Petition richtet sich an:
Sächsischer Landtag Petitionsausschuss, Kultus- und Finanzministerium
Mit großer Sorge und wachsender Empörung wenden wir uns an die Entscheidungsträger im Freistaat Sachsen:
Die drohende Streichung oder Befristung der Assistenzstellen an unseren Schulen ist ein schwerer bildungspolitischer Fehler.
Schulassistenzen sind längst unverzichtbar:
Sie entlasten Lehrkräfte, unterstützen Kinder mit besonderem Bedarf, helfen in der Verwaltung und sorgen für einen reibungslosen Schulalltag. Ohne sie ist Schule – wie wir sie heute kennen und brauchen – kaum mehr denkbar.
Trotzdem sind viele dieser Stellen nicht dauerhaft finanziell abgesichert und stehen damit vor dem Aus.
Das ist für uns nicht nachvollziehbar – es wäre ein massiver Rückschritt mit weitreichenden Folgen für unsere Kinder, unsere Lehrkräfte und unsere Schulen.
- Die sofortige und dauerhafte Verankerung von Assistenzstellen im Landeshaushalt!
- Eine flächendeckende Verstetigung dieser Stellen an allen Schulen in Sachsen!
- Die Einhaltung der politischen Zusagen zur Stärkung der Bildung in unserem Land!
Diese Forderungen sind kein Luxus, sondern eine zwingende Voraussetzung für ein funktionierendes, inklusives und zukunftsfähiges Schulsystem.
Begründung
- Pädagogische Schulassistenzen/Inklusionsassistenzen fördern Kinder mit Unterstützungsbedarf, begleiten im Unterricht und stärken soziale Integration – besonders im Kontext von Inklusion, Migration und psychischer Gesundheit.
- Schulverwaltungsassistenzen entlasten Schulleitungen, Lehrer und Lehrerinnen und Sekretariate, koordinieren Abläufe und verbessern die Kommunikation mit Eltern – sie halten den Betrieb am Laufen.
Die Streichung oder Befristung dieser Stellen gefährdet funktionierende Strukturen, verschärft den Fachkräftemangel und lässt Schulen mit den steigenden Anforderungen allein.
Wir sagen:
Bildung braucht Verlässlichkeit – und verlässliches Personal.
Schulassistenzen sind kein "Nice-to-have", sondern ein Muss!