Schützen­verein für Groß- und Kleinkaliberschießen Hannover e.V.

-- Hausverbot für Waffen! --

Grüne wollen Waffen aus Privathäusern verbannen.

Es wird höchste Zeit, deutsche Wohnzimmer zu entwaffnen???

Niedersachsens Grüne wollen alle Schusswaffen aus Häusern und Wohnungen verbannen. In einem Leitantrag des Landesvorstands der Grünen für den Parteitag am 3. Dezember fordert die Partei ein strengeres Waffengesetz, das „ein generelles Verbot der Lagerung von Schusswaffen in Privathaushalten“ enthalten soll (Pressemeldungen u.a. in der HAZ).

Wir, die Sportschützen des "Schützen­verein für Groß- und Kleinkaliberschießen Hannover e.V.", wehren uns gegen Verallgemeinerungen, Falschdarstellung, Populismus und Gesinnungsterror von im Bundestag und in den Landesparlamenten vertretenen Parteien!

Wir wehren uns gegen eine politisch-populistisch motivierte Verdächtigungskampagne, die uns, 1 Mio. Schützen, vorverurteilen will.

Es kann nicht sein, dass wegen unverantwortlichen Handelns Einzelner, die gesamte Sportschützenschaft verteufelt wird. Es herrscht in manchen Parteien und Verlagshäusern ein falscher Zungenschlag, wenn es um die Bezeichung unserer Sportgeräte und uns Sportlern geht. Im Übrigen sind die überwiegende Anzahl der Disziplinen im Schießsport olympische Disziplinen. Die Ausübung unseres Sports sollte uns, die wir verantwortungsvoll und sorgfältig damit umgehen, nicht noch mehr erschwert werden. Schließlich wird der Erwerb und Besitz unserer Sportgeräte durch strenge und sich wiederholdende Zuverlässigkeitsprüfungen geregelt.

Wir fordern, dass die Politiker der Fraktionen des niedersächsischen Landtags Farbe bekennen und Stellung zu dem Vorhaben der Grünen beziehen.

Wir fordern insbesondere die Frak­tions­vor­sitz­en­den auf, sich eindeutig gegen diese Enteignungsjagd, die uns Sportschützen betrifft, Stellung zu beziehen!

Das erwarten wir als Sportler und Wähler, als ehrenamtlich engagierte Multiplikatoren und Demokraten im deutschen Vereinswesen! Populismus ist auch hier am falschen Platz.

Die Sportschützen sind Mitglieder des drittgrößten Sportverband Deutschlands.

Begründung

WBK (Waffenbesitzkarte) - Besitz gegen Eigentum

Der streng geregelte Erwerb von unseren Sportgeräten erfordert eine WBK= Waffenbesitzkarte und nicht eine Eigentumskarte. Das Sportgerät im Schützenheim wäre zwar mein Eigentum, welches ich aber nicht im tatsächlich Besitz hätte!

Aufbewahrung im Haus = Vorschriften und Kontrolle -> Unversehrtheit der Wohnung

Nach § 36 Aufbewahrung von Waffen oder Munition des Waffengesetz ist eindeutig durch eine scharfe Gesetzgebung diese Thematik geregelt:

"§ 36 Aufbewahrung von Waffen oder Munition ... (3) Wer erlaubnispflichtige Schusswaffen, Munition oder verbotene Waffen besitzt oder die Erteilung einer Erlaubnis zum Besitz beantragt hat, hat der zuständigen Behörde die zur sicheren Aufbewahrung getroffenen oder vorgesehenen Maßnahmen nachzuweisen. Besitzer von erlaubnispflichtigen Schusswaffen, Munition oder verbotenen Waffen haben außerdem der Behörde zur Überprüfung der Pflichten aus den Absätzen 1 und 2 Zutritt zu den Räumen zu gestatten, in denen die Waffen und die Munition aufbewahrt werden. Wohnräume dürfen gegen den Willen des Inhabers nur zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit betreten werden; das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel § 13 des Grundgesetzes) wird insoweit eingeschränkt. ..."

Im übrigen müssen auch im trauten Heim Waffen und Munition getrennt in Stahlschränken und Tresoren aufbewahrt werden. Damit verhindert man den schnellen oder spontanen Zugriff auf ein geladenes Sportgerät! Das gilt auch für den Transport zur Trainigs- oder Wettkampfstätten.

Jenseits der Wirklichkeit - Schützenhaus = Hochsicherheitstrakt

Die Forderung zur Aufbewahrung der Sportwaffen in den Schützenhäusern entspricht nicht dem wirklichen Geschehen im Sportbetrieb der Sportschützen bzw. der Sportvereine.

Natürlich gehört zum Betreiben dieses Sportes, wie bei allen anderen Sportarten, die den Einsatz von Sportgeräten erfordern, auch die Pflege und technisch Wartung, damit das Sportgerät immer funktionstechnisch sicher einsetzen ist. Diese Pflege und Wartung erfolgt aus praktischen und nachvollziehbaren Gründen im Heim des Sportlers

Jedes Schützenhaus müsste bei zentraler Lagerung durch die entstehende Ansammlung von Sportgeräten dieser Art zu einem Hochsicherheitstrakt um- und ausgebaut werden, um den Appetit von kriminellen Banden auf diese Sportgeräte standzuhalten.

Was wäre bei solchen Einbrüchen? Behörden wie Volksvertreter würden ihr Entsetzen und Klagen über das Verschwinden einer großen Zahl von Waffen windmühlenaretig wiederholen: "Gegen kriminelle Energie können wir nichts machen, es gibt zu wenig Polizei, die Sicherheit in den Schützenheimen muss weiter erhöht werden, ...", mit dem Ergebnis, dass der Sport immer teurer und untragbarer wird. Das wäre eine Belastung, die die Ausübung dieser Sportart für mehr als 1 Mio. Bürger unmöglich machen würde.

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  • Schützenverein Groß- u. Kleinkaliber e.V., von 1984 Hannover
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    Pressemeldung - 9.7.2017 - Petition: Sportschützen wehren sich ,
    Info openpetition.de/!stbfz
    In der Hoffnung, Interesse und journalistische Neugierde bei Ihnen, den Damen und Herren in den Redaktionen, geweckt zu haben, übersenden wir Ihnen diese Meldung.
    Vielen herzlichen Dank im Voraus.
    Anlass: Die Forderung der Fraktion und Partei der niedersächsischen Grünen/Bündnis 90, das Waffengesetz dahingehend zu ändern, dass in Zukunft die Sportschützen in Niedersachsen ihre Sportgeräte nur noch in extra zu errichtenden Waffentresoren im Schützenhaus lagern dürfen und jeweils nur zu Sportwettkämpfen entnehmen können. Keine Waffen in Privathände, keine Waffen in das Heim des Sportschützen!
    Unser Engagement: Formulierung einer Petition, die zu unserer Überraschung bundesweites Echo fand. Selbst in so unterschiedlich orientierten Bundesländern wie Baden-Württemberg und Bayern.
    Am 6.4.17 um 12 Uhr fand die Übergabe der Petitionsunterschriften im Hannoverschen Landtag an den Landtagspräsidenten Herrn Bernd Busemann statt. Ein besonderer Aha-Effekt war seine sehr verständliche Beschreibung der Verwendbarkeit einer solchen Petition für den zuständigen Petitionsausschuss, aber auch für andere gesetzgeberische Referenten- u. Parlamentarier-Arbeit. Herzlichen Dank dafür.
    Nun hoffen wir auf die Volksnähe unserer Abgeordneten, der öffentlich rechtlichen Medien und unserer Heimatpresse, dass sie diese Initiative kommentieren und zum Wohle eines bürgerlichen Meinungsaustausches aufnehmen, der unser Zusammenleben gestaltet.
    Zur Hintergrundinformation gehört der Auszug aus dem Schreiben an den Herrn Landtagspräsidenten Bernd Busemann anlässlich der Übergabe unserer Petition mit ca. 5.100 Unterschriften von Unterstützern aus Hannover, dem Bundesland Niedersachsen sowie allen Bundesländern. Das grenzübergreifende Echo auf unser ehrenamtliches Engagement hat uns selbst verblüfft. Österreich, die Schweiz und weitere EU-Staaten finden sich bei den Unterschrift-Gebern wieder. Chefredakteure, Verbandsvertreter etc. sind ebenfalls zahlreich bei den Unterstützern zu finden.
    Den von wem auch immer, disziplinierten Niedersächsischen Schützenbund mag man wohl vermissen, aber wundern, das haben wir uns abgewöhnt.

    Anlage , Auszug aus einem Schreiben an den Landtag, und Bild der Übergabe

    www.Info openpetition.de/!stbfz
    Alles Argumente, Debattenbeiträge, Kommentare, Kontroversen

  • Liebe Unterstützer,
    kürzlich hat die Hannoversche Allgemeine eine 3/4 Seite über die Jägerschaft geschrieben, sehr positiv. Besonders attraktiv war das veröffentlichte Bild, eine Jägerin mit einer Jagdwaffe mit Zielfernrohr im Arm! Das macht uns Mut für die Übergabe der Petition und evtl. Berichterstattung in der Presse.
    Es gaben einige Ünterstützen an, sie würden sich für einen Übergabetermin, für ein Pressefoto zur Verfügung stellen. Nun bitten wir diese Aktivisten ganz herzlich um eine eMail-Adresse damit wir sie benachrichtigen können, wenn der/die Termine da sind.
    Bitte unter : possenreiter@gmx.eu oder ekki.neugebauer@gmx.de
    Vielen Dank für Ihr ganz besonderes Engagement und an alle Unterstützer Dank und Anerkennung!
    Wir haben die Unterschriften geprüft und reduzierten die Menge um ca. 114 Unterschriften, die teilweise doppelt abgegeben wurden oder die Absender nicht genau zu lesen oder zu erreichen waren.
    Bis zur nächsten Nachricht Ihr stets ansprechbarer Ekkehard Neugebauer , 2. Vors. des SV Groß u. Kleinkalieberschießen, Hannover von 1984 e.V.

  • So kommen Sie schnell durch alle Beiträge die Sie interessieren könnten und sehen die Vielfalt der Meinungen der Schützengemeinde.

Pro

ich bin ein netter Junge (51 Jahre -smile-) von nebenan. Ich besitze diverse Waffen und würde mich nicht als Waffenfreak bezeichnen. Ich halte mich an Gesetz und Ordnung. Ich schieße zu verschiedenen Gelegenheiten in verschiedenen Vereinen in ganz Deutschland. Meine Frau schießt ebenfalls und bei Gelegenheit auch meine Kinder. Das ist ein ganz normales Hobby, kein Geballere, viel Konzentration und Technik. Ich schieße aus Landes- und Deutschen Meisterschaften. Warum sollten mir meine Waffen abgenommen werden.

Contra

Ich bin dafür, dass es Golfspielern verboten wird, so viele Schläger zu bestizen und die daheim aufzubewahren. Ich kenne jemand, dessen Vetter hat mal Minigolf gespielt. Der hat erzählt, dass sein Vetter zum Minigolfplatz gegangen ist. Dann hat ihm der Mann am Kiosk einen Schäger gegeben. Dafür musste er unterschreiben und ein Pfand abgeben. Das Spielen war dann ein bisschen mühsam, weil die Schläger gehen nur für rechts und der Vetter ist Linkshänder, aber irgendwie ist er zurecht gekommen. Und er hat für fast alle Löcher nur drei Schläge gebraucht! Geht doch!