Regiune: Germania
Sănătate

Schutz vor Kinderpornographie & sexueller Gewalt #KinderSchützen #BetroffeneStützen

Petiția este adresată
Hr. Spahn/ Fr. Giffey /Hr. Seehofer / Hr. Röhrig/ den Nationalen Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen
60.769 susţinători 57.724 in Germania
Colecția finalizată
  1. A început septembrie 2020
  2. Colecția finalizată
  3. A prezentat
  4. Dialog cu destinatarul
  5. Decizie

Wussten Sie, dass in Deutschland mindestens 1 – 2 Schulkinder pro Klasse sexuelle Gewalt erlitten haben? Sind diese Zahlen nicht sehr erschreckend?

Wussten Sie, dass ca. 728.000 erwachsene Menschen in Deutschland sexuellen Online-Kontakt zu Kindern haben? Wissen Sie, was das Internet mit Ihrem Kind macht?

Wussten Sie, dass Menschen, die frühkindliche Gewalt erlebt haben (körperlich, psychisch und/oder sexuell) oftmals nicht die Behandlung bekommen, die sie benötigen? Würden Sie wollen, dass Ihre Erkrankung nicht ausreichend behandelt wird?

Nein? Wir auch nicht!

Genau aus diesem Grund möchten wir dazu beitragen, dass potenzielle Gefahren frühzeitig erkannt und gebannt werden. Besonders wichtig ist ebenfalls, dass Betroffene bedarfsgerecht – und das heißt auch: lange genug! – behandelt werden.

Folgende Ziele sollten zeitnah umgesetzt werden:

1. Prävention: z.Hd. Bundesfamilienministerin Giffey/ Hr. Röhrig vom UBSKM bzw. z.Hd. des Nationalen Rats

  1. Erzieher, Tagesmütter sowie Lehrer benötigen in Ihrer Ausbildung ein verpflichtendes Seminar zum Thema „(sexualisierte) Gewalt gegen Kinder“. Auch körperliche, emotionale Gewalt und Vernachlässigung sowie die digitale Gewalt müssen integriert werden. Eine umfassende Schulung von der Sensibilisierung erster Anzeichen bis hin zur konkreten Handhabung und interdisziplinärer Vernetzung bei vorliegender Kindswohlgefährdung ist notwendig .
  2. Jugendämter müssen personell und inhaltlich in Deutschland so aufgestellt werden, dass Familien mit Bedarf besser betreut werden können und Gewalt (jeglicher Art) früher auffällt, so dass eine entsprechende Intervention zeitnah eingeleitet werden kann. Die derzeitigen Fallzahlen sind für das Personal in den Jugendämtern nicht zu bewältigen, so dass einige Kinder schutzlos ihrem Schicksal überlassen werden.
  3. Im schulischen Sektor ist es notwendig, ein verpflichtendes Schulfach „Selbstwertkompetenz“ anzubieten, welches die Bereiche der Entwicklung der Geschlechtsidentität, Gefahren und Hilfestellungen bei Gewalt, Medienkompetenz sowie allgemeine selbstwertstärkende Inhalte und das Erlernen von Handlungsstrategien umfassen. Das Ziel besteht darin Kinderrechte zu stärken.

2. Gefahren aus dem Internet: z.Hd. Bundesinnenminister Seehofer, BMI

  1. Der Gesetzgeber ist gefordert, „Dick – Pics“ und andere sexistische Inhalte sofort strafrechtlich zu verfolgen. Betroffene – vor allem Kinder und Jugendliche - müssen geschützt werden. Dafür soll z.B. künstliche Intelligenz eingesetzt werden.
    Die Betreiber von Internetseiten (insbesondere bei den Seiten, wie z.B. Instagram, FB) sind aufgefordert, eigene Abteilungen zur Überprüfung der verbreiteten Inhalte auf – und auszubauen.
  2. Der Gesetzgeber ist gefordert, verbesserte Bildungsmöglichkeiten an Schulen im Rahmen der Medienkompetenz zu ermöglichen, damit sowohl Kinder/Jugendliche als auch die Eltern aufgeklärt werden (vgl. P. 3 unter Prävention).
  3. Der Gesetzgeber ist gefordert entwürdigende Bilder, welche Kinder und Jugendliche auf öffentlichen Social – Media - Kanälen zeigen, zu verbieten. Bei allen anderen Bildern sollte durch den Betreiber beim Hochladen eines Bildes von Minderjährigen ein Algorithmus eingebaut werden, der als Warnhinweis erscheint. So sollen Eltern noch einmal zur kritischen Reflektion und Sensibilisierung animiert werden.

3.Therapie: z.Hd. Bundesgesundheitsminister Spahn)

Wir verweisen hier auf die ausführlichen Informationen, die dem BMG bereits vorliegen. Im Kern geht es um folgende notwendige Hilfen für Menschen, die unter den Folgen frühkindlicher Gewalt leiden.

  1. Wir setzen uns für eine Versorgungstruktur für komplexe Traumafolgestörungen ein, die sich an den teils langjährigen Behandlungsbedürfnissen orientiert. Es handelt sich um PatientInnen, die schlimmste Traumafolgestörungen frühkindlicher Vernachlässigung und Gewalt sowie entsprechende Entwicklungsschritte zu bewältigen haben. Auf Grund der massiven Vertrauensverluste und des starken Ausmaßes an Leid durch frühe Traumatisierungen, braucht es eine deutlich längere therapeutische Anbindung, bis eine therapeutisch vertrauensvolle Beziehung entsteht, um sich dann weiteren thematischen Schwerpunkten widmen zu können. Dies kann unter Umständen Jahre benötigen.
  2. Im Kinder- und Jugendbereich ist es notwendig, eine entsprechende Diagnose nach den Empfehlungen von van der Kolk (2009) im Bezug zur „Entwicklungsbezogenen Traumafolgestörung“ zu integrieren und damit verbundene notwendige Stundenkontingente an den Bedarf anzupassen. Hier sollte eine entsprechende Fachexpertise herangezogen werden.
  3. Zur Sicherstellung der therapeutischen Versorgung in Deutschland sollte die Zahl verfügbarer Psychotherapieplätze mit entsprechender Qualifikation deutlich erhöht werden.

motive

Auch wenn unser System in vielen Bereichen mit zu den Besten gehört wird deutlich, dass Deutschland im Bezug zum Kinderschutz und adäquater Hilfestellungen für Betroffene seine Ziele nicht erreichen konnte. Die Europäische Kommission hat daher bereits ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingereicht!

Diese Petition soll dazu beitragen, dass dringend nachgebessert wird. Der Fokus soll zum einen auf die Bereiche der Verhinderung von Gewalt und Missbrauch (analog als auch digital) gelegt werden und zum anderen auf die psychotherapeutische Versorgung von Betroffenen, die Opfer von frühkindlicher Gewalt geworden sind und derzeit keine adäquate Therapie erhalten. Es ist unbedingt erforderlich, dass in Folge schwerster frühkindlicher Traumatisierung, adäquate und am Bedarf orientierte Behandlungen ermöglich wird. Und dies zeitnah!

Es handelt sich um Zielsetzungen, von denen ich denke, dass eine zeitnahe Umsetzung durch politisches Handeln realistisch ist. All diese Forderungen können schnell integriert werden, wenn die Politik das bereits geltende EU – Recht zur Verhinderung und Behandlung von Missbrauch gewillt ist, umzusetzen. Deutschland sollte sich zu einer Vorreiterposition entwickeln, um damir Heute das Morgen zu gestalten. Diese Petition möchte hierbei unterstützend intervenieren und soll an entsprechende Termine mit Fachexperten in den Ministerien gekoppelt sein, bei denen auch die Unterschriften vorgelegt werden.

Sie wird durch ein Team aus Fachexperten unterschiedlicher Professionen und Betroffenen unterstützt. Die Politik ist aufgefordert, die Versorgung von betroffenen Kindern und Erwachsenen langfristig sicherzustellen, damit die dramatischen Vorfälle wie Lügde, Bergisch Gladbach und Münster irgendwann der Vergangenheit angehören.

Ob Freunde, Nachbarn, Angehörige oder innerhalb der eigenen Familie, wir alle kennen betroffene Menschen. Missbrauch ist leider alltäglich. Genau aus diesem Grund benötigen wir Ihre Stimme.

Helfen Sie mit und seien Sie Teil dieser notwendigen Veränderung, damit mehr Schutz und mehr Hilfe möglich wird!
#KinderschützenBetroffenestützen! Siehe auch:www.kinderschützen-betroffenestützen.de

Vă mulțumim pentru sprijin, Hendrikje ter Balk din Hamburg
Întrebare adresată inițiatorului

știri

  • Sehr geehrte Unterstützer,

    wir haben uns über IIhr Interesse an der Veranstaltung „Versorgungslücken komplexer Traumafolgestörungen“ am 17. Juni sehr gefreut.
    Über 550 Teilnehmer sind der Veranstaltung gefolgt. Daneben hatten wir knapp 2000 Aufrufe unserer Homepage am Veranstaltungstag. Betroffene, Fachexperten und auch Politiker haben uns ein positives Feedback zurückgemeldet und Empörung über das verbesserungswürdige System geschildert. Gleichzeitig haben sich viele Betroffene für die geschaffene Sichtbarkeit der unzureichenden Versorgung bedankt. Die Vorträge der vergangenen Woche sind ab sofort auf unserer Homepage www.bedarfsgerechte-versorgung.de in der Mediathek zu finden.


    Diskussionsteilnehmer Dirk Heidenblut MdB, SPD sagte:

    ... mai mult

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir hatten Ihnen vor einiger Zeit eine Einladung zur Veranstaltung „Versorgungslücken komplexer Traumafolgestörungen“ gesendet, die die Agenda bedarfsgerechte Versorgung mit Fachexperten, Betroffenen und Bundestagsabgeordneten am kommenden Donnerstag digital und kostenfrei vn 17. Juni 2021 von 10.00 – 16.20 Uhr veranstalten wird.

    Wenn Sie teilnehmen möchten, haben Sie noch die Möglochkeit, sich hier anzumelden.
    bedarfsgerechte-versorgung.de/versorgungsluecken-komplexer-traumafolgestoerungen/

    Auf der Homepage und/oder auf dem Instagramkanal der Agenda (@agenda_bedarfsgerecht)werden daneben weitere Grußworte und Videos ab dem Veranstaltungstag (u.a. von Frau Reddemann, Frau Huber, Frau Kavemann, Hr.... mai mult

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    wie schon vor ein paar Tagen bereichtet, möchten wir mit einer kostenfreien digitalen Veranstaltung die Versorgung betroffener Menschen in den Fokus der AUfmerksamkeit mit dieser Veranstaltungt rücken.

    Im Anhang sende ich Ihnen heute das dazugehörige Programm mit den Themen und Fachexperten zu!

    Eine kostenfreie Anmeldung ist hier möglich:

    bedarfsgerechte-versorgung.de/versorgungsluecken-komplexer-traumafolgestoerungen/

    Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Veranstaltung teilen und verbreiten würden.
    Für Rückfragen stehe ich gerne unter h.terbalk@bedarfsgerechte-versorgung.de zur Verfügung.

    Viele Grüße

    H. ter Balk

Jedes Kind, dass Sexualstraftätern zum Opfer fällt, ist ein Kind zu viel.

Ich finde es zumindest zweifelhaft, wenn eine „Heilpraktikerin“ für Psychotherapie dafür wirbt, dass Behandlungskosten von Krankenkassen getragen werden, die bisher nur *fachkundige* Behandlungen durch echte Psychologen übernehmen, also solche, die das tatsächlich studiert haben!

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