Bremen als sauberste Stadt Deutschlands positionieren

Bremen ist für viele Menschen negativ behaftet. Höchstes Armutsrisiko, hohe Kriminalitätsrate, schlechte Schulbildung, hohe Kita-Gebühren, hohe Landesschulden etc. Daher sollte man versuchen Bremen positiv darzustellen. Als sauberste (Groß-)Stadt Deutschlands.

Hierfür sollte man bei den Bürgern einen engeren Bezug zu der Stadt herstellen. Schulen, Kindergärten und Firmen könnten Patenschaften für Grünflächen übernehmen. Des Weiteren könnte man neben „Bremen räumt auf“ noch Aktionstage wie „Bremen hegt und pflegt“ ins Leben rufen. An diesen werden im jeweiligen Stadtteil zusammen mit Stadtgrün die Grünflächen gepflegt, aber auch die Wege vom Unkraut befreit (teilweise sind 150 cm breite Wege so zu gewuchert, dass man nur noch 50 cm des Weges sieht).

Wichtig wäre aber vor allen Dingen, dass es verboten und strenger sanktioniert wird, wenn man Müll (Zigarettenkippen, Verpackungen, Kronkorken, Kürbiskernschalen, Kaugummis etc.) nicht in Mülleimern entsorgt. Jeder Mensch kann Müll in einen Mülleimer werfen oder nach Hause transportieren und dort fachgerecht entsorgen. Wer hierfür zu faul ist, sollte entsprechend hoch bestraft werden. Neben hohen Geldstrafen könnte man die „Straftäter“ zu separate Aktionstagen verpflichten.

Bei einer entsprechenden Werbekampagne für eine saubere Stadt, zusammen mit höheren Strafen könnte Bremen mehrfach profitieren. Die Stadt wird sauberer, die Außendarstellung Bremens wird besser, dadurch kommen mehr Touristen nach Bremen, und zusammen mit den Touristen und den eingenommen Geldstrafen könnten man Kita-Gebühren reduzieren, mehr Lehrmittel für Schulen zur Verfügung stellen etc.

Thank you for your support, Peggy Diestelkamp

News

  • Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses (Stadt) Nr. 32 vom 26. Oktober 2018

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingabe für erledigt zu erklären, weil die
    Stadtbürgerschaft keine Möglichkeit sieht, der Eingabe zu entsprechen:

    Eingabe Nr.: S 19/271

    Gegenstand:
    Bremen als sauberste Stadt Deutschlands positionieren

    Begründung:
    Die Petentin unterbreitet mehrere Vorschläge, mittels derer Bremen sich als sauberste
    Stadt Deutschlands positionieren könne. So schlägt sie vor, dass Schulen und
    Kindergärten Patenschaften für Grünflächen übernehmen könnten, weitere Aktionstage
    nach dem Vorbild von „Bremen räumt auf“ ins Leben zu rufen sowie eine Verunreinigung
    des Straßenbildes durch Kaugummis, Zigarettenkippen, Verpackungen etc. stärker zu
    sanktionieren.

    Die Petition wird von 27 Mitzeichnerinnen und Mitzeichnern unterstützt.

    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen der Petentin eine Stellungnahme des
    Senators für Umwelt, Bau und Verkehr eingeholt. Außerdem hatte die Petentin die
    Möglichkeit, ihr Anliegen im Rahmen der öffentlichen Beratung mündlich zu erläutern.
    Unter Berücksichtigung dessen stellt sich das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung
    zusammengefasst wie folgt dar:

    Der Petitionsausschuss kann den Unmut der Petentin über Verunreinigungen des
    Straßenbildes nachvollziehen. Nach der Stellungnahme des Senators für Umwelt, Bau
    und Verkehr wird in Bremen schon seit einiger Zeit viel getan, um die Forderungen der
    Petition umzusetzen. So wird eine Übernahme von Patenschaften für Flächen bereits
    teilweise praktiziert. Darüber hinaus gibt es bürgerschaftliches Engagement in diesem
    Bereich. Mit dem Handlungskonzept „Sichere und saubere Stadt“ sind Aktionen geplant,
    um das Bewusstsein für die Umwelt und die Wahrnehmung von Stadtsauberkeit
    nachhaltig zu fördern. Eine Werbekampagne zum Thema Stadtsauberkeit ist nach den
    Ausführungen der Vertreterin des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr in der
    öffentlichen Beratung der Petition derzeit in Vorbereitung. Der Vorschlag der Petentin
    nach weiteren Aktionstagen ist bereits aufgenommen worden und wird innerhalb der
    Projektpartner der Aktion „Bremen räumt auf“ derzeit beraten. Zudem werden
    Ordnungsdienste eingesetzt, die Verunreinigungen des Straßenbildes mit Bußgeldern
    belegen.

    Der Ausschuss begrüßt die vielfältigen Maßnahmen des Senators für Umwelt, Bau und
    Verkehr und sieht die Petition vor diesem Hintergrund als erledigt an.

    Begründung (PDF)

pro

Not yet a PRO argument.

contra

No CONTRA argument yet.