Schließung der Bonner Oper u. a.

Wir fordern die Schließung des kompletten Betriebes „Theater Bonn“, bestehend aus Oper & Schauspiel, incl. der Aufgabe und Vermarktung des sanierungsbedürftigen Opernhauses. Aus Gründen des sozialverträglichen Abbaus der Stellen sollte die Schließung mit Auslauf des Intendantenvertrages 2018 erfolgen. Gleichzeitig soll die Stadt Bonn einen Vertrag mit dem General-Intendanten des Beethoven Musik-Orchesters vorerst nur bis 2018 abschließen dürfen. Und wir fordern, dass das Beethovenorchester ab 2018 auf ca. 69 Stellen dezimiert wird, wie dies bei Orchestern dieser Art allgemein üblich ist. Ferner fordern wir von der Stadt Bonn, die Planungen für ein neues Festspielhaus zu beenden. Wenn der Rat der Stadt Bonn offensichtlich klüngelt zugunsten des Erhalts einer teuren Oper, eines teuren Beethovenorchesters und den Bau eines teuren Festspielhauses, müssen sich die Bürger selbst helfen, um die zwischenzeitlich für die Mehrheit der Bevölkerung unzumutbaren Vorschläge zu ändern.

Begründung

Unter der Verantwortung der früheren Oberbürgermeisterin Dieckmann sollte in Bonn ein „World Conference Center Bonn“ (WCCB) gebaut werden. Dies ging kräftig daneben. Nach Insolvenz des Generalunternehmers und Baustopp für das WCCB wird die Stadt Bonn jetzt in die Pflicht genommen und muss für Millionenbeträge haften. Ebensolche Millionenbeträge werden erforderlich für den laufenden Unterhalt der Bauruine und hohe Beratungskosten für den jetzigen Oberbürgermeister. Der Bonner General-Anzeiger hat über die Hintergründe eine allseits anerkannte und gewürdigte Artikelserie veröffentlicht, in der die Hintergründe beleuchtet werden. Die Stadt Bonn steht am Rande des finanziellen Ruins und wird bedroht durch einen Nothaushalt, der vom Regierungspräsidenten in Köln geführt würde. Die Gelder, die im Rahmen des Bonn-Berlin-Ausgleiches an Bonn gezahlt wurden, sind weg. Dies alles führte zu ungeheuerlichen Einsparungsversuchen bei der Stadt Bonn. Die „großen Brocken“ wie Oper & Schauspiel des Theaters Bonn, Festspielhaus und Beethovenorchester bleiben dabei unangetastet. Dies ist nicht zielführend für die Konsolidierung des Haushaltes der Stadt Bonn.

Ein großes Einsparungspotential bestünde in der Abschaffung der Bonner Oper & des Schauspiels, die in der jetzigen desolaten Haushaltssituation nicht mehr betrieben werden können und nur von einem geringen Teil der Bevölkerung genutzt werden. Die Stadt Bonn kann sich eine solche kostenaufwändige Oper nicht mehr leisten. Eine gut funktionierende Oper steht im 35 km entfernten Köln ebenso zur Verfügung wie ein Schauspiel. Diese könnten durch die Bonner problemlos genutzt werden. Die Fahrtkosten zu den Oper und Schauspiel dort wären kostenfrei. Auch die Aufgabe (Abriss) des sanierungsbedürftigen Opernhauses würde der Stadt Bonn in den nächsten Jahren viele Millionen Euro einsparen. Allein im laufenden Haushalt wurden bereits 30 Millionen nur für den Brandschutz eingeplant. Hier droht ein weiteres Millionen-Vernichtungsgrab!
Hiervon haben wir in Bonn mit dem WCCB und dem neuen „Haus der Bildung“ bereits genug. Mit diesen Einsparungsvorschlägen könnten die Haushaltsprobleme der Stadt Bonn weitest gehend gelöst werden; Bonn könnte so schneller zu einem ausgeglichenen Haushalt zurückkehren.

www.wbrinkmeier.jimdo.com

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Bonn, 09.02.2015 (aktiv bis 08.04.2015)

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Neuigkeiten

  • Aufgrund der geringen Anzahl von UnterstüzerInnen meiner Petition habe ich diese zuirückgezogen . Ich werde sie nicht mehr weiter verfolgen. Offensichtlich hat die Kulturmafia in Bonn eine zahlenmäßig größere Unterschriftenleistung verhindert. Froh bin ich darüber, dass das Festspielhaus nun nicht gebaut wird. Dieses größenwahnsinnige und für das Bundeshauptdorf Bonn überdimensionierte Projekt ist damit vom Tisch. Das ist doch wenigstens etwas.

    Wionfried Brinkmeier, Bonn

  • Die Petition wurde von 19 UnterzeichnerInnen unterschrieben. Offensichtlich hat die Bonner Politik- und Kulturmafia ihre Verbände fest im Griff, so dass sich die Vereine nicht getraut haben, zu unterschreiben. Deswegen werde ich die Petition weglegen. Sie mit 19 Unterschriften einzureichen, würde ich mich nur lächerlich machen. Sollen die Bonner doch an ihren Schulden verrecken, wenn Alle es nicht besser wollen. Es bleibt zu hoffen, dass bald ein Nothaushalt kommt, damit die Spitzen der Bonner Verwaltung und Politik nicht mehr die Möglichkeit haben, das Geld der Bonner Bürgerinnen aus dem Fenster zu schmeißen.

    Winfried Brinkmeier, Bonn

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Gratuliere , 19 Unterzeichner dieser Petition ! Ein ausgezeichnetes Votum für die Bonner Bevölkerung , die dieser unsinnigen kulturfeindlichen Petition nicht zugestimmt hat !