• Von: Mathias Elshoff mehr
  • An: Petitionsauschuß des Landtags
  • Region: Nordrhein-Westfalen/ N...
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petitionsempfänger hat nicht reagiert.
  • Gescheitert
  • 4.791 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Stopp Fracking!

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Gegen eine konventionelle Erdgasförderung ist wenig auszusetzten. Erdgas ist ein sauberer Rohstoff und der Flächenverbrauch ist sehr gering. Wird das Gas aber unkonventionell gewonnen, geschieht das mit einem viel höherem Aufwand. Der Beitrag der in der Sendung Monitor gezeigt wurde, verdeutlicht am besten was passieren wird, wenn dieses Bohrverfahren demnächst großflächig genehmigt wird.

In Amerika sagen die gleichen Mitarbeiter- wie Herr Stahlhut und Herr Nack von Exxon hier in Deutschland- dass das Verfahren sicher sei und es zu keinen Umweltverschmutzungen kommen kann. Die Probebohrungen sind in unseren Augen der erste Spatenstich für dasFracking. Denn wenn hier in NRW und Niedersachsen genügend Gas gefunden werden sollte, werden die gasförderen Konzerne Wege finden hier auch abzuteufen. Wir finden es unvorstellbar, dass dann im ganzen Münsterland auf einem qkm bis zu 5 Bohrtürme entstehen und eine sehr hohe Trinkwassermenge verschmutzt wird. Mehr infos unter: www.gegen-gasbohren.de

Begründung:

Wir denken, dass die Vorkommnisse in den USA ein warnendes Beispiel dafür sein sollten, diese sehr fragwürdige Fördertechnik zu verbieten.
Sollte es aber trotzdem wirklich zu einer Förderung kommen, fordern wir:
■dass der gesamte Aufsuchungs- und Explorationsprozess transparent und unter Einbindung der Bevölkerung geschehen muss.
■dass eine unkonventionelle Förderung von Erdgas nur unter strikter Einhaltung der in Deutschland geltenden Umweltstandards stattfindet und nicht nach den wenig restriktiven Umweltstandards des Bergrechts
■dass im Vorfeld sicherzustellen ist, dass keinerlei Substanzen zur Anwendung kommen, die eine Beeinträchtigung oder Gefährdung von Grundwasservorräten darstellen könnten.
■dass die Liste der Stoffe, die zum Einsatz kommen sowie dessen prozentuale Aufteilung, im Vorfeld öffentlich gemacht werden muss.
■dass im Vorfeld feststeht, wie die fachgerechte Entsorgung des Frack-Wassers erfolgen soll.
■dass, sobald neue Sachverhalte (Risiken) über das Fracken bekannt werden, die Genehmigung zur Förderung von Gas, auch im Nachhinein, aberkannt werden darf.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Nordwalde, 28.12.2010 (aktiv bis 27.06.2011)


Neuigkeiten

Stopp Fracking! Vielen Dank für 4791 Unterschriften. -4791 Menschen haben genauso gedacht -4791 Menschen haben ebenfalls Sorge um unser Trinkwasser -4791 Menschen denken auch, dass Fracking der falsche Weg ist -4791 Menschen sind eher für regenerative ...

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Debatte zur Petition

PRO: Grundwasserabsenkung, Getreidemissernten, Waldbrandgefahr durch Fracking ! Wo sind die Bauern und Landwirte? Noch in Gorleben? Tut was, das ist euer Land !!!

PRO: Unsere sehr verehrten Politiker scheinen immer erst eins auf den Deckel kriegen zu müssen, bevor sie endlich handeln, die Gefahren ernstnehmen und aufhören nur eine Seite der Medaille zu sehen. Fracking gefährdet unser Trinkwasser und damit auch Menschen ...

CONTRA: Es schafft Arbeitsplätze, eine mögliche Alternative zur Atomenergie und ist umweltfreundlicher als Kohlekraftwerke. Fracking wäre keine Dauerlösung, sondern eine Möglichkeit, um den Umstieg von Atomenergie auf erneuerbare Energien zu "finanzieren", in ...

CONTRA: Man kann nicht jegliche Art von fossilen Brennstoffen ablehnen. Mir wäre es auch lieber wenn unsere gesamte Energie aus erneuerbaren Energien stammen würden. Doch diese sind noch nicht in der Lage unseren Strombedarf zu decken (wenn die Sonne nicht scheint, ...

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Petitionsverlauf

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