Education

Stoppt die Früheinschulung in Rheinland-Pfalz - Änderung des Stichtages auf den 30.06.

Petition is directed to
Landtag Rheinland-Pfalz & Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz
15.007 Supporters 12.658 in Rheinland-Pfalz
Collection finished
  1. Launched August 2019
  2. Collection finished
  3. Filed on 31 Jan 2020
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Stoppt die Früheinschulung in Rheinland Pfalz - Wir fordern eine Änderung des Stichtages zur Einschulung auf den 30.06.!

Alle Kinder aus RLP, die bis zum 31.8. das sechste Lebensjahr vollendet haben, sind in diesem Jahr schulpflichtig. Das bedeutet, dass einige Kinder bei der Einschulung gerade erst 5, teilweise frisch 6 Jahre alt sind.

Über die Schulpflicht entscheidet also einzig und allein der Stichtag. Eine Zurückstellung soll in der Regel nur vorgenommen werden, wenn dies aus gesundheitlichen Gründen erforderlich ist. Darüber entscheidet die Schulleitung nach Rücksprache mit dem Schularzt.

Wir sind der Meinung, dass sich die Schulpflicht nicht allein auf das Geburtsdatum eines Kindes stützen darf. Daher möchten wir, dass den Eltern, deren Kinder im Juli oder August sechs Jahre alt werden, die Entscheidungsfreiheit zugesprochen wird zu beurteilen, ob ihr Kind noch in diesem Jahr (also mit gerade sechs Jahren oder sogar erst fünf Jahren), oder erst im folgenden Jahr eingeschult wird.

Deshalb fordern wir, dass der Stichtag auf den 30.06. zurück verlegt wird, bzw. den Eltern, der zwischen dem 01.07. und 31.08. geborenen Kindern die volle Entscheidungsfreiheit bei der Schulrückstellung überlassen wird.

Reason

Die bei der Einschulung aufgrund der Stichtagsregelung noch sehr jungen Kinder mögen zwar schulpflichtig, jedoch nicht unbedingt schulfähig sein. Damit sind sie unnötigen schulischen Misserfolgen und einem frühen Leistungsdruck ausgesetzt. Studien weisen darauf hin, dass sehr jung eingeschulte Kinder signifikant häufiger Opfer von Mobbing an Schulen sind, ein geringeres Selbstvertrauen haben und öfter sitzen bleiben.

Bereits in Niedersachsen, Bayern und Baden Württemberg haben Petitionen zu einer Änderung des Stichtages geführt. Wir hoffen, dass dies in Rheinland Pfalz nun ebenso zum Erfolg für unsere Kinder führt.

In den folgenden Quellen wird deutlich, dass Expertengruppen der Meinung sind, dass die frühe Einschulung von Nachteil ist:

Thank you for your support, Nadine Kolorz from Urbar
Question to the initiator

News

  • Liebe Unterstützer der Petition,

    ich möchte Sie auf diesem Wege kurz informieren, dass ich die Petition gerade eingereicht habe. Dies ist über die Internetseite der Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz geschehen.

    So geht es nun weiter:
    "Welchen Weg nimmt meine Petition?

    Der Weg einer Petition wird bestimmt durch die Geschäftsordnung des Landtags Rheinland-Pfalz und das Landesgesetz über den Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz (siehe Rechtsgrundlagen). Danach ist die Bearbeitung von an den Landtag oder den Petitionsausschuss gerichteten Eingaben (Petitionen) der Bürgerbeauftragten übertragen, es sei denn, es handelt sich um Petitionen, die auf den Erlass oder die Änderung von Gesetzen und Rechtsverordnungen gerichtet sind... further

  • openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Landtag Rheinland-Pfalz eine persönliche Stellungnahme angefordert.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/stoppt-die-frueheinschulung-in-rheinland-pfalz-aenderung-des-stichtages-auf-den-30-06

    Warum fragen wir das Parlament?

    Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das... further

Lasst die Kinder KINDER sein!! -Jedes Kind ist unterschiedlich und es gibt viele "Spätzünder", deren Potential noch "reifen" muss, deren Kreativität und Bewegungsdrang in einem zu frühen Schulstart gehemmt würde oder gar blockiert- Und nicht wenige davon überdurchschnittlich intelligent. Wissenschaftlich ist dies erwiesen, dass es in schulischer Reife in einem EINZIGEN Jahrgang schon zu Unterschieden von bis zu 2 Jahren! kommen kann- Wäre ein evt. späteres "Sitzenbleiben" denn so "produktiv"? - Zu schweigen gar für die Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein dieser KINDER.

Das Gymnasium Kinder nicht mithalten können, wiederholen oder sogar das Gymnasium verlassen müssen hat nichts mit der Reife des Kindes zu tun, sondern liegt einzig und alleine an der heutigen Gesellschaft. Ein guter Realschulabschluss reicht den meisten Eltern in der heutigen Zeit nicht mehr aus. Die Kinder müssen auf Biegen und Brechen das Gymnasium besuchen, Abitur machen und studieren. Deshalb haben wir Fachkräfte Mangel und sämtliche Lehrstellen sind unbesetzt. Es muss nicht jedes Kind Abitur machen und studieren, lasst eure Kinder auf der weiterführenden Schule lieber mal Kind sein!

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