• Von: Maren Bittner
  • An: Kreistag Vorpommern-Rügen und Bürgerschaft ...
  • Region: Vorpommern-Rügen
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 1.017 Unterstützer
     Sammelziel erreicht

Sicherung der Jugendsozialarbeit ab 2014 beim Chamäleon e.V. im Landkreis Vorpommern-Rügen

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1. Wir fordern, dass die Förderung der Suchtberatung und Suchtprävention sowie die Schulsozialarbeit beim Chamäleon Stralsund e.V. durch den Landkreis Vorpommern-Rügen und die Hansestadt Stralsund auf solide finanzielle Füsse gestellt werden !
2. Wir fordern Leistungsverträge über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren!
3. Wir fordern, weg von der Finanzierung durch den ESF (Europäischen Sozialfonds), da dieser die inhaltlichen Angebote vom Thema Sucht/Schulsozialarbeit in die Arbeitsmarktorientierung erwartet. Das Können und wollen wir nicht!
4. Wir fordern, Planungs- und Finanzierungssicherheit für die Angebote des Chamäleon Stralsund e.V. ab 2014!
5. Wir fordern, dass das Geld ab Januar 2014 zur Verfügung steht, um auch MitarbeiterInnen ihren Lohn für geleistete Arbeit zahlen zu können!

Begründung:

Die ESF ( Europäischer Sozialfonds )Förderrichtlinie zwingt Träger der Jugendsozialarbeit, sich zu verbiegen, um überhaupt auf das Geld zugreifen zu können.
Die Forderung der ESF heisst u.a.:
- 80 % der Arbeitsinhalte sollen Arbeitsmarktanteile sein.
Das Vorgehen geht aus unserer Sicht an der Zielgruppe vorbei, junge Menschen brauchen Suchtprävention und Suchtberatung sowie Schulsozialarbeit im klassischen Sinne.
Spezielle Angebote wie beim Chamäleon e.V. können nicht als Arbeitsmarktorientierung vorgehalten werden. Dazu gibt es bereits staatliche Institutionen wie das Arbeitsamt, weitergebildete LehrerInnen an Schulen etc.
Wir wollen das anbieten, wofür wir qualifizierte MitarbeiterInnen zur Verfügung haben und was einen enormen Nachfragebedarf hat.
Es kann nicht sein, dass Mitarbeiter sich zum Jahresende arbeitslos melden müssen, weil nicht sicher ist, ob es weitergeht, wie es weitergeht und wann evtl. Geld fliesst. Fachkräftemangel , Beziehungsabbrüche, Perspektivlosigkeit bei Anbietern und Nutzern sind Folgen dieser Finanzierungs- und Zuwendungspolitik.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Stralsund, 06.10.2013 (aktiv bis 05.12.2013)


Neuigkeiten

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Debatte zur Petition

PRO: Langfristige, planbare Finanzierung der Jugendsozialarbeit ist eine Investition in die Kinder/Jugendlichen dieser Region. Fachlich qualifizierte Ansprechpartner stehen kontinuierlich zur Verfügung, insbesondere auch zu den Themen Drogenkonsum,Mediensucht ...

CONTRA: Hier geht es um die Kosten / Nutzen Rechnung des Projektes und somit sehrwohl um die Gehälter der Beschäftigten. Diese sind in meinen augen nicht nur fehlbesetzt und ahnungslos, sondern auch mehr als zu gut bezahlt. Da werden Präsentationen in gerademal ...

CONTRA: Ich fordere die Einstellung des Projektes. Die Kosten, insbesondere für das Personal sind einfach zu hoch. Wenn sich die Betroffenen auf Gehaltseinbußen von 30% einlassen wäre es ok. Ich kann nicht nachvollziehen warum diese bei über 2000 Euro liegen ...

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