Der Radweg entlang der L249 zwischen Kreuzau und Niederau (Kreis Düren) befindet sich in einem katastrophalen Zustand und muss dringend saniert werden. Unterwurzelungen haben die Fahrbahn an vielen Stellen angehoben, viele Querrillen, Risse und Schlaglöcher verleiden die Fahrt. Seit vielen Wochen gibt es eine Baumaßnahme, bei der der Radweg zusätzlich beschädigt wurde.

Der Radweg wird von Pendlern auf dem Fahrrad genutzt, der Fußverkehr ist relativ gering. Die nebenliegende Landstraße wurde 2014 zwar für den Radverkehr freigegeben, doch kaum jemand traut sich dort zu fahren, weil Geschwindigkeiten bis 100 km/h erlaubt sind.

Seit vielen Jahren wurde noch nicht einmal repariert oder geflickt, es wurden nur Warnschilder (Verkehrszeichen 101) mit dem Zusatz „Radwegschäden“ aufgestellt, die auf die Gefahren hinweisen.

Wir von ProRad-Düren (einem Aktionsbündnis aus verschiedenen Verbänden, siehe Link) fordern eine sofortige Sanierung und Modernisierung des Radwegs und Anpassung an den zunehmenden Radverkehr..

ProRad-Düren: prorad-dn.de Dokumentation der Schäden: radfahrn.wordpress.com/radwegschaeden-l249 Dürener Zeitung: 14. August 2015 AG Pro Rad: „Die unzumutbaren Radwege sanieren“ www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/keine-sanierung-des-radwegs-in-sichtweite-1.1166544

Begründung

Die Bundesregierung bekundet im "Nationalen Radverkehrsplan" eine Stärkung des Radverkehrs. Leuchtturmprojekte werden stark gefördert, nicht jedoch einfache Fahrradinfrastruktur, diese bleibt meist unbeachtet. "Straßen NRW" ist für den Unterhalt von Radwegen zuständig, jedoch wird Radinfrastruktur sträflich vernachlässigt. Das zeigt allein die Webseite von "Straßen NRW". Dort sind Wörter wie "Fahrrad" oder "Radweg" unauffindbar !

Das muss sich ändern, ein erster Schritt ist die Sanierung von Radwegen, so dass ein komfortables und sicheres Radeln möglich wird. Den Anfang macht der Radweg zwischen Kreuzau und Niederau. Der Radweg ist eine Hauptlinie im Alltagsverkehr und wird bei verbessertem Menschen zum Radfahren animieren.

Bitte zeichnen Sie die Petition für eine neue Mobilität im Dürener Südkreis.

Links: Nationalen Radverkehrsplan: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/fahrradverkehr-nationaler-radverkehrsplan.html "Straßen NRW": www.strassen.nrw.de/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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  • Sehr geehrte Unterzeichner,

    An Sie nochmals ein Dank für Ihr damaliges Engagement, zur Petition zur Sanierung des Radwegs an der L249.
    Auch wenn der Radweg bis heute nicht saniert wurde, hat die Petition damals Aufsehen erregt, und ProRad bekannt gemacht.
    Wir möchten Sie heute noch einmal anschreiben, bevor die sog. DSGVO am 25.Mai in Kraft tritt.

    ProRad-Düren kämpft weiter dafür, dass die Infrastruktur in Stadt und Kreis Düren fahrradfreundlicher ausgebaut wird.
    Unsere Vision ist es, dass Düren fahrradfreundlichste Nicht-Studentenstadt östlich der Niederlande wird - so endet das Interview der Dürener Zeitung vom 3. Mai mit ProRad.

    Mit ihrem Einverständnis würden wir Ihre Emailadresse zum Zwecke aufheben, um Sie zu einem späteren Zeitpunkt zu unseren Aktionen zu informieren, bei der wir Sie um ihre Unterstützung bitten.
    Dazu antworten Sie bitte auf diese Mail, am Besten mit einem Klick auf den nachfolgenden Link.
    Eine E-Mail zum Absenden wird dann erstellt - Sie müssen danach lediglich prüfen und auf "Senden" klicken!:

    Ja, ich möchte Pro Rad weiter unterstützen und in unregelmäßigen Abständen informiert werden; dazu willige ich ein, dass meine E-Mail-Adresse wiederruflich gespeichert wird.

    Bitte auf diesen etwas kryptisch anmutenden Link klicken, Keine Bange, es öffnet sich nur Ihr Emailprogramm.
    mailto:mail@prorad-dn.de?subject=Unterst%C3%BCtzung%20ProRad&body=Ja,%20ich%20m%C3%B6chte%20Pro%20Rad%20weiter%20unterst%C3%BCtzen%20und%20in%20unregelm%C3%A4%C3%9Figen%20Abst%C3%A4nden%20informiert%20werden.%0D%0ADazu%20willige%20ich%20ein,%20dass%20meine%20E-Mail-Adresse%20wiederruflich%20gespeichert%20wird.

    Eine Aktion, die wir von ProRad unterstützen, wird der Radentscheid sein, Zitat:

    Am 16. Juni bekommt NRW endlich seinen eigenen Radentscheid.
    Die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad startet und
    das Sammeln von mindestens 66.000 Unterschriften für die Mobilitätswende in NRW beginnt.
    Nähere Informationen finden Sie in der Linkliste am Ende dieser Email.

    Mit radfreundlichen Grüßen
    Rob Maris und Jens Veith

    ---
    Pro Rad Arbeitsgemeinschaft Düren
    eine Bürgerinitiative, 2015 gegründet
    prorad-dn.de/

    ---
    LINKLISTE:
    +++ ProRad-Düren: +++
    prorad-dn.de/

    +++ Radentscheid für NRW: +++
    weitere Infos und Einladung zur Radkomm in Köln am 16.Juni
    Die RADKOMM #4 steht ganz im Zeichen von Radentscheid, Bürgerbeteiligung & Co. Zum ersten Mal kommen Vertreter*innen aller 9 Radentscheide in Deutschland zusammen: von Berlin über Hessen und Stuttgart bis Bayern. Ein furioses Zusammentreffen! Doch damit nicht genug: Am 16. Juni bekommt NRW endlich seinen eigenen Radentscheid. Die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad startet und das Sammeln von mindestens 66.000 Unterschriften für die Mobilitätswende in NRW beginnt.
    Wir freuen uns auf den Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Hermann Knoflacher aus Wien.
    www.radkomm.de/

    +++ Interview der Dürener Zeitung mit ProRad: +++
    www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/fahrradfreundlicheres-dueren-schutzstreifen-sind-ein-kompromiss-1.1886011

    +++ Sanierung des Radwegs an der L249. +++
    www.openpetition.de/petition/online/sanierung-des-radwegs-l249-zwischen-kreuzau-und-niederau

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition zum Radweg zwischen Kreuzau und Niederau

    mit Ihrer Hilfe wurde erfolgreich eine Petition angestrengt,
    erfolgreich jedoch leider nur in Sachen öffentlicher Aufmerksamkeit.
    Es gab mindestens drei Zeitungsbeiträge und viele Facebookbeiträge, sowie einiges an Schriftverkehr.
    Die Chronologie dazu: prorad-dn.de/stand-der-petition/.

    Dort können Sie nachlesen, dass der Ablauf leider etwas verworren war.
    Jedoch sind wir überrascht und verärgert darüber, dass der Petitionsausschuss letztlich – nach Einreichung aller Unterschriften – einen Beschluss gefasst hatte, der in keiner Weise vom ersten Beschluss abweicht, der im September verfasst wurde:
    Nicht einmal unsere Erwiderung auf eine Stellungnahme des zuständigen Ministeriums, die der Petitionsausschuss gefordert hatte, wurde berücksichtigt:

    siehe Bildauschnitt des Antwortschreibens.

    Unsere Schlussfolgerung:
    Die Landesregierung muss noch mutiger Gelder für den Radverkehr bereitstellen.

    Es reicht nicht, die Notwendigkeit einer Sanierung im Grundsatz anzuerkennen, sondern es müssen nun Lösungen folgen.
    Aus diesem Grund überlegen wir, demnächst eine Petition oder Aktion zu starten, die für NRW als Ganzes eine wirkliche Fahrradfreundlichkeit fordert und die Politiker ermahnt, ihren Bekenntnissen zum Klimaschutz auch Taten folgen zu lassen.
    Außerdem werden wir Gespräche mit Landtagsabgeordneten und -Kandidaten im Kreis Düren führen.

    Wir kämpfen weiter für unser Anliegen, über den Radweg Kreuzau-Niederau hinaus!
    Wir halten Sie auf dem Laufenden, wenn weitere Aktionen einmal in die Wege geleitet werden.

    Antwortschreiben des Petitionsausschusses:
    prorad-dn.de/wp-content/uploads/2016/12/document2016-11-04-200644.pdf

  • Zum Stand der Petition:

    eine Endscheidung steht noch aus, es kann aber frühestens bis in den Dezember dauern, eher noch im Januar 2017.
    Der Eingang unserer Petition wurde zum12.09. bestätigt.

    Ab diesem Datum hat das zuständigen Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr 12 Wochen Zeit zur Beurteilung und Stellungnahme, es müssen sich die entsprechenden Ämter und Stellen bis auf kommunaler Ebene damit befassen.
    Nach Ablauf dieser Frist wären wir dann bei Anfang Dezember 2016.
    Vielleicht sitzt der Petitionsausschuss dann noch Mitte Dezember darüber zusammen und fasst einen Beschluss es kann aber auch Januar werden !

    Sollte die Entscheidung negativ ausfallen, ist ein Widerspruch nicht möglich.
    Es muss dann eine Folgepetition eingereicht werden.

    Am 22. September hatten wir einen weiteren Brief verfasst, in dem wir uns auf den bisherigen Schriftverkehr bezogen haben.
    Das kam daher, weil das Ministerium zunächst ablehnend zur Radwegsanierung beschied, diese Ablehnung bezog sich jedoch auf einen Brief, den wir Wochen vor Abgabe der Unterschriften an das zuständige Ministerium geschickt hatten.

    Der letzte Brief war eine Gelegenheit, klar Position zu der enttäuschenden Stellungnahme des Ministeriums zu beziehen, und noch einmal mit einer überzeugenden Argumentationskette für unser Anliegen geworben.

    Wer die starken Argumente lesen möchte, kann das hier tun:

    prorad-dn.de/wp-content/uploads/2016/10/Brief-Petitionsausschuss.pdf
    prorad-dn.de/wp-content/uploads/2016/10/Kommentar-MinisteriumPetition.pdf

    Was bisher geschah:

    26.05. Am Kreuzauer Ortsrand wird das Banner befestigt.
    Start der Unterschriftensammlung

    28.05. Zeitungsbeitrag Dürener Zeitung/Nachrichten zum Banner und zur Petition

    20.06. Antwortschreiben des Ministeriums

    12.07. Öffentlichkeitswirksame Aktion „S a n i e r u n g j e t z t“

    15.07. Zeitungsbericht (leider wurde keinen Link zur Petition veröffentlicht)

    25.08. Ende der Zeichnungsfrist

    03.09. Einreichung der Unterschriftenlisten

    05.09. Petitionsausschuss folgt der bekannten Argumentation des Ministerium

    12.09. Eingangsbestätigung der Petition (wird als neue Petition gewertet)

    22.09. Pro Rad sendet einen ausführlichen Kommentar zur Stellungnahme des Ministeriums, während ein zügiger Abschluss mittels Verknüpfung beider Petitionen erbeten wird.

    19.10. Telefonat mit der zuständigen Sachbearbeiterin beim Petitionsausschuss

Pro

Eine Sanierung bedeutet nicht Reparatur. Eine gute Alternative zu Asphalt wäre vorort gegeossener Beton. Zitat: "Für selbständig geführte Radwege, z.B. im ländlichen Raum, ist Ortbeton – z.B. in Gleitschalungsbauweise – ein bewährter und wirtschaftlicher Baustoff. Die mit diesem Einbauverfahren hergestellten Radwege erfüllen deren Wunsch der Fahrradfahrer nach hohem Fahrkomfort durch eine möglichst ebene Oberfläche mit geringem Rollwiderstand." Zitat Ende Die Oberfläche müsste erhöht werden, damit Bäume weiter wurzeln können, man will ja keine Bäume opfern

Contra

Hier will doch wirklich keiner Radfahren - auch dann nicht, wenn er saniert ist.