Region: Kassel
Bild der Petition Zeit für eine offene Debatte zur Zivilklausel der Universität Kassel

Zeit für eine offene Debatte zur Zivilklausel der Universität Kassel

Petition richtet sich an
Senat der Universität Kassel

47 Unterschriften

47 %
100 für Sammelziel

47 Unterschriften

47 %
100 für Sammelziel
  1. Gestartet 21.06.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Senat der Universität Kassel

Der Senat der Universität Kassel will am 01. Juli 2026 über eine Änderung der Grundordnung entscheiden.

Dabei geht es um eine Neufassung der Zivilklausel, die militärisch relevante Forschung und Lehre erleichtern soll. Für unsere Hochschule würde dies einen grundlegenden politischen Richtungswechsel bedeuten: WEG von einer Hochschule mit einer ausdrücklichen Verpflichtung auf zivile Zwecke HIN zu einer Hochschule, die auch militärische Zwecke unterstützt.

Erst seit dem 03. Juni ist die neue Formulierung hochschulöffentlich und kann diskutiert werden. 

Studierende haben eine Petition zum Erhalt der bestehenden Zivilklausel gestartet.

Eine so weitreichende Entscheidung darf im Senat nicht im Eilverfahren getroffen werden. Deshalb fordern wir den Senat auf, die Entscheidung auf November 2026 zu verschieben.

Jetzt unterzeichnen und für eine hochschulöffentliche Debatte zur Grundordnung eintreten.

Begründung

Dabei geht es um eine Neufassung der Zivilklausel, die militärisch relevante Forschung und Lehre erleichtern soll. Für unsere Hochschule würde dies einen grundlegenden politischen Richtungswechsel bedeuten: WEG von einer Hochschule mit einer ausdrücklichen Verpflichtung auf zivile Zwecke HIN zu einer Hochschule, die auch militärische Zwecke unterstützt.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 21.06.2026
Sammlung endet: 20.12.2026
Region: Kassel
Kategorie: Wissenschaft

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Warum Menschen unterschreiben

Ich möchte nicht an einer Universität arbeiten in der die Rüstungsindustrie durch Forschung unterstützt wird.

Wissenschaft und Forschung sollte ausschließlich zivilen Zwecken dienen, gerade in Zeiten, in denen Kriege und Gewalt gegenüber der Zivilbevölkerung in vielen Teilen der Welt zunehmen. Die Waffen(-systeme), die in Kassel von Firmen wie Rheinmetall und KNDS produziert werden, dienen keineswegs der reinen Verteidigung. Sie werden in eine Vielzahl von Krisen- und Kriegsgebieten weltweit exportiert und heizen die Gewaltspirale weiter an.

Für eine so grundlegende Entscheidung sollte die Hochschulöffentlichkeit ausreichend Zeit für die Debatte und Meinungsbildung bekommen

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