100% Unterrichtsversorgung durch voll ausgebildete Lehrkräfte an allen Schularten in Schleswig-Holstein zur Sicherung von Unterricht!Schleswig-Holstein ist das bundesweite Schlusslicht bei den Bildungsausgaben. Schon jetzt können die von der Kultusministerkonferenz vorgeschriebenen Stundenkontingente nicht mehr erfüllt werden. Durch die noch einmal verschlechterte Zuweisung im aktuellen Planstellenzuweisungsverfahren (PZV) verschärft sich die Situation für alle an Schule Beteiligten weiter: Nach jetzigem Stand sollen im kommenden Schuljahr landesweit 365 Stellen gestrichen werden. Die Gymnasien sind davon überproportional betroffen. Damit verstößt das aktuelle PZV gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz und bewirkt, dass die Schularten und ihre Interessenvertretungen gegeneinander ausgespielt werden.Praktikanten, Schulsozialarbeiter oder andere fachlich nicht ausgebildete Personen dürfen nicht für regulären oder Vertretungsunterricht missbraucht werden. Es gibt genug sehr gut ausgebildete Lehrkräfte mit Zweitem Staatsexamen, die in den Schulen dringend gebraucht werden und die auf eine Einstellungschance warten.Wir fordern von der Landesregierung, dass allen Schulen in Schleswig-Holstein eine ausreichende Zahl an Lehrkräften zur Verfügung gestellt wird, um die Unterrichtskürzungen und den viel zu hohen Unterrichtsausfall für alle Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein zu verringern. Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft muss deshalb eine mindestens 105 prozentige Personalzuweisung vornehmen, damit Fehlstunden in der Regel von der ersten Stunde an durch Fachlehrkräfte der Schule vertreten werden können. Schülerinnen und Schüler verdienen einen Anspruch, auch in Vertretungsstunden Fachunterricht durch Fachlehrkräfte zu erhalten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Imme Husmeier aus

Neuigkeiten

  • 10.02.2015Der Petitionsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages hat die Petition, die von 5.647 Mitzeichnerinnen und Mitzeichnern unterstützt wird, auf der Grundlage der von der Petentin vorgetragenen Gesichtspunkte und mehrerer Stellungnahmen des Ministeriums für Schule und Berufsbildung sowie des Finanzministeriums mehrfach beraten. In seiner Sitzung am 16. September 2014 hat der Ausschuss die Hauptpetentin sowie den Bildungsstaatssekretär und Vertreter des Finanzministeriums angehört.Im Ergebnis seiner umfassenden Beratung beschließt der Ausschuss, die Petition dem Bildungsausschuss zur Kenntnis zu geben und ihm anheim zu stellen, sich im Rahmen seiner parlamentarischen Zuständigkeit damit zu befassen.Die Beratung der Petition wird damit abgeschlossen.

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.