79 Unterschriften
Petition richtet sich an: Bayerischer Landtag und das Bayerische Staatsministerium der Justiz
Sexualstrafrecht soll verpflichtend in die juristische Ausbildung in Bayern aufgenommen werden.
Begründung
Sexualisierte Gewalt ist Realität. Und trotzdem lernen angehende Juristinnen und Juristen in Bayern oft nur am Rande, wie mit solchen Fällen umzugehen ist.
Gerade im Sexualstrafrecht geht es um Aussagen, die bewertet werden und um Verfahren, die für Betroffene zur Belastung werden können – oder gerecht und respektvoll geführt werden. Trotzdem wird dieses Thema in der Ausbildung bislang nicht ausreichend berücksichtigt.
Ein häufiges Argument dagegen ist: Das Thema sei zu sensibel. Es könne Studierende retraumatisieren, die selbst betroffen sind. Diese Sorge ist wichtig. Aber sie darf nicht dazu führen, dass wir dieses Thema ausblenden.
Denn das eigentliche Risiko liegt woanders:
Wenn Juristinnen und Juristen nicht ausreichend vorbereitet sind, fehlt ihnen später das Verständnis für die Situation von Betroffenen. Das kann zu unsensiblen Vernehmungen, Fehlbewertungen und zusätzlicher Belastung führen. Was wir brauchen, ist keine Vermeidung – sondern eine bessere Ausbildung.
Eine Ausbildung, die:
- rechtlich fundiert ist,
- die Realität von Betroffenen ernst nimmt,
Gerade weil es Betroffene unter den Studierenden gibt, darf dieses Thema nicht ausgeblendet werden.
Eine gute Ausbildung schützt nicht nur die Qualität unserer Justiz. Sie schützt auch die Menschen, die auf sie angewiesen sind.
Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift und helfen Sie, dieses wichtige Thema sichtbar zu machen.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
21.03.2026
Sammlung endet:
20.09.2026
Region:
Bayern
Kategorie:
Wissenschaft
Übersetzen Sie jetzt diese Petition
Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Die Sexualstrafrechtlichen Themen, sollten mehr Platz in der juristischen Ausbildung nehmen. Da die Zahl der Sexualstrattäter stetig wächst, ist es Zeit sich mehr mit dem Thema und den Rechtsfolgen auseinanderzusetzen, um in gewissen Verhandlungen die angepasste Strafen zu verteilen und das Problem vorzubeugen!
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Ich bin selbst Jura Studentin, und kann daher aus erster Hand belegen, dass dieses Thema, obwohl es so gesellschaftlich und juristisch relevant ist, innerhalb des Studiums nur am Rande erwähnt wird und selbst dann auch nur als “Thema das Sie eh nicht behandeln werden”. Es ist wichtig, das dieser Rechtsbereich, der jede dritte Frau betrifft, endlich auch in die juristische Ausbildung aufgenommen wird und somit Sichtbarkeit geschaffen wird, denn Sexualstrafrecht ist ein wichtiger Rechtsbereich und darf nicht außer Acht gelassen werden.