Ein amerikanischer Investor hat das Gelände auf der früher die Montessori Schule stand gekauft und will dort ein Logistikzentrum mit 30.000 qm Halle, 30 Laderampen und ca. 600 LKW Bewegungen pro Tag bauen.

Der Standort befindet sich am denkbar ungünstigsten Platz in Hasslochs Süden. Der ganze Lieferverkehr muss die Umgehungsstraßen, den Ort und auch das Nadelöhr am Realmarkt/Badepark passieren. Die Verkehrsbelastung für die Anwohner - insbesondere im Westen von Hassloch wird deutlich zunehmen.

Es steht zu befürchten, dass später einmal die Westrandstraße bis über den Rehbach verlängert werden muss um den Betrieb zu erschliessen.

Die Bodenbewegungen und Vorbereitungsarbeiten finden bereits seit Wochen statt, obwohl noch keine Baugenehmigung vorliegt.

  • bis zu 650 LKWs pro Tag sind zu viel für das bestehende Straßennetz

  • der Standort im Süden, am weitesten entfernt von der Autobahn ist denkbar ungeeignet

  • die Erschliessung ist nicht gesichert

  • das Gelände befindet sich im Bereich des amtlichen Überschwemmungsgebietes, der Hochwasserschutz für das Industriegebiet und auch den ganzen Ort wird dadurch beeinflusst.

  • von einem Gebäude dieser Größenordnung geht in der Nähe zum Waldgebiet eine besondere Brandgefahr aus.

  • es ist das größte Gebäude, das in Hassloch jemals gebaut wurde. Dennoch hat die Verwaltung das Genehmigungsverfahren ohne Einbeziehung des Gemeinderates, des Bauauschuss und der Öffentlichkeit bearbeitet und Stellungnahmen abgegeben, die die Lebensqualität der Hasslocher Bürger nicht schützen.

  • der Nutzen für die Gemeinde durch Steuereinnahmen ist fraglich, die Kosten für Straßenbau und Verschleiß wird die Öffentlichkeit tragen müssen.

  • die Westrandstraße war nach kürzester Zeit auch ohne diese zusätzliche Verkehrsbelastung schon marode.

  • der Betrieb befindet sich in direkter Nachbarschaft zu Vogelschutzgebieten. Er soll rund um die Uhr, auch an Wochenenden betrieben werden.

  • das Gebiet um die Obermühle und den Streitert wird durch das Vorhaben nachhaltig beeinträchtigt; ein weiteres Naherholungsgebiet für Hasslocher Bürger zerstört.

  • obwohl keine Baugenehmigung vorliegt haben bereits Bauarbeiten auf dem Gelände begonnen

Begründung

Ich fordere die Gemeinde und die zuständigen Behörden auf:

  • die Interessen der Hasslocher Bürger zu vertreten

  • die Baugenehmigung wegen nicht gesicherter Erschliessung und zu erwartender Beeinträchtigung der Hasslocher Bürger nicht zu erteilen

  • die Öffentlichkeit und auch deren gewählte Vertreter in das Genehmigungsverfahren einzubeziehen, wie es bei jedem kleinen Bauvorhaben der Fall ist

  • ihrer Pflicht bei der Bauaufsicht nachzukommen und gleiches Recht walten zu lassen, wie es bei einem normalen Bürger der Fall wäre

  • einen geeigneten Standort für das Unternehmen anzubieten

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerengagement Haßloch e.V. aus Haßloch
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Neuigkeiten

  • Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Über 2.564 Unterschriften sind zu unserer Petition eingegangen. Diese möchten wir heute Abend im Rahmen der Gemeinderatssitzung der Gemeindeverwaltung Haßloch an den Bürgermeister Herr Lorch überreichen.

    Bitte unterstützen Sie unsere Mahnwache und setzten Sie mit uns ein Licht-Zeichen - Bringen Sie ein Glas mit einem Teelicht oä. mit und zeigen Sie, dass es an der Zeit ist, TATEN auf WORTE folgen zu lassen.

    Beginn 17:00 in der Seitenstraße zum Kultur4eck - in der Marianne-Wittmann-Straße neben Kulturdreieck, Gillergasse

    Im Anschluss findet um 18:30 die öffentliche Sitzung des Gemeinderates statt.

    » DANKE an alle BürgerInnen, die sich engagieren und Ihre Meinung klar vertreten! Wie sich hier wieder gezeigt hat, ist die Beteiligung der BürgerInnen an politischen Entscheidungen enorm wichtig!
    Danke auch an die Verwaltung, die Mitgliedern des Bauausschuss, dass sie mit der Änderung des Bebauungsplanes den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht haben.
    Ein besonderer DANK an Familie Bockslaff von der Obermühle für die juristische Expertise zur Situation im Industriegebiet Süd.

    Wir fordern den Gemeinderat auf, zum Schutz der Planungshoheit in unserem Dorf nun die weiteren Schritte zu beschließen.
    Denn Sie vertreten die verfassungsrechtlich festgeschriebene Planungshoheit der Gemeinde Hassloch. (§28 Grundgesetz)

    Dabei ist zu beachten, eine Veränderungssperre hat Satzungscharakter, der Kreis und die Bauherren müssen sie befolgen. Wer dagegen etwas tun will, muss ein Normenkontrollverfahren anstrengen.
    Die Rückstellung dagegen ist ein Verwaltungsakt. Als Rechtsmittel genügt schon ein einfacher Widerspruch. Außerdem müssen für die Rückstellung Fristen beachtet werden.

    Wir bitten die politisch Verantwortlichen, die Handlungsoptionen sorgfältig zu prüfen und sich nur auf schriftlich vorliegende juristische Aussagen aus erster Hand zu verlassen.

    ---

    VERANSTALTER: Verein Bürgerengagement Haßloch e.V. / Bürgerinitiative Nein zur Verkehrslawine - schützt Haßlocher Bürger

Pro

Bitte hilf, Haßloch l(i)ebenswert zu lassen. Ein Großprojekt dieser Art OHNE Einbindung der Betroffenen ist wie ein Schlag ins Gesicht. Die bisherige Verhaltensweise der Bauleitung ist als kriminell einzustufen, wenn Tatsachen geschaffen werden, deren Legitimation nicht gegeben ist. Ich bin im doppelten Sinne betroffen: 1. als Anwohner und 2. Emotional, da ich nicht einzusehen vermag, dass Profit das einzige bzw. Haupt-Argument ist. Es schmerzt zu sehen, wie über die Interessen einer Bürger-Gemeinschaft hinweggebügelt wird, und hier frage ich nach der Verantwortung der Politik!

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 5 Std.

    Das Logistikzentrum würde, durch den zu erwartenden Verkehr, eine hohe Gesundheitsgefahr für die Bürger darstellen.

  • vor 22 Std.

    1. Da der Charakter Dorf dann für Hassloch massiv beeinträchtigt wird. 2. Es ist dürften jedem klar sein, dass seitens Hillwood versucht wird, sich bei negativen Begleiterscheinungen, wie stärkere Beschädigungen von Strassen, nicht zu beteiligen. 3. Das die Gemeinde Hassloch von dem amerikanischen Betreiber steuerlich weniger zu erwarten hat, als bei inländischen Firmen. Dafür sind deren Schlupflöcher zu viele. 4. Meist sind die tatsächlichen Zahlen in der Realität weitaus höher, als es schöngerechnete Statistiken hergeben, wie oft angesprochen, der LKW-Verkehr. 5.Da ich in einer sehr großen Firma arbeiter, weis ich wie die Verhältnisse bei hoher LKW-Frequentierung sind. Allein schon die wildparkenden LKW, um nicht ihre Lenkzeiten zu überschreiten. Hat sich jemand einmal Gedanken gemacht, wie das Industriegebiet die ganzen LKW‘s aufnehmen soll?

  • vor 23 Std.

    Möchte keinen so starken LKW Verkehr in Haßloch

  • Andreas Rummel Bruchmühlbach-Miesau

    vor 4 Tagen

    Ich stamme aus Hassloch und plane dort, neu zu bauen

  • Thomas Laik Haßloch

    vor 4 Tagen

    Die Verkehrsbelastung ist zu groß

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