Region: Bayern

Stoppt die Abschiebung nach Russland – schützt unsere Familie und ungeborenes Kind!

Petition richtet sich an:
Bayerischer Landtag

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103 von 24.000 für Quorum in Bayern Bayern

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  1. Gestartet 23.07.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Bayerischer Landtag

Ich bitte Sie eindringlich, die Abschiebung meines Lebenspartners nach Russland zu stoppen.
Mein Lebenspartner lebt seit 2022 in Deutschland. Während seines gesamten Aufenthalts hat er sich an die Gesetze gehalten und keine Straftaten begangen. Er hat gearbeitet, Steuern gezahlt und sich ein Leben in Deutschland aufgebaut, bis ihm seine Arbeitserlaubnis entzogen wurde. Die Begründung hierfür lautete, er habe seine Identität verschleiert. Dies entspricht nach unserer Auffassung jedoch nicht den Tatsachen. Es liegen Belege dafür vor, dass er seinen gültigen Reisepass bereits seit seiner Ankunft und Anmeldung in Nürnberg den zuständigen Behörden vorgelegt hat. Nach unserer Überzeugung beruht die Situation auf einem unzureichenden Informationsaustausch zwischen den beteiligten Behörden und nicht auf einem Fehlverhalten meines Lebenspartners.

Besonders schwer wiegt für uns, dass ich mich derzeit im 6. Schwangerschaftsmonat befinde, ich bin deutsche Staatsbürgerin und unser Kind wird auch die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen. Wir erwarten gemeinsam unser erstes Kind. Die Vaterschaftsanerkennung sowie die gemeinsame Sorgeerklärung wurden bereits abgegeben. Unser Wunsch ist es, unser Kind gemeinsam in Deutschland großzuziehen.

Am 2. Juli 2026 wurde mein Lebenspartner in unserer gemeinsamen Wohnung zur Vorbereitung seiner Abschiebung festgenommen. Ich war bei der Festnahme anwesend und erlitt aufgrund der Belastung als schwangere Frau einen körperlichen Zusammenbruch. Dennoch durfte ich ihn nicht zum Gericht begleiten und war während des weiteren Verfahrens von ihm getrennt. Diese Situation war für mich sehr belastend und ich bin sehr traumatisierte davon. Der Haftrichter in Weiden entschied schließlich, meinen Lebenspartner nicht in Abschiebungshaft zu nehmen. Nach unserem Verständnis berücksichtigte er dabei unter anderem unsere familiäre Situation und die Tatsache, dass ich als seine Lebenspartnerin im sechsten Schwangerschaftsmonat zu Hause auf ihn angewiesen bin. Für diese menschliche Entscheidung sind wir sehr dankbar.

Besonders erschütternd ist für uns, dass zu diesem Zeitpunkt noch ein gerichtliches Verfahren anhängig war, und noch ist, über das noch nicht entschieden worden ist. Wir klagten gegen den Bescheid der Regierung Mittelfranken - Ausländerbehörde die eine Ausbildungsduldung abgelehnt haben, obwohl alle Voraussetzungen erfüllt worden. Wir haben den Eindruck, dass die Abschiebung noch vor Abschluss dieses Verfahrens vollzogen werden sollte und somit auch das faire Verfahren für jeden Bürger verletzt wurde von der Regierung Mittelfranken. Deshalb bitten wir darum, dass zunächst die gerichtliche Entscheidung abgewartet wird.

Eine Abschiebung nach Russland hätte für meinen Lebenspartner schwerwiegende Folgen. Er ist überzeugter Pazifist und lehnt jede Beteiligung am Krieg ab. Er befürchtet, nach einer Rückkehr gegen seinen Willen zum Militärdienst oder zu einer militärischen Beteiligung herangezogen zu werden. Diese Sorge belastet ihn zutiefst. Hinzu kommt, dass ihm geraten wurde, in Moskau ein Visum zur Familienzusammenführung zu beantragen. Gleichzeitig warnt das Auswärtige Amt selbst vor Reisen nach Russland beziehungsweise in bestimmte Regionen aufgrund der Sicherheitslage. Mein Lebenspartner befürchtet zudem, dass er nach einer Einreise nach Russland das Land nicht mehr verlassen könnte. Diese Umstände erfüllen uns mit großer Angst.

Selbst bei einer Eheschließung die wir schon lange vor haben, wird es uns erschwert die Eheschließung umzusetzen, da die Regierung Mittelfranken seinen Pass einbehalten hat und weitere Dokumente aus Russland verlangt um die Ehe zu vollziehen. Mein Lebenspartner spricht Deutsch, ist in Deutschland integriert und hat hier seinen Lebensmittelpunkt aufgebaut. Unsere gemeinsame Zukunft und die Zukunft unseres ungeborenen Kindes befinden sich in Deutschland. Er hat zwei Ausbildungsplätze eigenständig gefunden als Pflegefachmann in einem anerkannten Mangelberufe in Deutschland und selbst die Ausbildungsduldung wurde von der Regierung Mittelfranken abgelehnt!

Wir bitten deshalb die zuständigen Behörden und politischen Entscheidungsträger:

  • die Abschiebung meines Lebenspartners bis zum Abschluss aller laufenden Gerichtsverfahren auszusetzen,
  • unsere familiäre Situation und das Wohl unseres ungeborenen Kindes angemessen zu berücksichtigen,
  • die Integrationsleistungen meines Lebenspartners zu würdigen,
  • und eine humanitäre sowie rechtsstaatliche Lösung zu ermöglichen, damit unsere Familie in Deutschland zusammenleben kann.

Deutschland ist ein Rechtsstaat, der die Menschenwürde, den Schutz von Ehe und Familie sowie rechtsstaatliche Verfahren garantiert. Wir hoffen darauf, dass diese Grundsätze auch in unserem Fall Beachtung finden.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition und helfen Sie mit, unsere Familie vor einer Trennung zu bewahren. Vielen Dank.

Begründung

Diese Petition betrifft nicht nur das Schicksal einer einzelnen Familie. Sie wirft grundsätzliche Fragen zum Schutz der Familie, zur Wahrung rechtsstaatlicher Verfahren und zur Berücksichtigung humanitärer Umstände bei aufenthaltsrechtlichen Entscheidungen auf.
Hinzu kommt, dass noch gerichtliche Verfahren anhängig sind. Solange über diese Verfahren noch nicht rechtskräftig entschieden wurde, sollte nach unserer Auffassung keine unumkehrbare Maßnahme wie eine Abschiebung vollzogen werden. Darüber hinaus bestehen erhebliche Sorgen hinsichtlich einer Rückkehr nach Russland. Mein Lebenspartner lehnt jede Beteiligung an bewaffneten Konflikten aus Gewissensgründen ab und befürchtet, nach einer Rückkehr nicht mehr ausreisen zu können. Diese Ängste verdienen eine sorgfältige Prüfung. Wir bitten deshalb darum, unsere familiäre Situation, das Wohl unseres ungeborenen Kindes, die Integration meines Lebenspartners sowie die noch offenen rechtlichen Fragen umfassend zu berücksichtigen. Ein Rechtsstaat zeichnet sich dadurch aus, dass Entscheidungen sorgfältig geprüft und die Grund- und Menschenrechte aller Betroffenen beachtet werden.

Mit Ihrer Unterschrift setzen Sie sich dafür ein, dass unsere Familie nicht auseinandergerissen wird und dass humanitäre Gesichtspunkte sowie rechtsstaatliche Grundsätze in unserem Fall angemessen berücksichtigt werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Tatjana Glasner, Nürnberg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 23.07.2026
Sammlung endet: 22.01.2027
Region: Bayern
Kategorie: Migration

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Neue Sprachversion

Um unsere Grundrechte die im Grundgesetz stehen zu wahren, Schutz der Familie und Familienbindung

Russians go home ! There is a war of civilisations. One can not serve two masters. Hence russian federation citizens should Either Switch nationality or go home.( and not have two nationalities).

Warum Menschen unterschreiben

Damit ein Mann der sich in deutschland gut integriert hat nicht abgeschoben wird und die familie nicht auseinandergerissen wird

Sehr geehrte Damen und Herren des bayrischen Landtags. Kommen Sie Ihrer Pflicht gemäß Artikel 1 des Grundgesetzes und Artikel 100 der Bayrischen Verfassung nach und verhindern Sie die Abschiebung.
Vielen Dank

(Bearbeitet)

Prinzipiell

No war! Make Love!

Abschieben nach Russland geht gar nicht. Das wäre wieder ein Mann mehr, gegen den die Ukraine kämpfen müsste.

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