Region: Stahnsdorf
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Stahnsdorf: Für den Erhalt der Grünfläche an der Sputendorfer Str. & gegen eine Bebauung!

Petitionen behandles
Gemeindevertretung Stahnsdorf
1.254 Støtter 1.090 i Stahnsdorf
Samlingen er afsluttet
  1. Startede 2019
  2. Samlingen er afsluttet
  3. Forbered indsendelse
  4. Dialog med modtageren
  5. Beslutning

Wir sehen die Einleitung eines Prozesses von Projektenwicklern forciert, die bestehende Grünflächen in Stahnsdorf in Bauland umzuwidmen, um die in diesem Bereich bereits sehr enge Bebauung weiter voranzutreiben. Bislang haben sich die politischen Gemeindevertreter dagegen gesträubt, die vorhandene schmale Grün-/Freifläche an der Sputendorfer Str. einer Bebauung zu öffnen. Dies scheint sich nach der Wahl im Jahr 2019 nun schlagartig geändert zu haben. Das nachdem „Bürger für Bürger“, mit dem Appell einer „sehr behutsamen Bebauung“ von Stahnsdorf in den Wahlkampf gezogen sind.

Investoren möchten die Umwidmung in Bauland umsetzen und propagieren "blühende Wohnparks" mit viergeschossigen Wohneinheiten zu schaffen. Damit erfährt die ohnehin enge Siedlungs-Bebauung in diesem Bereich Stahnsdorfs eine weitergehende Zementierung. Dabei soll u.a. günstiger Wohnraum für acht Euro kalt entstehen und rd. 40% der bestehenden Grünfläche versiegelt werden.

Nach bisherigen Berichten aus den Ausschussitzungen und der Presse, soll das mit rd. 50 Mio. € geschätzte Gesamtvorhaben u.a. über Subventionen des sozialen Wohnungsbaus der ILB Brandenburg finanziert werden. Auch ist von einer Kita am Waldrand, einem Kino oder Zirkus die Rede.

Stahnsdorf liegt im Speckgürtel Berlins und es gibt Alternativen (die bereits in Bauland umgewidmet wurden) um einer möglichen weiteren Zuwanderung zu entsprechen.

Begrundelse

Die schmale Grünfläche an der Sputendorfer Str. wird seit Jahren von der ökologischen Landwirtschaft bebaut, hat klimatische und ökologische Bedeutung und wird von Anwohnern aufgrund der vorhandenen Freiraumfunktionen und Frischluftzugangs geschätzt.

Die von Projektplanern angestrebte Umwidmung der ausgewiesenen Park-/Grünfläche in Bauland und eine dauerhafte Bebauung mit rd. 40%iger Bodenversiegelung von Freiflächen und Erbauung von angestrebten viergeschossigen Mehrfamilienhäusern unterstützen wir nicht. Die bisherigen Planungen der Investoren passen nicht in die infrastrukturellen Gegebenheiten der Gemeinde Stahnsdorf in dieser Gegend. Sie verstärken zudem die ohnehin enge Bebauung.

Für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Stadtentwicklung, die eine angestrebte Erholung seiner Bürger als Zielsetzung verfolgen muss, ist es umso dringlicher, die vielfältigen Funktionen des Klimaschutzes und der Natur an dieser Stelle so zu belassen, wie sie aktuell sind. Für die Zielsetzung der Schaffung neuer Wohnräume bietet sich anderes, bereits bestehendes, Bauland als Optionen für Ausweich-Szenarien an.

Unsere Ziele: In Zeiten des Klimawandels und zunehmender Verinselung von Freiflächen, ist es wichtig, dass die vielfältigen Funktionen von Acker-/Grünflächen für die Erholung der Bevölkerung, den städtischen Klimaschutz und den Bestand an Natur, dauerhaft von unkontrollierter Bebauung freigehalten werden.

Unsere Ziele im Einzelnen:

  • Für den nachhaltigen Erhalt der im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Park-/und Grünfläche an der Sputendorfer Straße

  • Für den Erhalt der Freiraum-/Erholungs-funktionen in Stahnsdorf, zur Leistungsfähig-keit der Naturhaushalte und als regionaler Grünzug für die Anwohner

  • Für den Erhalt des bestehenden Grün-streifens im Rahmen der klima-ökologischen Ausgleichsfunktionen, u.a. im Hinblick auf Windströmungsveränderungen und gegen Bodenversigelungen

  • Für den Erhalt von Natur und Lebens-raum unserer freilebenden Wildtiere

  • Gegen die Ausspielung sozialer Interessen (wie Schaffung von Kita-Plätzen) vs. Natur-/Umwelt-/Bürgerbelange

  • Gegen die unregulierte Bebauung und Eingriff in die bestehende städtische Infra-struktur mit mehrgeschössigen Wohneinheiten


Nachtrag der Redaktion von openPetition:

Die Redaktion wurde darauf hingewiesen, dass einige Aussagen im Petitionstext nicht mehr dem Stand von November 2019 entsprechen. Daher möchten wir an dieser Stelle auf die, von den Initiatoren am 21.01.2020 veröffentlichte, Neuigkeit zur Petition hinweisen. Bitte beachten Sie auch die anderen Neuigkeiten zur Petition.

"MITTEILUNG DES INVESTORS VOM 18.01.2020 — 21.01.2020 13:06 Uhr

Der Investor hat der Petition schriftlich mitgeteilt, seine letzte Planungsidee vom 5.11.2019 zurückzustellen. Er verfolgt keine weitere Entwicklungsabsicht auf dieser Grün-/Parkfläche.

Die Petition bleibt weitergehend bestehen, da der Investor jederzeit seine Entwicklungs-absichten wieder aufnehmen kann bzw. ein anderer Investor diese Fläche übernehmen könnte, mit ähnlichen Planungsideen."


Nyheder

  • Die Gemeindevertreter haben am 03. Mai 2022 das Integrierte Gemeindeentwicklungskonzept (INSEK) für Stahnsdorf 2035 mehrheitlich beschlossen!

    Das INSEK - indem mehrmals auch die Bürgermeinung abgefragt wurde - benennt u.a. als ein Schlüsselprojekt die Herstellung einer Parkanlage an der Sputendorferstr./südl. des Sonnenblumenweges. Hierzu erfolgte eine weitere Beschlussfassung als erster Schritt zur Aufstellung eines Bebauungsplans für einen Park, den sog. "Lerchenpark".

    Damit scheinen die massiven Bau-Wünsche der Eigentümer erst einmal abgewehrt.

    Für Alle, die sich im Rahmen der Petition und im INSEK für ein naturbelassenes Stahnsdorf ausgesprochen haben, gilt unser herzlicher Dank.

    Die Stahnsdorfer haben sich eindeutig positioniert und... mere

  • Das Stahnsdorfer INSEK wird am Dienstag, den 03. Mai um 18.00 Uhr in der Gemeindevertretung an der Annastr. im gr. Sitzungssaal abgestimmt.

    Es handelt sich um eine öffentliche Sitzung. Die Agenda und die abzustimmenden Inhalte sind im Stahnsdorfer Bürgerinformationssystem abrufbar (Link: ratsinfo-online.net/stahnsdorf-bi/___tmp/tmp/45081036/sUDtyF44MauJewPKGMY4u5aVEWSelHLmCdT1n9E2/ZZPsTVUR/238690.pdf).

    Gleichzeitig wird unter TOP 8.2.3 über die Aufstellung eines Bebauungsplans für eine Parkanlage des Lerchenfeldes an der Sputendorfer Str. abgestimmt. Die Fragen der Feld-/Parkeigentümer vom letzten Bauausschuss und die dazu gehörenden Antworten der Verwaltung sind der Anlage zu entnehmen.

  • Die Übergabe der gesammelten über 1.240 Unterschriften der openPetition „Für den Erhalt der Grünfläche an der Sputendorfer Str. & gegen eine Bebauung!“ erfolgte am 2. November vor der Heinrich-Zille-Grundschule in Stahnsdorf. Mehr als 120 Stahnsdorfer verfolgten diese Veranstaltung und begleiteten die Reden mit Plakaten und skandierten Chorgesänge wie „Klima vor Profit!“.

    Aktuell erscheint es so, dass das Ansinnen einer Bebauung an dieser Stelle erst einmal vom Tisch sei. Die Entwicklung des Stimmungsbildes in der Gemeinde ist allerdings weitergehend zu beobachten.
    Auch diese online-Petition bleibt auf der openPetition-Plattform bestehen, samt Kommentare und der umfangreichen Debatte. Zudem gibt es innerhalb der nächsten 5 Jahre die Möglichkeit... mere

Städtische Wärmeinsel ,, Durch die Geometrie der Bebauung vergrößert sich die Oberfläche, auf der Sonnenstrahlung absorbiert wird .Dies führt besonders in austauscharmen, sommerlichen Schönwetterperioden zu einer Aufheizung der Baukörper. Im Gegensatz zu unbebauten Flächen wirken bebaute Flächen wie ein Wärmespeicher. Der Boden unbebauter Flächen heizt sich durch die Vegitation und der Verdunstungsleistung weniger stark auf. // Luftzirkulation u. der Zustrom bzw. das einsickern von Kühler Luft aus dem Umland oder aus größeren Grünflächen wird außerdem durch die Bebauung eingeschränkt.

An alle Gegner der Bebauung der Freifläche / Grünfläche ! Möglicher Weise könnte man den Investor auch für den Klimaschutz begeistern denn so wie ich es verstanden habe handelt es sich um einen geborenen Stahnsdorfer . Der ,der Gemeinde etwas gutes tuen möchte.Dieser könnte ja dann mit seinem Namen werben.K ...Park oder Wald. Meine Ideee wäre diese Fläche als Aufforstungsfläche zu nutzen.Vieleicht machen beide großen Autohäuser die in TKS vertreten sind als Sponsor mit.Gemeinsam mit Politik und den Bürgern sich für den CO² Abbau stark machen .Beispiel :14959 Trebbin und Wiesenhagen

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