Sicherheit und Lebensqualität am Mönchengladbacher Busbahnhof wiederherstellen!

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Stadtrat von Mönchengladbach, Polizeipräsidium Mönchengladbach, NEW AG

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38 von 2.200 für Quorum in Mönchengladbach Mönchengladbach

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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Stadtrat von Mönchengladbach, Polizeipräsidium Mönchengladbach, NEW AG

Zusammenfassung
Wir, die Anwohner, Gewerbetreibenden, Pendler und besorgten Bürger von Mönchengladbach, fordern umgehende und nachhaltige Maßnahmen zur Wiederherstellung der Sicherheit, Ordnung und Lebensqualität rund um den Mönchengladbacher Busbahnhof (ZOB / Europaplatz). Die aktuellen Zustände sind unzumutbar geworden und stellen insbesondere für Frauen und Kinder eine massive Gefährdung dar.

Unsere Forderungen
Wir fordern die Stadtverwaltung, die Polizei und die Verkehrsbetriebe (NEW) auf, nicht länger wegzuschauen. Um nachhaltig gegen die Zustände vorzugehen, fordern wir ein umfassendes und sofortiges Konzept:

  1. Einführung eines generellen Alkoholverbots am ZOB: Um den Einsatzkräften eine wirksame rechtliche Handhabe gegen pöbelnde und blockierende Personengruppen zu geben, fordern wir ein Alkoholverbot für den öffentlichen Raum des Busbahnhofs. Ausgenommen hiervon sollen ausdrücklich die konzessionierten Flächen der Außengastronomie sein, sowie Heimspieltage (Fußball), um die lokale Fankultur und Gastronomie nicht zu beschneiden.
  2. Einsatz privater Sicherheitsdienste (Securities): Da uns bewusst ist, dass Polizei und der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) nicht permanent vor Ort sein können, fordern wir den durchgehenden Einsatz von Sicherheitsdiensten, beauftragt durch die Stadt oder die NEW AG. Nur so kann eine lückenlose Überwachung und Ansprechbarkeit gewährleistet werden.
  3. Ahndung von Verunreinigungen und Lösung der Sanitärsituation: Das öffentliche Urinieren und bewusste Vermüllen muss strikt und konsequent mit Bußgeldern und Platzverweisen geahndet werden. Zudem muss die Situation um zugängliche, aber sichere öffentliche Toiletten am ZOB dringend gelöst werden, um der Verwahrlosung entgegenzuwirken.
  4. Konsequente Platzverweise und deren sofortige Durchsetzung bei aggressivem Betteln, Drogenhandel und Verstößen gegen das geforderte Alkoholverbot.
  5. Verstärkte sozialarbeiterische Maßnahmen (Streetwork), um Suchtkranke und Obdachlose gezielt zu unterstützen und an entsprechende Hilfseinrichtungen zu vermitteln, anstatt das Problem nur zu verlagern.

Begründung

Der Bereich um den Busbahnhof hat sich in den letzten Jahren drastisch zum Negativen verändert. Das Umfeld ist zu einem städtischen Brennpunkt geworden, der das tägliche Leben massiv einschränkt. Dies äußert sich in folgenden, unhaltbaren Zuständen:

  • Verlagerung der Alkohol- und Drogen-Szene durch fehlende Präsenz: Die Situation am Busbahnhof hat sich massiv verschärft, seit die Wache der Bundespolizei von der Vorderseite des Hauptbahnhofs auf dessen Rückseite verlegt wurde. Durch den Wegfall dieser unmittelbar sichtbaren Polizeipräsenz direkt am Bahnhofsvorplatz hat sich die Szene samt all ihrer Begleiterscheinungen nahezu ungehindert an den ZOB verlagert.
  • Massive Lärmbelästigung und Vandalismus: Um es klarzustellen: Der reguläre städtische Trubel durch Pendler, den Busverkehr, normale Gäste der Außengastronomie oder Fans an Fußballspieltagen ist hiermit ausdrücklich nicht gemeint. Diesen Lärmpegel sind wir als Anwohner gewohnt und können gut damit umgehen. Was wir jedoch nicht länger hinnehmen, ist die rücksichtslose Dauerbeschallung. Besonders in den wärmeren Monaten werden wir bis tief in die Nacht durch extrem laute Musik und lautstarke Auseinandersetzungen der Szene belästigt. Diese Lärmkulisse wird zusätzlich durch einzelne Lokale im direkten Umfeld befeuert, von denen teils schon ab der Mittagszeit eine enorme Beschallung ausgeht. Die ständige Präsenz stark alkoholisierter Personengruppen führt zudem zu Vandalismus – so kam es bereits mehrfach zu zerstörten Schaufensterscheiben anliegender Ladenlokale.
  • Verwahrlosung und unhaltbare hygienische Zustände: Die sich dauerhaft am ZOB aufhaltenden Gruppen hinterlassen täglich enorme Mengen an Müll, der achtlos auf Wegen, an Haltestellen und in Grünflächen verteilt wird. Noch gravierender und geradezu ekelerregend ist jedoch die Toiletten-Situation: Mangels Nutzung regulärer Sanitäranlagen wird die Notdurft ungeniert im öffentlichen Raum – an Hauswänden, in Ecken und Hauseingängen – verrichtet. Die daraus resultierende Geruchsbelästigung und die hygienischen Zustände sind für unsere Stadt absolut unwürdig.
  • Offener Drogenhandel und Belästigung: Der Drogenhandel findet mittlerweile völlig ungeniert und offen auf der Straße statt. Man kann kaum noch vor die eigene Haustür treten, ohne direkt angesprochen und in Verkaufsanbahnungen verwickelt zu werden. Diese Skrupellosigkeit macht selbst vor Kindern nicht Halt.
  • Existenzbedrohung für lokales Gewerbe und blockierte Haltestellen: Personen aus der Alkohol- und Drogenszene halten sich unmittelbar an oder in den Außengastronomien auf und pöbeln. Zudem werden Bänke und die Wartebereiche der Haltestellen dauerhaft von diesen Gruppen blockiert. Pendler, die auf ihren Bus warten, haben oft keine Möglichkeit, sich hinzusetzen. Und um ehrlich zu sein: Selbst wenn ein Platz frei wird, möchte man sich aufgrund der hygienischen Begleitumstände gar nicht mehr dorthin setzen. Das macht nicht nur die Wartezeit auf den Bus oder den kurzen Gang, um sich einen Snack zu holen, zu einer Zumutung, sondern ist für die anliegenden Betriebe auf Dauer existenzbedrohend.
  • Angstraum, insbesondere für Frauen: Der Busbahnhof hat sich zu einem Ort entwickelt, den man nach Möglichkeit meidet. Frauen auf der Durchreise erleben den Aufenthalt am Busbahnhof geprägt von ständiger Anspannung. Für weibliche Anwohnerinnen bedeutet dies konkret, dass sie sich oft nicht mehr trauen, das Haus abends alleine zu verlassen.
  • Gefährdung unserer Kinder: Was uns mit größter Sorge erfüllt, ist der Verlust eines sicheren Umfelds für den Nachwuchs. Vor gut zehn Jahren war es noch problemlos möglich, Kinder selbstständig zur Schule oder zu Freunden gehen zu lassen. Heute ist dies undenkbar. Die ständige Angst, ob und in welchem Zustand die eigenen Kinder nach Hause kommen, wenn sie diesen Bereich passieren müssen, ist eine unerträgliche Belastung.

Der Busbahnhof ist ein zentraler Knotenpunkt und das Aushängeschild unserer Stadt. Es darf nicht sein, dass Anwohner in Angst leben, Pendler belästigt werden, unhaltbare hygienische Zustände herrschen und Gewerbetreibende ihre Existenz verlieren. Es muss dringend gehandelt werden!

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift für ein sicheres und lebenswertes Mönchengladbach.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Eileen Ritter, Mönchengladbach
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 28.05.2026
Sammlung endet: 27.11.2026
Region: Mönchengladbach
Kategorie: Sicherheit

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Warum Menschen unterschreiben

Weil ich möchte, dass meine Tochter sich am Bahnhof sicher bewegen kann.

Der Busbahnhof und Umgebung ist ein Ort für Drogendealer geworden und sieht dort aus wie in Chicago.

Möchte das meine Kinder und ich uns endlich wieder sicherer fühlen

Ich bin Anwohner

ja und das sofort.

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