Region: Happurg

Schülerbeförderung zum Gymnasium nach Hersbruck

Petition richtet sich an:
Kreistag und der Landrat des Landkreises Nürnberger Land

388 Unterschriften

100 %
174 von 160 für Quorum in Happurg Happurg

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  1. Gestartet Juli 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
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Petition richtet sich an: Kreistag und der Landrat des Landkreises Nürnberger Land

Wir fordern das Landratsamt Nürnberger Land auf, die geplante Einstellung der Buslinie 440 zum Paul-Pfinzing-Gymnasium auszusetzen und eine sichere, pünktliche und altersgerechte Schülerbeförderung für alle Schülerinnen und Schüler aus Happurg, Hartmannshof, Pommelsbrunn, Ottensoos und Henfenfeld sicherzustellen. Dazu gehört insbesondere eine verlässliche Busverbindung vom Bahnhof Hersbruck (links der Pegnitz) zur Schule.

Begründung

Die geplante Einstellung der Busverbindung vom Bahnhof Hersbruck (links der Pegnitz) zum Paul-Pfinzing-Gymnasium entscheidet darüber, ob Schülerinnen und Schüler ihren Schulweg täglich pünktlich, verlässlich und selbstständig bewältigen können.

Fußwege sind dabei nicht das Problem. Der gemeinsame Weg zur Schule bietet Kindern Bewegung, Austausch und einen guten Start in den Tag. Entscheidend ist jedoch, dass dafür ein realistischer Zeitrahmen besteht. Genau daran fehlt es: Die S1 aus Happurg kommt planmäßig um 7:24 Uhr in Hersbruck an. Die S1 hat nahezu täglich eine Verspätung von ein paar Minuten. Für den mindestens 20-minütigen Fußweg bis zum Unterrichtsbeginn um 7:50 Uhr bleiben - wenn überhaupt - nur wenige Minuten Reserve. Schon kleine Verzögerungen führen zur Ankunft nach Unterrichtsbeginn. Ohne diese Verbindung werden Eltern häufiger gezwungen sein, ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen. Das schafft zusätzlichen Verkehr und widerspricht dem gemeinsamen Ziel, „Elterntaxis“ zu vermeiden.

Mit Ihrer Unterstützung fordern wir eine sichere, pünktliche und kindgerechte Schülerbeförderung. Ein Schulweg darf nicht nur auf dem Papier funktionieren – er muss im Alltag verlässlich machbar sein.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Christine Reichert, Happurg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 29.07.2026
Sammlung endet: 28.01.2027
Region: Happurg
Kategorie: Bildung

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Neuigkeiten

  • Guten Morgen zusammen, nach unserer letzten Nachricht von Mitte September und der Ablehnung einer Busverbindung von Hersbruck li zu den Schulen haben wir uns am 14.9.2026 mit einem weiteren Schreiben an das Landratsamt gewandt, um der Ablehnung zu widersprechen, um herauszufinden welche Schulen als vergleichbare Schulen herangezogen wurden (eine Begründung der Ablehnung war die Vergleichbarkeit mit anderen Schulen) und um zum wiederholten Male die Frage zu stellen, wie die pünktliche Ankunft der betroffenen Kinder unter den tatsächlichen Bedingungen (inklusive der regelmäßigen Verspätungen der S1) sichergestellt werden soll.

    Die Frage welche Schulen für den Vergleich herangezogen wurden ist bis zum Anfang dieser Woche unbeantwortet geblieben. Die Antwort auf die Frage nach der Sicherstellung der pünktlichen Ankunft ist es bis heute.

    Als Vergleich wurden nun die Mittelschule und das Leibniz-Gymnasium in Altdorf genannt wo die Schüler/-innen von der S-Bahn Haltestelle Altdorf West 600 Meter bergauf laufen müssen; oder die Realschule Feucht, wo der Bahnhof Feucht rund 1,1 Kilometer entfernt liegt. Wie dies zu bewerten ist und ob da auch vor allem die zeitliche Komponente eine Rolle spielt, bleibt unbeantwortet.

    Das Thema ist also entgegen der Meldung vom Landratsamt vom 12.9.2026 angeblich doch noch nicht erledigt. Vielmehr haben wir kürzlich erfahren, dass immer noch eine Lösung gesucht wird. Aktuell liegt uns ein Schreiben vom Landrat Armin Kroder an die Bayerische Eisenbahngesellschaft vor, in dem um die Änderung der Abfahrtzeiten gebeten wird; sowohl zeitnah als auch mit dem neuen Fahrplan ab Dezember. Darüber hinaus werden die Ankünfte der Schülerinnen und Schüler in den Schulen beobachtet.

    Tatsächlich ist es seit Schuljahresbeginn ja so, dass zumindest die S-Bahn von Osten kommend immer pünktlich ist. Ob das nur an der Fertigstellung der Baustellen liegt oder auch Bestand hat, wird sich zeigen.
     
    Wer aus diesem Kreis kann denn die Aussage zu den Vergleichsschulen bestätigen? Wer kennt jemanden, der dazu was sagen könnte?
    Mit Informationen könnt Ihr Euch gerne an christine.fuerstenau@gmail.com wenden.

    Viele Grüße

  • Hallo zusammen, Anfang der vergangenen Woche wurde im Landratsamt nochmal über die Busverbindung zu den Schulen diskutiert. Das Landratsamt hat nach Prüfung unseres Anliegens und Rücksprache mit den Kreistagsfraktionen mitgeteilt, dass die Mehrheit der Fraktionsvertreter
    der Meinung war, dass eine Fortführung des Busverbindung von Heb (links) zu den Hersbrucker Schulen nicht möglich ist.

    Folgende Gründe wurden genannt:

    • Die Ankunftszeiten am Bahnhof und der Schulbeginn seien auch bei anderen Schulen vergleichbar.
    • Eine zusätzliche Busverbindung nur für das PPG würde daher eine nicht gerechtfertigte Bevorzugung darstellen.
    • Für eine solche Sonderlösung gebe es keine rechtliche Grundlage; sie wäre eine freiwillige Leistung des Landkreises.
    • Deswegen müssten die Kosten vollständig vom Landkreis getragen werden und würden angesichts der aktuellen Haushaltslage eine erhebliche zusätzliche Belastung darstellen.
    • Eine Ausweitung der Schülerbeförderung sei deshalb finanziell nicht darstellbar.

    Da es bei unserem Anliegen nie ausschließlich um die Schülerinnen und Schüler des Paul-Pfinzing-Gymnasiums ging, ist das Argument der Gleichbehandlung, auf die sich nun die Ablehnung der Weiterführung der Busverbindung zu den Schulen stützt, aus unserer Sicht mehr als unzureichend. Nach telefonischer Rücksprache wurde mir mitgeteilt, dass die Kinder aus Henfenfeld und Ottensoos künftig eine frühere S-Bahn nehmen sollen, da die Taktung anders ist. Für die Schülerinnen und Schüler aus Happurg, Pommelsbrunn und Hartmannshof geht man offenbar davon aus, dass sie pünktlich zum Unterricht kommen, sofern die S-Bahn pünktlich eintrifft. Wie realistisch diese Voraussetzung im täglichen Bahnverkehr ist, wissen die betroffenen Familien aus eigener Erfahrung. Zwar liegt Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn außerhalb des unmittelbaren Einflussbereichs des Landrats; aber gerade deshalb ist es aus meiner Sicht (euer sicher auch) nicht sachgemäß, die Zumutbarkeit des Schulwegs allein auf der Grundlage eines idealen Fahrplanverlaufs zu bewerten.
    Trotzdem bleiben zunächst nur wir, die Eltern selbst, das Fahrrad oder die S-Bahn inkl. gratis ;) Verspätung. Vielleicht haben wir nochmal bessere Chancen, wenn die Kinder eine Weile regelmäßig nach Unterrichtsbeginn in den Schulen ankommen. 
    Wir hoffen weiterhin auf eine Lösung, die den tatsächlichen Bedingungen des Schulwegs und der täglichen Verkehrssituation gerecht wird.

    Viele Grüße

  • Dies ist ein Hinweis der openPetition-Redaktion:

    Die Petition stand im Konflikt mit Punkt der Nutzungsbedingungen und wurde deshalb pausiert. Inzwischen wurde die Petition überarbeitet, erneut durch die Redaktion von openPetition geprüft und freigeschaltet.

Noch kein PRO Argument.

Ich denke dass diese Streichung dieser Fahrt unter anderem daran begründet ist, dass das hersbrucker Stadtbusnetz ab Dezember neu ausgerichtet wird. Ua. fährt um 7:35 ab Dezember ein Stadtbus via Haid zum Scharfen Eck am Gymnasium.

Warum Menschen unterschreiben

Ich bin Lehrerin an Gymnasium und erlebe oft genug die Probleme der Schüler mit anderen Beförderungsmitteln wie der Bahn.

Enkel könnte in Zukunft davon betroffen sein

Ich habe selbst Kinder! So viel sollten sie einer Gesellschaft schon wichtig sein, um an Bildung zu gelangen! Ein Grundrecht!

...

Damit unsere Kinder sicher und zeitnah zur Schule kommen.

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