Petition richtet sich an:
An das Kreisverwaltungsreferat (KVR) München und den Bezirksausschuss 2 (Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt)
Wir fordern das KVR München und die lokalen Behörden auf, die unhaltbaren Zustände rund um den Gärtnerplatz und seine betroffenen Zufahrtsstraßen (Klenzestraße, Corneliusstraße, Reichenbachstraße, Baaderstraße und Fraunhoferstraße) umgehend zu beheben.
Unsere Kernforderungen sind:
- Strikte Einhaltung der Nachtruhe: Konsequente Durchsetzung der Sperrzeit für Schanigärten und Freischankflächen ab 22:00 Uhr. Gastronomen müssen in die Pflicht genommen werden, ihre Gäste vor dem Lokal zur Ruhe anzuhalten.
- Freie Gehwege: Verbot von ordnungswidrigen Kundenstoppern (Werbeaufstellern) und illegalem Stehausschank. Wir fordern die konsequente Überwachung und Sanktionierung von Lokalen, die ihre vorgegebenen Freischankflächen illegal über die behördlich markierten Linien hinaus erweitern. Zudem muss gegen die massiven Menschenansammlungen vor den Lokalen vorgegangen werden, die die Gehwege vollständig versperren, sodass Fußgänger, Kinderwagen und Rollstuhlfahrer gezwungen sind, gefährlich auf die Fahrbahn der Zufahrtsstraßen auszuweichen.
- Vorgehen gegen Müll und Vandalismus: Verstärkte Kontrollen und Bußgelder durch Polizei und den Kommunalen Außendienst (KAD) gegen nächtliche Ruhestörung, das Zerschlagen von Flaschen sowie das Urinieren in private Toreinfahrten.
- Prüfung einer Einschränkung des Alkoholverkaufs ab 22:00 Uhr: Zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner soll der Verkauf von Flaschenbier zum Mitnehmen ab 22:00 Uhr für Spätis sowie umliegende Lokale im betroffenen Bereich untersagt werden. Ziel ist es, nächtlichen Lärm, Müll, Glasscherben und damit verbundene Belastungen im Wohnumfeld deutlich zu reduzieren.
Begründung
Das Gärtnerplatzviertel ist ein Wohnviertel, in dem Familien, Berufstätige und Senioren leben. An den Wochenenden und lauen Abenden ist an Schlaf durch den Lärm privat Feiernder und uneinsichtiger Lokale nicht mehr zu denken. Jeden Morgen sind die Gehwege mit Scherben, Essensresten und Zigarettenkippen übersät. Schlimmer noch: Private Hauseingänge werden regelmäßig als Toiletten missbraucht.
Wir Anwohner solidarisieren uns mit einer fairen Gastronomie, fordern aber den Schutz unserer Gesundheit, unserer Privatsphäre und unseres Eigentums. Die Stadt München muss hier endlich ihrer Pflicht als Ordnungsbehörde nachkommen und unangekündigte Kontrollen durchführen!
Untragbare Zustände und Lärmbelastung vor allem am Wochenende