Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass es ausländischen Investoren/Kapitalanlegern/Immobilienfonds erschwert wird, Immobilien und Grund zu erwerben, die dem Zweck der Spekulation und Gewinnmaximierung dienen, ähnlich dem Beispiel von Dänemark (siehe Begründung).

Begründung

Wohnraum ist kein Luxusgut, sondern ein Grundbedürfnis!! Insofern hat der Staat dafür Sorge zu tragen, dass seinen Bürgern eben dieses Gut zur Verfügung steht.Das enorme Kapital, das durch ausländische Fonds und Privatpersonen v. a. in deutsche Großstädte fließt, verzerrt die Immobilienpreise jedoch erheblich, lässt sie in manchen Gegenden ins Unermessliche steigen.Von Immobilienfonds, die ganze Straßenzüge aufkaufen und Gewinne durch "Steueroptimierungen" nicht in Deutschland versteuern, ganz zu schweigen.Eine Wohnung dient dem Zweck, dass darin Menschen tatsächlich dauerhaft wohnen und nicht nur einige Tage/Wochen im Jahr oder dass Wohnungen sogar dauerhaft bewusst leer stehen.Selbst für Bürger mit gehobenem Einkommen ist es in manchen Städten finanziell kaum möglich, Wohneigentum zu erwerben. Das ist ein untragbarer Zustand!In Dänemark ist es Personen, Firmen, Vereinen etc., die keinen festen Wohnsitz im Land haben, per Gesetz untersagt, Immobilien zu erweben bzw. nur unter erschwerten Voraussetzungen. Ähnlich dem Beispiel von Dänemark, soll der Bundestag dafür Sorge tragen, dass bezahlbarer Wohnraum verfügbar bleibt, sowohl in Ballungszentren wie Berlin, München, Hamburg usw. als auch in kleineren Städten und Gemeinden.Ich denke, dass ein ähnlicher Gesetzentwurf ein wirksames Instrument wäre, die sprunghaft steigenden Immobilienpreise zu dämmen und somit auch ein wichtiges Zeichen, dass sich die Bundesregierung dem großen Problem der Wohnungsknappheit annehmen will.

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