Region: Stahnsdorf
Construction

Stahnsdorf: Für den Erhalt der Grünfläche an der Sputendorfer Str. & gegen eine Bebauung!

Petition is directed to
Gemeindevertretung Stahnsdorf
1.033 Supporters 933 in Stahnsdorf
100% from 380 for quorum
  1. Launched November 2019
  2. Collection yet 7 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Wir sehen die Einleitung eines Prozesses von Projektenwicklern forciert, die bestehende Grünflächen in Stahnsdorf in Bauland umzuwidmen, um die in diesem Bereich bereits sehr enge Bebauung weiter voranzutreiben. Bislang haben sich die politischen Gemeindevertreter dagegen gesträubt, die vorhandene schmale Grün-/Freifläche an der Sputendorfer Str. einer Bebauung zu öffnen. Dies scheint sich nach der Wahl im Jahr 2019 nun schlagartig geändert zu haben. Das nachdem „Bürger für Bürger“, mit dem Appell einer „sehr behutsamen Bebauung“ von Stahnsdorf in den Wahlkampf gezogen sind.

Investoren möchten die Umwidmung in Bauland umsetzen und propagieren "blühende Wohnparks" mit viergeschossigen Wohneinheiten zu schaffen. Damit erfährt die ohnehin enge Siedlungs-Bebauung in diesem Bereich Stahnsdorfs eine weitergehende Zementierung. Dabei soll u.a. günstiger Wohnraum für acht Euro kalt entstehen und rd. 40% der bestehenden Grünfläche versiegelt werden.

Nach bisherigen Berichten aus den Ausschussitzungen und der Presse, soll das mit rd. 50 Mio. € geschätzte Gesamtvorhaben u.a. über Subventionen des sozialen Wohnungsbaus der ILB Brandenburg finanziert werden. Auch ist von einer Kita am Waldrand, einem Kino oder Zirkus die Rede.

Stahnsdorf liegt im Speckgürtel Berlins und es gibt Alternativen (die bereits in Bauland umgewidmet wurden) um einer möglichen weiteren Zuwanderung zu entsprechen.

Reason

Die schmale Grünfläche an der Sputendorfer Str. wird seit Jahren von der ökologischen Landwirtschaft bebaut, hat klimatische und ökologische Bedeutung und wird von Anwohnern aufgrund der vorhandenen Freiraumfunktionen und Frischluftzugangs geschätzt.

Die von Projektplanern angestrebte Umwidmung der ausgewiesenen Park-/Grünfläche in Bauland und eine dauerhafte Bebauung mit rd. 40%iger Bodenversiegelung von Freiflächen und Erbauung von angestrebten viergeschossigen Mehrfamilienhäusern unterstützen wir nicht. Die bisherigen Planungen der Investoren passen nicht in die infrastrukturellen Gegebenheiten der Gemeinde Stahnsdorf in dieser Gegend. Sie verstärken zudem die ohnehin enge Bebauung.

Für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Stadtentwicklung, die eine angestrebte Erholung seiner Bürger als Zielsetzung verfolgen muss, ist es umso dringlicher, die vielfältigen Funktionen des Klimaschutzes und der Natur an dieser Stelle so zu belassen, wie sie aktuell sind. Für die Zielsetzung der Schaffung neuer Wohnräume bietet sich anderes, bereits bestehendes, Bauland als Optionen für Ausweich-Szenarien an.

Unsere Ziele: In Zeiten des Klimawandels und zunehmender Verinselung von Freiflächen, ist es wichtig, dass die vielfältigen Funktionen von Acker-/Grünflächen für die Erholung der Bevölkerung, den städtischen Klimaschutz und den Bestand an Natur, dauerhaft von unkontrollierter Bebauung freigehalten werden.

Unsere Ziele im Einzelnen:

  • Für den nachhaltigen Erhalt der im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Park-/und Grünfläche an der Sputendorfer Straße

  • Für den Erhalt der Freiraum-/Erholungs-funktionen in Stahnsdorf, zur Leistungsfähig-keit der Naturhaushalte und als regionaler Grünzug für die Anwohner

  • Für den Erhalt des bestehenden Grün-streifens im Rahmen der klima-ökologischen Ausgleichsfunktionen, u.a. im Hinblick auf Windströmungsveränderungen und gegen Bodenversigelungen

  • Für den Erhalt von Natur und Lebens-raum unserer freilebenden Wildtiere

  • Gegen die Ausspielung sozialer Interessen (wie Schaffung von Kita-Plätzen) vs. Natur-/Umwelt-/Bürgerbelange

  • Gegen die unregulierte Bebauung und Eingriff in die bestehende städtische Infra-struktur mit mehrgeschössigen Wohneinheiten

Thank you for your support, Sven Riedel from Stahnsdorf
Question to the initiator

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News

  • Das Petitionsteam (ca. 30 Anwesende) folgten der Einladung des Bürgermeisters Herrn Albers.
    Mit Hilfe von Fr. Lorenz und Fr. Brödner wurde uns folgendes bestätigt.:
    Die vom Investor behaupteten Begründungen,
    1. die Regionalplanung von Havelland-Fläming 2020 und
    2. die Bewerbung des Standortkonzeptes für d. Region Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf, zur Anerkennung als regionaler Wachstumskern, haben keine übergeordnete rechtliche Relevanz für den aktuellen Flächennutzungsplan und sind zu vernachlässigen.
    Beides waren lediglich Planungen bzw. Bewerbungskonzepte, die zudem vom 1.Bundesverwaltungsgericht und von 2. Potsdam abgelehnt wurden. Diese sind daher keine Grundlagen für eine Korrektur des Flächennutzungsplans.
    Gem. FNP wird das Flurstück... further

  • Es wird -auch und insbesondere- nach den Diskussionen mit politischen Vertretern davon ausgegangen, dass trotz des überwältigenden Zuspruchs aus der Bevölkerung, für die Petition und gegen eine Bebauung, die Thematik nicht abschließend geklärt ist.
    Der Kern der Initiatoren hat sich aus den genannten Gründen zu einer Vereinsgründung entschlossen, um die Vorstellungen der Initiative besser und geeint verstärkt zu vertreten.
    Für die nun anstehenden strategischen Aufgaben sollen vorhandene Kompetenzen gebündelt und die bestehenden Verbindungen zu anderen Organisationen/Institutionen mit ähnlicher Inteteressenlage weitergehend ausgebaut werden.
    Wir freuen uns auf einen weiterhin produktiven Austausch und ein starkes Bürgerengagement.

  • Der Investor hat der Petition schriftlich mitgeteilt, seine letzte Planungsidee vom 5.11.2019 zurückzustellen. Er verfolgt keine weitere Entwicklungsabsicht auf dieser Grün-/Parkfläche.

    Die Petition bleibt weitergehend bestehen, da der Investor jederzeit seine Entwicklungs-absichten wieder aufnehmen kann bzw. ein anderer Investor diese Fläche übernehmen könnte, mit ähnlichen Planungsideen.

Für den Erhalt der Grünfläche / Nachhaltigen Bewirtschaftung der Ackerfläche bzw. Für die Umsetzung des FNP als Parkanlage zwischen den vorh.Siedlungsgebieten mit Max. Zweigeschossigen Wohngebäuden. Das zusammenhängende Hindernisfreie Gebiet ( grünes Band durch Stahnsdorf ) muss als Frischluftschneise erhalten bleiben! Zur Gestaltung von Stahnsdorf bedarf es Grünflächen, Parkanlagen,Brachflächen, Naturschutzflächen, Ackerflächen, Waldflächen! Wir wollen keine Höher, enger, dichter Planung und Bebauung , hier bleibt die Wohnqualität auf der Strecke, dies sind die Zutaten für eine Gettobildung!

An alle Mitstreiter der Petition,scheinbar ist man in den Politisch relevanten Gremien nicht gewillt Position zu ihrem Anliegen zu beziehen. Meine Damen und Herren ,ich glaube Sie müssten alle sich mit der Marktwirtschaft beschäftigen. Damit wir in unserer Gemeinde Geld scheffeln können, wem interessiert da wirklich der Umwelt und Naturschutz. Nur eins noch Politiker sind eben auch nur Menschen .

Why people sign

  • Nicht öffentlich Kleinmachnow

    on 20 Feb 2020

    Ich möchte auch in den kommenden Jahren mit meinen Freunden den aufgehenden Mond am Feldrand mit einem Glas Rotwein begrüßen können.

  • Nicht öffentlich Kleinmachnow

    on 20 Feb 2020

    Der aktuelle B-Plan sieht keine Bebauung vor und so sollte es zugunsten der Natur und der Menschen in diesem Gebiet auch bleiben.

  • Roland Skalla Stahnsdorf

    on 19 Feb 2020

    Geworben wird mit "Wohnen im Grünen" und was folgt sind einfallslose Stadtvillen im Einheitsformat umrandet von anthrazitfarbenen 1,80 m hohen geschlossenen Zäunen, Schottergärten mit 3 Blumenkübeln! Es ist befreiend, wenn sich Bürger für das Gegenteil einsetzen. Auch um den Kindern etwas zu bieten, was unsere Kindheit trotz vieler Probleme zu einer wunderbaren seinerzeit gemacht hat ! Stahnsdorf soll kein Zehlendorfer OT werden sondern ein Natur belassenes Dorf, gern auch Gemeinde!!! Naturbelassene Inseln, überall- aber nicht nur für Hunde, um auch das mal zu sagen.

  • Diane Borchers Stahnsdorf

    on 10 Feb 2020

    Seit 20 Jahren wohne ich in der Nähe des Feldes und des Waldes- diese Schneise ist immer als Frischluftkorridor ausgewiesen worden. Der Wald schützt uns vor Erhitzung und ist wichtig für die Vogelwelt. Das Feld nützt den Wildtieren als Futterquelle und die an den Rändern gewachsenen Sträucher dienen den Insekten als Futter und uns Menschen als Naherholungsgebiet mit der Möglichkeit, unseren Kindern zu zeigen, wo Brombeeren, Mirabellen und Co wirklich herkommen und wie es aus der Natur schmeckt. Leider sehen ich, wie Stahndorf immer mehr an Wald und Wiesen verliert- es besteht bald keine Möglichkeit mehr zur Naherholung. Die Versiegelung wird immer schlimmer. Man hat das Gefühl, es zählt nur noch der Profit in diesem Ort.

  • on 10 Feb 2020

    Erhalt als Grünfläche und Luftschneise wichtig, insbesondere der Wald

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