Region: Germany
Environment

Schluss mit dem Müllwahnsinn in deutschen Supermärkten und Discountern

Petition is directed to
Deutscher Bundestag Petitionsausschus,Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Julia Klöckners
68 Supporters 68 in Germany
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  1. Launched 19/03/2020
  2. Collection yet 5 months
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Die kontinuierliche Zerstörung unserer Umwelt durch Verpackungsmüll aus deutschen Supermärkten muss endlich aufhören.

Das Ziel Verpackungsabfälle vorrangig zu vermeiden und zu verringern konnte durch das Verpackungsgesetz (§ 1 VerpackG) [1] bisher nicht erfüllt werden! Gründe sind zu viele Ausnahmeregelungen, Ausübung des Kontrollrechtes bei der Lizensierung durch Industrie und Handel sowie die geringen Kosten für Einwegverpackungen in Herstellung und Entsorgung.

Ein 12 Punkte Plan zeigt Lösungen

Schluss mit dem Müllwahnsinn in deutschen Supermärkten und Discountern

STOP DER VERGIFTUNG UNSERES PLANETEN

Wir fordern die Umsetzung des folgenden 12 Punkte Plan:

  1. Gesetzesangleichung folgender Punkte
  2. Verpackungen nur für Erzeugnisse aus hygienischer Perspektive und zum unbedingten Schutz des Produktes
  3. keine Mehrfachverpackung eines Produktes mehr
  4. Einwegverpackungen sind zu vermeiden und für deren Recycling zu besteuern
  5. Einwegverpackungen sollten nur aus ökologischen Bioverpackungen(Kein greenwashung!)[2] bestehen
  6. Gläser und Flaschen müssen einem regionalem Pfandkreislauf und Recycelsystem zuführbar sein
  7. Spender- und Rüsselautomaten „Bulk Bins“ zur Selbstabfüllung
  8. Produkte, welche nicht in biologischen Verpackungen angeboten werden können, dürfen nur in reinen Materialien verkauft werden, welche wieder zu 100% in ihr Ausgangsprodukt recycelbar sind.
  9. Kennzeichnungspflicht des Verpackungsmaterials
  10. Fördern des Ausbaus von Frischetheken
  11. Förderung des Ausbaus regionaler Produkte in Supermärkten
  12. Wege innerhalb des Verpackungskreislaufes müssen regional und minimal gestaltet sein.

Quelle gef. am 19.03.2020 [1] www.gesetze-im-internet.de/verpackg/__1.html [2]https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/diese-tueten-sind-aus-zucker-86232

Reason

Schluss mit dem Müllwahnsinn in deutschen Supermärkten und Discountern

Wenn sich die Welt in unseren Köpfen nach Corona verändert hat und wir innegehalten haben, müssen wir auch Verzicht üben im Interesse für eine „gesunde Umwelt“ für unsere Kinder und alle Pflanzen und Geschöpfe unseres einmalig schönen Planeten. Die Erde auf welcher wir nur Gäste auf Zeit sind.

Also einfach Schluss machen mit der sinnlosen Selbstzerstörung unseres Planeten

„Das Leben ist ein unendliches Glück, auf diesen einmalig schönen Planeten mit all seinen Wundern der Natur und einer unendlichen Artenvielfalt. Die Erde besitzt viele Selbstheilungskräfte, doch leidet sie zunehmend an der Verschwenderkrankheit des Menschen.“ B. Rohne

„Kaufen um Wegzuschmeißen“, bedeutet Verschwendung von Geld wie Ressourcen und ist pure Umweltzerstörung. Nachhaltigkeit sieht anders aus. Es gibt keinen guten Müll! Müll schadet immer 2-mal unserer Umwelt. Bei (Herstellung & Entsorgung). Viele Verpackungen haben weder Nutzen noch einen Sinn. 18,7 Millionen Tonnen Verpackungsmüll im Jahr 2017. Dieser Wahnsinn entspricht einem Pro-Kopf-Verbrauch von 226,5 Kilogramm pro Person. [1] Europäische Staaten exportieren ihren Müll unter dem Deckmantel von 'Recycling' und 'Wiedergewinnung' fleißig in weniger finanzkräftige Länder wie Malaysia, Vietnam oder Indonesien. Dabei endet ein großer Teil der importierten Abfälle auf Deponien oder er wird illegal verbrannt auf Kosten „der Ärmsten“. Der Lebensraum wird zur Giftzone für Mensch und Natur.[2]
Trotzdem wurden 2018 in Deutschland deutlich mehr Plastikverpackungen hergestellt als im Vorjahr (4,5 Millj.Tonnen Kunststoffverpackungen). Deutschland ist im EU-Vergleich Spitzenreiter im „Verpackungsmüllverbrauch“ [3] Die tatsächliche Recyclingquote von Plastik entspricht lt. Expertenmeinung gerade einmal 5,6 Prozent! [4]
63 Prozent des Obstes und Gemüses in Supermärkten und Discountern sind unnütz verpackt.[5] Der Endverbraucher zahlt dafür und für unverpacktes Obst und Gemüse bis zu 100 Prozent Aufschlag! Auch für Getränke in Mehrwegflaschen zahlt der Kunde meist das Doppelte wie für gleichen oder ähnlichen Inhalt aus der Einwegverpackung. Umweltschutz darf nicht auf den wirtschaftlichen Verhältnissen der Bevölkerung basieren! Hersteller und Vertreiber müssen für Ihr verantwortungsloses Handeln in die Pflicht genommen werden. Die Kipppunkte für den Klimawandel sind erreicht. [6] Künftige Generationen werden mit den globalen Umweltkatastrophen und deren Folgen wie Überschwemmungen, Flucht, Seuchen oder Artensterben kämpfen müssen. [7] Dies ist ein Aufruf zum gemeinsamen Handeln gegen die wachsende Müllflut und Folgen! Gerade erklärte der neue EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius in einem Interview der Welt „Ein wichtiger Schritt wäre beispielsweise Verpackungen aus Plastik zu verbieten oder die Verwendung von Recycling-Plastik vorzuschreiben.“ [8] Das große Ziel ist es Verpackungsmüllberge aus deutschen Supermärkten und Discountern zu verbannen. Lasst uns gemeinsam aktiv werden, dass diese Worte nicht ins Leere verhallen. https://www.stop-waste.de

Quellen gef. am 19.03.2020

  1. www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/verpackungsverbrauch-im-jahr-2017-weiter-gestiegen

  2. www.greenpeace.org/southeastasia/publication/549/

  3. utopia.de/deutschland-produziert-2018-mehr-plastikverpackungen-112689/

  4. www.spiegel.de/wissenschaft/technik/plastikmuell-deutschland-recycelt-nur-5-6-prozent-des-abfalls-a-1248715.html5,

  5. www.deutschlandfunkkultur.de/plastikmuell-und-recycling-hilft-das-neue-verpackungsgesetz.976.de.html?dram:article_id=437650

  6. www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-erderwaermung-kipppunkte-1.4704127

  7. www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/fluchtursachen/klimawandel

  8. www.welt.de/wirtschaft/article204964858/EU-Umweltkommissar-Sinkevicius-Geld-allein-kann-Menschen-nicht-umstimmen.htm

Thank you for your support, Rohne Bert from Chemnitz
Question to the initiator

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News

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    "18,7 Millionen Tonnen Verpackungsmüll im Jahr 2017. Dieser Wahnsinn entspricht einem Pro-Kopf-Verbrauch von 226,5 Kilogramm pro Person. Diese Unmengen an unnötigen Verpackungen lassen sich nicht biologisch abbauen. Bis zum Jahr 2017 „flossen“ noch 1000 000 Tonnen Müll aus Europa nach China."

    "Spiegel befragte den Abfallexperte Hennig Wilts am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. Dieser berechnet die tatsächliche Recyclingquote von Plastik gerade einmal auf 5,6 Prozent!"

    "63... further

Not yet a PRO argument.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • 4 days ago

    Weil ich seit jahren entsetzt bin, welchen Verpackungs-Irrsinn wir uns weltweit leisten. Unsere Meere und Landschaften sind voll vvon Rückständen unserer Konsumgesellschaften. Als Kind der 70er/80er kenne ich noch das Einkaufen mit wenig Verpackung: Obst und Gmüse lagen unverpackt, Eier-Kartons wurden recycled, Milch gab es in Schläuchen oder Tetra-Packs zum Aufschneiden (ohne Plastik-Drehverschluss) oder Glasflaschen, Wurst und Käse gab es an der Frischtheke und wurde mit dünnen Plastikfolie getrennt, wenn überhaupt. Doppelt- und Dreifachverpackungen waren Ausnahmen nicht die Regel. Am meisten ärgere ich mich - als mehrheitliche Bio-Food-Nutzerin - über Misch-Kunststoffe, Doppelt-Verpackung, eingearbeitete Drehverschlüsse und das Unding der in Plastik verpackten Smoothies für Kleinkinder. Diese sogenannten Quetschies können neben der Müllproblematik zu einen weiteren Phänomen führen: der Entfremdung ("was, Obst und Gemüse gibt es auch ohne Verpackung und in ganzen Stücken?" ähnlich "der Strom kommt aus der Steckdose" oder "ach, das Internet hat einen Auspuff?"). Die setig erweiterte Konditionierung der Konsumenten auf Einmal- und Wegwerfprodukte muss aufhören. Produktpreise sollten sich an den gesamtwirtschaftlichen Kosten der Schäden durch die Müllexpansion orientieren.

  • 4 days ago

    Es werden viel zu viele Ressourcen (Rohstoffe und Energie) verschleudert, nur damit etwas hübsch oder individuell oder nach mehr ... aussieht oder sich besser stapeln lässt ... Insbesondere die Materialkennzeichnungspflicht, die Beschränkung auf wenige, recyclebare, reine Materialien lassen schon viel zu lange auf sich warten. Das Duale System (grüner Punkt) ist ein schlechter Witz. Aber auch bei Mehrweg lässt sich nachbessern: Normweinflaschen, Normbierflaschen, Normsaftflaschen sollten vorgeschrieben bzw. Abweichungen hoch besteuert werden (und nicht abweichende Bierpfandflaschen steuerlich bevorteil werden!). Ebenso die Kästen. Statt Aufdruck und Form kann die Marke werbewirksam auf ein einfaches Papieretikett gedruckt werden. Metallfolie um Flaschenhals und -verschluss gehört verboten.

  • 8 days ago

    Ich ärgere mich bei jedem Einkauf über die sinnlosen Verpackungen von Obst oder Gemüse und das es viel zu selten (überteuerte!) unverpackte Alternativen gibt oder darüber, dass man an der Salatbar & an den meisten Fleischertheken kein eigenes Gefäß mitbringen darf. Aber Geschäfte wie Globus oder Simmel zeigen, dass es anders geht & man seine Käse- oder Fleischwaren trotz Hygienevorschriften ohne Folie-oder Papierverpackung mitnehmen kann. Oder warum gibt es Aufstriche, wie Frischkäse nicht einfach im Glas? Es wird dem Verbraucher unnötig schwer gemacht, seinen eigenen Müll zu reduzieren. Das muss sich ändern!

  • 8 days ago

    Weil wir dringend aufhören müssen soviel Verpackungsmüll zu produzieren.

  • 9 days ago

    weil ich es enorm wichtig finde, die Verpackungsflut zu ändern

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