit
    realisiert, mit Ausnahme des genannten Geh-und Radweges, dessen Ausbau erst nach
    abgeschlossener Bebauung der an diesen Weg angrenzenden Grundstücke erfolgen konnte.
    Der Petitionsausschuss hält die Wegeverbindung funktional für notwendig, da sie
    insbesondere den Weg zur Grundschule Arbergen unter Umgehung der stark befahrenen
    Arberger Heerstraße sicherer gestaltet und die Erreichbarkeit des Arberger Marktplatzes (u.a.
    mit einem Wochenmarkt) verbessert.

    Begründung (PDF)

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.