Das unwillkürliche Schließen von Förderschulen muss umgehend gestoppt werden. Kinder die aus verschiedenen Gründen nicht Regelschulen besuchen können würden die Lust aufs lernen verlieren und dadurch nicht mehr fähig sein Lehrstoff aufzunehmen. Die Wahl zwischen Regelschule mit Inklusion und Förderschule muss im Interesse von Kindern und Eltern weiter bestehen bleiben.

Freie Wahl der Schulform für Eltern und Kindern (sofern selbst möglich), erhalt der Förderschulen, Intensivere Förderung der Inklusion an Regelschulen um Lehrer besser zu Qualifizieren und die Möglichkeit einer Inklusion an Regelschulen deutlich zu verbessern. Deutlich bessere Finanzierung der Inklusion.

Begründung

Wortlaut der Petition: Stopp der unwillkürlichen Schließung von Förderschulen im Namen der "Inklusion"

Die unwillkürliche Schließung von Förderschulen muss gestoppt werden. Als betroffener mit Kindern die auf Förderschulen gehen bin ich dafür das Förderschulen erhalten bleiben müssen. Es gibt viele Kinder die an "normalen" nicht zu recht kommen und die "Lust " am lernen verlieren wenn sie in Klassen mit zwei, drei gleich gesinnten und mindesten 26 "normal" zu beschulenden Kindern kommen. Die Schulen bekommen unzureichend mehr Geld für den Bedarf an mehr und Qualifizierten Lehrkräften die dann zusätzlich in Inklusionsklassen unterrichten. Inklusion bedeutet die Möglichkeit zu schaffen das Kinder mit einer Behinderung die Wahl haben an einer "normalen" Schule unterrichtet zu werden nicht ein "Muss". Die Möglichkeiten an Regelschulen Kinder mit Mehrfachen oder stark Ausgeprägten "Behinderungen oder Störungen" zu unterrichten können nicht gerecht erfüllt werden. Kinder mit Bedarf an Sprachförderungen, Hyperaktivitäten, Lernbehinderungen oder Verhaltensauffälligkeiten lenken die Schüler ab und selbst können sie dem Unterricht nicht folgen weil die Lehrkräfte zu meist nicht Qualifiziert genug sind und auch Persönlich damit überfordert werden. Kinder bzw. Eltern müssen die Wahl haben das ihr Kind auf eine Förderschule kommen kann oder auf eine Regelschule. Hier im Kreis werden fast sämtliche Förderschulen geschlossen, Lehrer an Grundschulen geben offen zu das sie mit Kindern die mehr Förderbedarf haben völlig überfordert sind, Eltern mit Kindern auf der Sprachheilschule (die geschlossen werden soll) wissen nicht was nach dem schließen der Schule auf sie zu kommt, Qualifizierten Lehrkraftmangel an sämtlichen Regelschulen, zu wenig zusätzliche Gelder für die Inklusion. Deshalb "Nein" zu den Massenschließen der Förderschulen und ein "Ja" zum erhalt dieser Möglichkeit der Wahl.

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Neuigkeiten

  • Da das Interesse nicht dem entsprechend war und wir nicht die Anzahl der Unterstützer bekommen haben werde ich die Petition auf diesen Wege nicht weiter verfolgen. Leider ist das Interesse in unseren Bundesland unseren Kindern gegenüber nicht besonders groß. Ich habe eine Petition direkt beim Landtag eingereicht und diese ist auch eingegangen. Ich werde dies weiter verfolgen und den Kampf gegen willkürliche Schließungen der Förderschulen weiter bestreiten. Ich habe auch eine Tochter die auf eine Förderschule geht und auf einer Regelschule nicht die Förderung bekommen würde wie da wo sie jetzt ist. Es ist nicht getan mit einer Stunde bzw. 3 Std. pro Woche. So lange die Schulen die Mittel nicht bekommen um die Inklusion Bedarfsgerecht umzusetzen muss es weiter Förderschulen geben.

  • An alle die bei meiner Onlinepetition unterschrieben haben erst einmal ein ganz herzliches Dankeschön.
    Ich bin allerdings ein wenig enttäuscht über die wenige Resonanz die diese Petition hervor gerufen hat. Es kann natürlich daran liegen das es Ferienzeit war und viele nichts von Schule wissen wollten. Vielen ist es aber auch nicht bewusst was es für die Kinder bedeutet wenn die Förderschulen endgültig geschlossen werden. Unsere Kinder die zur Zeit noch diese Förderschulen besuchen dürfen werden demnächst mit zwei bis drei weiteren Förderschulkindern mit den unterschiedlichsten Förderbedarf in Klassen mit 26 - 30 Kindern gesteckt wo sie dann pro Woche ca. 3 Stunden zusätzliche Förderung bekommen und mit der Situation in der Klasse alleingelassen werden. Diese Kinder sind es gewohnt Klassengrößen von max. 10 Kindern mit min. 2 - 3 ständigen zur Verfügung stehenden und besonders geschulten Lehrkräften zu gehen und unter ihres Gleichen zu sein. Auch hier gibt es Behinderungen unterschiedlichster Art, die Kinder in diesen Klassen sind aber damit zusammen gewachsen und moppen sich nicht die gesamte Zeit. Die Kinder haben Spaß am lernen und bringen dadurch Leistungen die sie im "normalen" Regelschulbetrieb nie erbringen würden.
    All dieses scheint einer großen Anzahl von Mitmenschen und Eltern egal zu sein, egal ob aus Unwissenheit oder Ignoranz, es enttäuscht mich sehr.
    Ich habe wie zwischen durch mitgeteilt schon beim Landtag eine Petition eingereicht und Antwort bekommen, ich werde weiter dran bleiben.

    Allen die mich unterstützt haben nochmals meinen aller herzlichsten Dank!

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Willkürlich oder unwillkürlich? Wer weiß das schon so genau? Wer wollte denn diese Inklusion? Also richtige Inklusion oder doch nur so ein bißchen, oder doch etwas mehr? Das typische Problem in Deutschland, völlig unflexible und engstirnige Politik. Wenn das erstmal ins Rollen kommt, läßt es sich nicht mehr aufhalten. Deshalb nur noch totale Inklusion für Alle, ohne Außnahme, ohne Diskussion. Inklusion ist alternativlos, entweder ganz oder gar nicht.