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Bild zur Petition mit dem Thema: Schächten - nicht ohne Betäubung Schächten - nicht ohne Betäubung
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Johannes Remmel
  • Region: Nordrhein-Westfalen mehr
    Kategorie: Tierschutz mehr
  • Status: Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 1.585 Unterstützende
    1.035 in Nordrhein-Westfalen
    Sammlung abgeschlossen

Schächten - nicht ohne Betäubung

-

Das Schächten, so wie es zur Zeit in NRW ausgeführt wird, ist eine oft große Qual für die Tiere. Den Tieren wird, bei vollem Bewustsein (wie es z.B. im jüdische Glauben verankert ist) die Halsschlagader durchtrennt. Der Todeskampf der Tiere geht sehr oft über ein akzeptables Maß hinaus, nicht selten über 6 min.. Mittlerweile gibt es Möglichkeiten, die unter Beeinhaltung der religiösen Vorschriften, ein Leiden der Tiere verkürzt. So praktizieren jüdische Gemeinschaften in Österreich, sowie außerhalb Europas schon seit längerem eine Elektro-Kurzzeit-Betäubung mittels Elektrozange, direkt im Anschluss an den Schnitt - somit wird z.B. den Geboten der Halacha (Jüdisches Religionsgesetz) entsprochen und den Tieren unnötiges Leid erspart. Um den Tieren Leid und Schmerzen zu ersparen, fordern wir den Einsatz der Elektrozange sofort nach dem Schnitt bei allen Schächtungen in NRW.

Begründung:

Schächten bedeutet:dem zu tötenden Tieren wird mit einem einzigen sauberen Schnitt die Halsschlagadern durchtrennt um den raschen Todeseintritt durch Verbluten herbeizuführen, innerhalb von 10-14 Sekunden nach dem Schnitt sollten die Tiere kollabieren. theoretisch. Die Realität hat aber oft genug gezeigt, dass die Tiere noch nach 6 Minuten versuchen aufzustehen und ängstlich nach Luft ringen. Schon das widerspricht dem deutschen Tierschutzgesetz - ein Wirbeltier darf nur unter wirksamer Schmerzausschaltung (Betäubung) in einem Zustand der Wahrnehmungs- und Empfindungslosigkeit oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Desweiteren werden die Rituale z.B. den tödlichen Schnitt bei vollem Bewustsein anzusetzen, eingehalten. So tritt auch schon der Verein Initiative Jüdischer Tierschutz hierfür ein. Der Einsatz der Elektrozange widerspricht in keinster Weise den religiösen Vorgaben, kann aber unnötiges Leid der Tiere verhindern.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Remscheid, 21.01.2016 (aktiv bis 20.07.2016)


Neuigkeiten

Leider haben nicht viele Menschen, trotz mehrfacher Bekanntgabe auf Twitter, Facebook und ähnlichem reagiert und es sind nicht genug Unterschriften zusammen gekommen, um etwas bewirken zu können. Ich werde an anderer Stelle mich gegen diese Methode des ...

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Debatte zur Petition

PRO: Vor allem müssem die Schächtmesser scharf sein, damit sie auch sauber und schnell die Kehle des Tieres durchschneiden.. Hier sollte eine Prüfung durch den TÜV vorgeschrieben werden.

PRO: Wenn es nach mir geht würde ich diese völlig sinnlose religiös begründete Tierquälerei komplett verbieten, aber dann sind wir ja leider wieder mal antisemitisch und ausländerfeindlich. Wenn hier in Deutschland noch immer männliche Babys aus religiösen ...

CONTRA: Wenn es Ihnen wirklich um Tierschutz ginge, würden Sie nicht gegen das Schächten protestieren, sondern gegen Massentierhaltung allgemein, die in Deutschland gang und gäbe ist, und die alltägliche Tierquälerei in deutschen Schlachtbetrieben.

CONTRA: Man fragt sich mittlerweile, warum jeder dafür Verständnis hat, religiöse Verblendungen zu akzeptieren. Schächten gehört dem Mittelalter an und hat nichts in einem gebildeten Europa zu tun. Wie kann man Beschneidungsfeste feiern oder dies mit einem Schulterzucken ...

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