Sicherung der gesetzlichen Fundtier­versorgung und Erhalt des Bertha-Bruch-Tierheims ab 2026

Petition is addressed to:
Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger, Regionalversammlung

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  1. Launched December 2025
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Petition addressed to: Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger, Regionalversammlung

Das Bertha-Bruch-Tierheim in Saarbrücken versorgt seit Jahren Fundtiere und sichergestellte Tiere. Ab dem 01.01.2026 könnte es diese Aufgabe nicht mehr erfüllen, da der bisherige Vertrag ausläuft und die Finanzierung bei nur 0,40 € pro Einwohner/Jahr liegt.

Ohne auskömmliche finanzielle Mittel und das Engagement der Ehrenamtlichen ist der Fortbestand des Tierheims bedroht. Mitarbeitende arbeiten bereits am Limit, während vergleichbare Tierheime deutlich besser gefördert werden (z. B. Tierheim Dillingen: ca. 1,43 €/Einwohner/Jahr).

Wir fordern: neuen Tierbetreuungsvertrag, faire Zuschüsse, Sicherung der Arbeitsplätze und Kastrations-/Kennzeichnungs-/Registrierungspflicht für Katzen.

Reason

Die Verwahrung und Versorgung von Fundtieren ist eine gesetzliche Pflichtaufgabe der Kommunen. Im Regionalverband Saarbrücken wurde diese Aufgabe bislang über einen Tierbetreuungsvertrag auf das Bertha-Bruch-Tierheim übertragen. Der Vertrag endet am 31.12.2025, ohne dass bislang eine tragfähige Anschlussregelung gefunden wurde.

Das Bertha-Bruch-Tierheim hat angekündigt, ab dem 01.01.2026 keine Fundtiere und Sicherstellungen mehr aufnehmen zu können. Grund ist eine seit Jahren bestehende strukturelle Unterfinanzierung: Die Kommunen zahlen derzeit lediglich 0,40 € pro Einwohner/Jahr, ein Betrag, der die tatsächlichen Kosten bei weitem nicht deckt.

Ohne die wertvolle Arbeit der Ehrenamtlichen würde das Tierheim bereits heute nicht mehr existieren. Gleichzeitig arbeiten die angestellten Mitarbeitenden am absoluten Limit, da das Tierheim chronisch unterbesetzt ist. Eine kommunale Pflichtaufgabe darf nicht dauerhaft auf Ehrenamt und Überlastung beruhen.

Vergleich:
Das Tierheim Dillingen erhielt 2015 0,90 € pro Einwohner/Jahr, plus jährliche Steigerung von 2 %. Seit Mai 2023 wurde der Zuschuss um ca. 35 % erhöht. Heute liegt der Betrag bei rund 1,43 €/Einwohner/Jahr – 258 % mehr als der Zuschuss für das Tierheim Saarbrücken, bei vergleichbaren Kostenstrukturen.

Folgen ohne Lösung:
Langfristig bliebe nur ein kommunaler Zweckverband, der deutlich höhere Kosten verursacht. Personal müsste nach Tarif öffentlicher Dienst bezahlt werden (statt Mindestlohn). Zudem kämen Kosten für Gebäude, Unterbringung, Hygiene und Quarantänemöglichkeiten hinzu.

Flankierende Maßnahmen sind ebenfalls dringend notwendig:

  • Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Katzen, um Katzenschwemmen einzudämmen
  • Reduzierung von Tierleid und Folgekosten

Unsere Forderungen / Forderung an die Entscheidungsträger

  1. Abschluss eines neuen, tragfähigen Tierbetreuungsvertrags ab 01.01.2026
  2. Deutlich höhere Zuschüsse pro Einwohner, inkl. Gebäude- und Betriebskosten
  3. Sicherung der Arbeitsplätze und Entlastung der Mitarbeitenden
  4. Einführung der Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Katzen
Thank you so much for your support, Petra Litzenburger, Heusweiler
Ask the initiator

Petition details

Petition started: 31 Dec 2025
Collection ends: 06/30/2026
Region: Regionalverband Saarbrücken
Topic: Animal rights

Die Politiker, die Geld verteilen sollten sich der Verantwortung bewusst werden, heimatlose Tiere zu versorgen. Den Stellenwert, den sie dieser Aufgabe beimessen, sieht man deutlich: 150.000 Euro bei einem jährlichen Bedarf von 1,2 Mio Euro für das Tierheim Saarbrücken.

nur jeder Haustierbesistzer soll für die Kosten der Tiere aufkommen Der Haustierwahnsinn ist schuld an der Miesere. Bitte lasst Tiere Tiere sein und lund gebt ihnen endlich wieder Freiheit in der Natur.

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