Sehr geehrte Damen und Herren,

die Gemeinde Landscheid überlegt auf ihrem Gebiet die Schießanlage des Wurftaubenclubs (derzeit 3,9ha) zu einer von Deutschlands und Europas größter Schießanlagen durch einen Investor ausbauen zu lassen (15,3 ha, nach KSZ-Gutachten Immissionsprognose Schall 11-082/3-1 mit bis zu 19200 Schuss Langwaffen (laut Prognose können die Schusszahlen bei Bedarf bis zum 4-fachen erhöht werden), Kurzwaffen unbegrenzt, bis zu 240 PKW-Bewegungen/Tag).

Anbei einige Links zu Ihrer Information: • Target World Landscheid: www.target-world-landscheid.com/ • Die Bürgerinitiative gegen die Schiessanlage: www.schiessstandstop-landscheid.de • Die regionalen und überregionalen Medien berichtete mehrfach: + www.eifelzeitung.de/themen/im-fokus/schiessanlage-landscheid/ + www.volksfreund.de, zuletzt: www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Zuversicht-bei-Schiessplatzplanern;art8137,3904920 + www.swr.de/zur-sache-rheinland-pfalz/investor-plant-riesige-schiessanlage-in-der-eifel/-/id=7446566/did=13441930/nid=7446566/1p6xz9o/index.html + www.swr.de/landesschau-rp/protest-gegen-schiessstand-ausbau/-/id=122144/did=13240328/nid=122144/1odikeo/index.html + jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/586729

Derzeitiger Planungsstand ist: 1. Geplant ist eine „Erweiterung“ des jetzigen Schießstandes des WurfTaubenClubs WTC Landscheid (www.wurftaubenclub-landscheid.de) von derzeit 3,9 ha auf zukünftig 15,3 (!) ha. Es ist eine Nutzung bis zu 7x13x364 mit bis zu 19.200 Schuss Langwaffen plus (theoretisch)unbegrenzt Kurzwaffen begutachtet (Berechnungen der Emissionssituationen 2+3 in Gutachten: Beurteilung von Schießgeräuschen Neubau Schießsportzentrum TWL „Target World Landscheid“ von KSZ Ingenieurbüro GmbH vom 26.06.2012, S. 8 und 26ff.). 2. Der Gemeinderat Landscheid www.landscheid.de/gemeinde_landscheid/Ortsgemeinde/Gemeindeverwaltung/Gemeinderat hat für eine Änderung des Bebauungsplanes gestimmt. Der VBG-Rat Wittlich-Land (www.vg-wittlich-land.de/vg_wittlich_land/B%C3%BCrger%20und%20Service/Rathaus/Organe%20der%20Verbandsgemeinde ) hat die 7. Einzelfortschreibung des Flächennutzungsplanes 2006 und das Sondergebiet Schiesszentrum beschlossen. 3. Derzeit findet die Planauslegung statt. 4. Im Kloster Himmerod hat am 28.03. eine erste Info-Veranstaltung stattgefunden, in der die BürgerInitiative gegen die Erweiterung des Schießstandes Landscheid e.V. unterrichtete (www.schiessstandstop-landscheid.de) . 5. Derzeit sammelt die BI Unterschriften gegen die Schiessanlage.

Begründung

Auf der "erweiterten" Schiessanlage könnten folglich an 7 Tagen/Woche (statt bisher 2 Tage) bis zu 19200 Schuss Langwaffen + (theoretisch) unbegrenzt Kurzwaffen täglich abgegeben werden.

Hierdurch verändert sich die Gegebenheiten für Mensch, Natur und Tiere:

  1. zur Lärmsituation heute: Im KSZ-Gutachten heißt es auf S. 10 zu den heute vorherrschenden Fremdgeräuschen unter Punkt 4.3.: Fremdgeräusche "* Gewerbelärm

- In der Nachbarschaft der Schießanlage liegt im Norden an der K 13 eine große Kiesgrube mit Abbau- und Ladegeräten sowie LKW. - In einigen Nachweisgebieten liegen bäuerliche Betriebe. * Verkehrslärm Im Süden des Nachweisgebietes Auf der Stuf verläuft die Autobahn A60. Entfernung zum Nachweisort Auf der Stuf 180 m; zum Nachweisort Burg 640 m. Gemessen am 05.05.2012 während der Immissionsmessungen (95 %-Pegel LAF95 gem. Regelwerk): - Auf der Stuf: Ständig vorherrschendes Fremdgeräusch 48 dB(A), Verkehrsgeräusche. - Landscheid: Ständig vorherrschendes Fremdgeräusch 44 dB(A), Verkehrsgeräusche. - Gut Heeg: Fremdgeräusche durch den Betrieb der vorgelagerten Kiesgrube; ständig vorherrschendes Fremdgeräusch 48 dB(A). - Musweiler: Am Nachweisort ständig vorherrschendes Fremdgeräusch 35 dB(A). - Burg: Am Nachweisort ständig vorherrschendes Fremdgeräusch 40 dB(A). - Großlittgen: Am Nachweisort ständig vorherrschendes Fremdgeräusch 34 dB(A)."

  1. zur Lärmsituation morgen: Im KSZ-Gutachten heißt es auf S. 9 zu den Immissionsrichtwerten unter Punkt 4.2: „Nach Auskunft des Auftraggebers sind die beiden Nachweisgebiete „Gut Heeg“ und „Auf der Stuf“ als Mischgebiet eingestuft. Immissionsrichtwerte nach TA Lärm Beurteilungspegel tags (06.00 Uhr – 22.00 Uhr) 60 dB(A). Kurzzeitige Geräuschspitzen tags 90 dB(A). Nach Augenschein wird die Schutzwürdigkeit der Gemeinde Musweiler und des Ortsteiles Altenhof analog zu der eines Dorfgebietes eingestuft, Immissionsrichtwerte wie vor. Nach Augenschein wird die Schutzwürdigkeit der Gemeinden Landscheid, Burg, Großlittgen und Abtei Himmerod analog zu der eines allgemeinen Wohngebietes eingestuft. Immissionsrichtwerte nach TA Lärm Beurteilungspegel tags (06.00 Uhr – 22.00 Uhr) 55 dB(A). Kurzzeitige Geräuschspitzen tags 85 dB(A).“

Die Lärmbelästigung darf also nach der TA Lärm (anzuwendende Rechtsvorschrift) in den angrenzenden Orten wie folgt zu hören sein: Auf der Stuff, Gut Heeg, Musweiler, bis 60 dB(A) + bis 30 dB(A) [kurzzeitige Geräuschspitzen Tag] folglich bis zu 90dB(A) Landscheid, Burg, Großlittgen bis 55 + bis 30 = bis 85 dB(A) Hupperath keine Daten vorliegend Altenhof keine Daten vorliegend, wie Burg? Himmerod keine Daten vorliegend, wie Großlittgen?

Wie laut ist nun dieser Lärm? Dazu möchten wir auf einen Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 17. Mai 2010 verweisen und zitieren: (vgl.: www.sueddeutsche.de/wissen/laerm-wie-laut-ist-welcher-laerm-1.632597 ) • „ … 40 bis 60 dB (A) ist normale Gesprächslautstärke, oder ein leises Radio. Hier kann die Konzentration gestört werden. • 60 bis 80 dB (A) erreicht ein lautes Gespräch, eine Schreibmaschine oder ein vorbeifahrendes Auto. Im Bereich um 80 dB (A) liegen etwa Rasenmäher. Lärm in dieser Lautstärke kann bereits zu gesundheitlichen Langzeitschäden führen. • Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass bei Straßenlärm, der im Haus einen Schallpegel von 65 Dezibel erreicht, das Risiko für Herz-Kreislaufstörungen, um 20 Prozent höher ist, als bei 50 bis 55 Dezibel. • 80 bis 100 dB (A) erreichen vorbeifahrende LKWs, Motorsägen oder Winkelschleifer. Hier droht bei Dauerlärm bereits der Gehörschaden. …“

Aus unserer Sicht besteht wesentliches Gefährdungspotential: • Natur („wertvoller naturnaher Lebensraum im Kreis BKS-WIL“; landesweit bedeutsame Fläche; nach FFH-Richtlinie und EG-ArtSchVo Nr 338/97 Biotop mit europaweiter Bedeutung; hohe Emmissionswerte (Lärm) und Luftverschmutzung ): die Auswirkungen auf das Schutzgut Pflanzen werden gutachterlich mit mittel - deutlich bewertet; die Flächenwerte verändern sich von 631.469 Wert-m²/Biotopwertpunkte (vor der Bebauung) auf 197.133 (nach der Bebauung) • Tiere (41 Arten der roten Liste RLP, 29 Arten der roten Liste BRD sind betroffen): die Auswirkungen auf das Schutzgut Tiere werden gutachterlich mit mittel - deutlich bewertet; Bruthabitate vieler Arten gehen verloren, die (deutschlandweite) seltene Turteltaube verliert ihr Revier • Menschen (hohe Emmissionswerte (Lärm) und Luftverschmutzung; Wegabschnitt Himmerod – Bruch des Eifelsteiges wird durch die Lärmemission quasi unpassierbar): die Auswirkungen auf das Schutzgut Mensch werden gutachterlich mit gering - mittel bewertet

Es sind also wesentliche Bereiche unserer Um- und Mitwelt bedroht.

Ich würde mich freuen Sie als Mitstreiter gegen den Ausbau gewinnen zu können. Durch ihr Votum unterstützen Sie die Stimmen gegen eine

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dr. Thomas Simon aus Trier
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Neuigkeiten

  • Liebe UnterstützerInnen,

    ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass Ihre Stimmen und Eingaben nach mehr als drei Jahren letztlich gehört wurden:
    Am 4.9. hat der Verbandsgemeinderat (VG-RAT) Wittlich-Land sich mehrheitlich mit 25:7 Stimmen gegen eine Veränderung des Flächennutzungsplans ausgesprochen und damit eindeutig das endgültige "AUS" für die Erweiterungspläne der Schießanlage Landscheid beschlossen.
    Gleichzeitig bedeutet dies, dass es weder dem Investor noch diversen Mitarbeitern von Ministerien benachbarter Bundesländer gelungen ist, diese klare, kluge und richtungsweisende Beschlussfassung anderweitig zu beeinflussen.

    Das sagen die politischen Fraktionen im VG-RAT zum Thema:

    KONTRA Schießanlage:

    Dennis Junk, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, CDU:
    „Die Entscheidung der Ortsgemeinde Landscheid für die Schießanlage ist wichtig gewesen, aber die umliegenden Gemeinden nehmen auch eine wichtige Stellung ein, und die haben dagegen gestimmt. (...) Ich hätte mir verschiedene vertrauenserweckende Maßnahmen gewünscht. (...) Ich kann dieser Planung unter keinen Umständen zustimmen, auch nicht nach der heutigen Sitzung."

    Manuel Follmann, Sprecher der CDU-Fraktion:
    „Es gibt Entscheidungen, die gehen einem leicht von der Hand, und es gibt welche wie diese, die einem besonders schwer fallen - auch, weil sie weitreichend sind. (...) Es war eine menschliche Entscheidung. (...) Wir stimmen der Fortschreibung der Planung nicht zu."

    Ulrich Müller, Sprecher der FWG-Fraktion:
    „Emotionen sind ein schlechter Ratgeber. Sachlichkeit und faktenorientiertes Denken sind gefragt, handeln wir also danach. (...) Wenn wir den Flächennutzungsplan ändern, geben wir circa 15 Hektar auf unbestimmte Zeit frei, auf denen ein Schießsportzentrum errichtet werden darf. (...) Nach sachlichem und intensivem Faktencheck wird die FWG-Fraktion die Änderung des Flächennutzungsplans ablehnen."

    Angelika Brost, Sprecherin der SPD-Fraktion:
    „Wir haben uns intensivst mit dem Thema beschäftigt. Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass alles gesagt ist. Wir lehnen die Planungen ab."

    Günther Theis, Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen:
    „Wir haben ein Problem mit der Schussmenge und nicht wirklich Vertrauen in die Planungen, man hat nicht mit uns zusammengearbeitet. Wir haben die Entscheidung der Ortsgemeinde Landscheid zu respektieren, aber was ist mit den Nachbargemeinden, die Nein gesagt haben? (...) Wir lehnen die Planung ab."

    PRO Schießanlage:
    Rita Wagner, Sprecherin der FDP-Fraktion:
    „So eine Sitzung habe ich noch nie erlebt. Wir haben den Pfad der Objektivität und Neutralität verlassen. Der Investor hat mit uns zusammen Marketinginstrumente für eine Schießanlage entwickelt, die in Europa einzigartig ist. Wir stimmen für die Fortschreibung des Flächennutzungsplans."
    (Quelle: www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Rat-beschliesst-Aus-fuer-die-neue-Schiessanlage-in-Landscheid;art8137,4700649)

    Fazit:
    Durch fehlende Transparenz, fehlende vertrauensbildende Maßnahmen und fast schon die politischen Gremien bevormundendes Agieren bis hin zu unsäglichen Einflußnahmeversuchen hat sich die TargetWorld selber disqualifiziert.

    Was bleibt zu tun?
    Die alte Anlage darf derzeit von der Target World noch eingeschränkt weiterbetrieben werden.
    1. Die Aufsichtsbehörde Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord informiert die Genehmigungsbehörde Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich zum Verstoß des Anlagenbetreibers gegen eine Nebenbestimmung der ursprünglichen Genehmigung betreffend den Sonntag- und Feiertagslärm. Die KV BKS-WIL wird eine rückwirkende Betrachtung dazu anstellen.
    2. Die Einschränkung des Sonn- und Feiertagsbetriebes wird in einer Anordnung der SGD Nord betreffend die zukünftige Regelung festgeschrieben .
    3. In diesem Zusammenhang klärt die KV den Verbleib eines zwar ungenehmigt errichteten doch derzeit geduldeten Zauns am Rande der Anlage.

    Der SGD Nord vorliegende Schuss-Aufzeichnungen zeigen Lärm-Überschreitungen an zahlreichen Sonntagen.
    Die SGD Nord sieht beispielhaft neue Maximal-Schusszahlen für die alte Anlage
    bei Kombi-Nutzung "Schrott und Kugel": 200 Schuss Trapp + 500 Schuss Langwaffe (Variation in Bandbreiten zulässig)
    Bei Einzelnutzung sind zulässig: 375 Schuss Trapp ODER 1100 Schuss Langwaffe ODER 800 Schuss Rollhase ODER 1750 Schuss Skeet.

    Bleiben Sie daher wachsam und melden Sie konsequent jeden Verstoß!
    Sollten Sie den fundierten Eindruck haben, dass
    - die Schusszahlen die (vorläufigen) Maximalwerte überschreiten, oder
    - die Lärmbelastung durch hörbare Schüsse erneut zunimmt,
    empfehlen wir Ihnen, ...
    a) die entsprechenden BEHÖRDEN DIREKT UND UMFASSEND zu informieren:
    … bei der Verbandsgemeinde Wittlich-Land: Herr Günter Reis, Tel.: 06571 107-359,
    guenter.reis@vg-wittlich-land.de
    … bei der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich: Herr Walter Gangolf, Tel.: 06571/14-2248,
    walter.gangolf@bernkastel-wittlich.de
    … bei der SGD Nord: Herr Norbert Faber, Tel.: 0651-4601-231,
    poststelle24@sgdnord.rlp.de

    UND
    b) eine RECHTSWIRKSAME ANZEIGE zu erstatten:

    ... bei der Gemeinde als Ortspolizeibehörde:
    Ortsbürgermeister Ewald Heck, Borweg 12, 54526 Landscheid, Tel.: 06575 4253, Fax: 06575 903510, info@gemeinde-landscheid.de
    ... bei jeder Polizeidienststelle:
    (Wählen Sie 110 oder kontaktieren Sie die Polizeiinspektion Wittlich 06571-9260; piwittlich.dgl@polizei.rlp.de, die Polizeidirektion Wittlich 06571-91520; pdwittlich@polizei.rlp.de oder jede andere Polizeidienststelle)
    ... beim Ordnungsamt der Verbandsgemeindeverwaltung:
    Tel.: 06571-107-0, Fax: 06571-107-55, info@vg-wittlich-land.de

    Eine erste Hilfe zur LÄRMFESTSTELLUNG kann Ihnen die LÄRMAPP ihres Mobile Phones bieten, um annähernde Dezibel-Werte zu ermitteln. Am besten haben Sie auch einen Nachbarn als Zeugen an der Hand.

    Als Initiator der Petition bedanke ich mich bei...
    * allen politischen Entscheidern für ihre klare, kluge und richtungsweisende Beschlussfassung
    * allen, die diese Petition unterstützt haben und sich weiterhin für den Schutz von Mensch und Natur einsetzen

    Die Eifel kann getrost auf solche Investoren verzichten und die handelnden Menschen können klar denken.
    (Ein Bekannter aus alten Zeiten drückte es mal so aus: "Die Eifel ist nicht käuflich und die handelnden Menschen sind keine Idioten.")

    Soweit zum Stand der Dinge... ich wünsche Ihnen eine ruhigere und erholsame Zeit!

    Ihr
    Dr. Thomas Simon

  • Liebe UnterstützerInnen,

    auf diesem Weg möchte ich Sie zum Stand der Petition gegen die Schießanlage Landscheid informieren:

    Am 24.08.2017 fand die Beratung und Beschlussfassung Ortsgemeinderat Landscheid statt.
    Der Ortsgemeinderat hat sich mit knapper Mehrheit (9:7 Stimmen) für die Aufrechterhaltung seines Antrages für die Einzelfortschreibung des Flächennutzungsplanes Wittlich Land 2006 ausgesprochen.

    Heute, 04.09.2017 findet die Beratung und Beschlussfassung des Verbandsgemeinderates Wittlich-Land zum FNP statt: Informieren Sie sich über die Diskussion und Entscheidung vor Ort.

    Termin: 04.09.2017, 17:00 Uhr
    Ort: Eifellandhalle, Tränkgasse 20 , 54526 Landscheid

    Gruß
    Thomas Simon

  • Liebe UnterstützerInnen,

    auf diesem Weg möchte ich Sie zum Stand der Petition gegen die Schießanlage Landscheid informieren:

    1. Die Unterlagen der Petition befinden sich weiterhin in der Auswertung, die Fachgutachten von Seiten des Investors sind wohl mehrfach nachgebessert worden.

    2. Die TARGET WORLD Landscheid lädt zu einer Informationsveranstaltung am 03.07.2017 um 19.00 in die Kailbachhalle nach Landscheid (Ortsteil Niederkeil), Brückenstraße ein.
    Aufgrund der Intervention von VG-Bürgermeister Junk hat der Investor die zunächst als geschlossen konzipierte Informationsveranstaltung (Investor und Ratsmitglieder der Orts- und Verbandsgemeinde) nunmehr geöffnet.
    (O-Ton Geschäftsführer der Target World: "Um jeden Vorwurf einer Nichttransparenz von vorneherein auszuschließen, haben wir daher nach Rücksprache mit Herrn Ostendorf gegen die Teilnahme der Presse als auch der Öffentlichkeit als Zuhörer an der Veranstaltung nichts einzuwenden. Fragen sollten allerdings nur den persönlich eingeladenen Ratsmitglieder der Verbands- und Ortsgemeinde vorbehalten bleiben.")

    Ferner heißt in der Einladung der Mandatsträger, die "aus organisatorischen Gründen ... nicht übertrag ist": "Im Ergebnis lässt sich feststellen, dass insbesondere auch aus schalltechnischen und naturschutzfachlichen Gegebenheiten der Umsetzung des Projektes nichts entgegensteht."
    Die fachlich zuständige Bauabteilung der Verbandsgemeinde signalisiert, dass die Bearbeitung noch nicht abgeschlossen ist, eine Versendung der Unterlagen an die Mandatsträger erst in der 2ten Juli Woche stattfinden kann.
    im Klartext: der Investor möchte eine einseitige Darstellung des Projektes aus seiner und seiner Planer Sicht vor ausführlicher Information der Ratsmitglieder erreichen.

    Sie/wir, die interessierten und letztlich betroffenen Bürgerinnen und Bürger, sind mit MAULKORB versehen, geduldet.

    ÜBERLEGEN SIE SELBER, OB SIE AN DER VERANSTALTUNG TEILNEHMEN MÖCHTEN.

    Die nächsten Termine sind:
    2te Juli-Woche 2017: Versendung der Unterlagen an die Mandatsträger
    (nach Sichtung der Unterlagen durch die Mandatsträger können Sie diese sicherlich ab Anfang August bei den entsprechenden Gelegenheiten auf den geplanten Schießstand ansprechen).

    23.08.2017: Beratung und Beschlussfassung in gemeinsamer Sitzung der Ortsbeiräte Landscheid

    24.08.2017: Beratung und Beschlussfassung Ortsgemeinderat Landscheid

    04.09.2017: Beratung und Beschlussfassung Verbandsgemeinderat Wittlich-Land

    Bleiben Sie mit uns am Ball in dieser Sache.
    Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

    Gruß
    Thomas Simon

Pro

Es ist ganz einfach: Die bestenfalls paar Hundert, die ihrem Hobby frönen wollen, belästigen eine ganze Region. Allein diese Unverhältnismäßig keit verbietet eine solche Anlage. Es gibt auch einen Mehrheitenschutz. Daran sollten die Entscheider denken

Contra

Was fordert die Petition eigentlich? Ich kann dem Text keine Forderung entnehmen.