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Bild zur Petition mit dem Thema: Steuerberatungsgesetz - Änderung von § 6 Nr. 4 Steuerberatungsgesetz (StBerG) Steuerberatungsgesetz - Änderung von § 6 Nr. 4 Steuerberatungsgesetz (StBerG)
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 64 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Steuerberatungsgesetz - Änderung von § 6 Nr. 4 Steuerberatungsgesetz (StBerG)

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Der Petent fordert die Aufhebung der Monopolstellung der Angehörigen der steuerberatenden Berufe in Bezug auf die vollständige Erstellung der Finanz- und Lohnbuchhaltung und die freie und ungehinderte Tätigkeit, der nicht zu den steuerberatenden Berufe gehörenden Berufsgruppen (wie z.B. selbständige Buchhalter).(§ 6 Nr. 4 Steuerberatungsgestz (StBerG))

Begründung:

Derzeit gibt es in Deutschland ca.100.000 selbständige Finanzbuchhalter, Bilanzbuchhalter u.a. Berufsgruppen, die sich mit der Erstellung der Finanz- und Lohnbuchhaltung befassen und die nicht den steuerberatenden Berufen angehören. Für diese Berufsgruppen ist es trotz hoher Qualifizierung derzeit nicht möglich, Ihre Arbeit frei und ungehindert auszuüben, da sie durch den § 6 Nr. 4 StBerG in Ihrer Tätigkeit stark beeinträchtigt sind.Gemäß §6 Nr. 4 StBerG ist es selbständigen Buchhaltern und anderen Berufsgruppen, die nicht Angehörige der steuerberatenden Berufe sind, nicht erlaubt, grundlegendste Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Finanz – und Lohnbuchhaltung wie z.B. die Einrichtung einer Buchhaltung, die Erstellung des Kontenplanes, Einrichtung von Lohnkonten, die Umsatzsteuervoranmeldung u.a. auszuführen, da diese Tätigkeiten derzeit den Angehörigen der steuerberatenden Berufe vorbehalten sind. Ohne diese Ausübung grundlegendster Tätigkeiten ist aber eine selbständige Arbeit dieser Berufsgruppen unmöglich. Das hat zur Folge, dass viele Angehörige dieser Berufsgruppen ihre Existenz aufgeben müssen, da sie an der Ausübung Ihrer Tätigkeit gehindert werden. Des Weiteren glauben wir, die Unterzeichner dieser Petition, dass der § 6 Nr. 4 StBerG auch nicht konform ist mit dem Grundgesetz Art. 12 Nr. 1, indem das Recht aller Deutschen auf eine freie Wahl des Arbeitsplatzes garantiert ist. Als Bürger in Deutschland hat man die Wahl, ob man sich abhängig beschäftigen lassen oder ob man selbständig tätig sein möchte. Wenn aber die Ausübung der freien und ungehinderten Buchhaltertätigkeit in der Selbständigkeit durch den §6 Nr. 4 StBerG derart stark beschränkt wird, dass eine Ausübung des Berufes durch selbständige Buchhalter, Steuerfachangestellte u.a. Berufsgruppen nicht möglich ist, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen, dann ist unserer Auffassung nach eine freie Arbeitsplatzwahl für alle Berufsgruppen, die nicht Angehörige der steuerberatenden Berufe sind und sich Haupt – und nebenberuflich mit der Finanz – und Lohnbuchhaltung befassen, unmöglich. Außerdem ist derzeit ein fairer Wettbewerb auf dem Gebiet der Finanz – und Lohnbuchhaltung nicht möglich, da die Monopolstellung der Angehörigen der steuerberatenden Berufe auf diesem Gebiet zu groß ist und auch auf Grund des §6 Nr. 4 StBerG keinen fairen Wettbewerb zulässt. Wir, die Unterzeichner dieser Petition, fordern deshalb: 1.Staatlich anerkanntes Qualitätssiegel und Zertifikat für selbständige Finanzbuchhalter, Bilanzbuchhalter und andere Berufsgruppen, die sich Haupt – und nebenberuflich mit der Finanz – und Lohnbuchhaltung befassen und die keine Angehörigen der steuerberatenden Berufe sind.2.Ermöglichung der freien und ungehinderten Tätigkeit der nicht zu den steuerberatenden Berufen gehörenden Berufsgruppen wie selbständige Buchhalter u.a. 3.Aufhebung der Monopolstellung der Angehörigen der steuerberatenden Berufe in Bezug auf die vollständige Erstellung der Finanz – und Lohnbuchhaltung

08.07.2014 (aktiv bis 19.08.2014)


Neuigkeiten

Pet 2-18-08-616-009728Steuerberatungsgesetz Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 26.03.2015 abschließend beraten und beschlossen: Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen werden konnte. Begründung Der Petent fordert ...

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