Stoppt die Massentierhaltung – schützt 29.900 Leben pro Durchlauf!

Petition richtet sich an
Landratsamt Augsburg, Stadt Gersthofen, Bayerisches Staatsministerium

2.753 Unterschriften

29 %
607 von 2.100 für Quorum in Landkreis Augsburg Landkreis Augsburg

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607 von 2.100 für Quorum in Landkreis Augsburg Landkreis Augsburg
  1. Gestartet 10.05.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Landratsamt Augsburg, Stadt Gersthofen, Bayerisches Staatsministerium

Sofort:
Das Landratsamt Augsburg muss den laufenden Baubetrieb stoppen und vor jeder weiteren Entscheidung folgende Prüfungen einfordern:
— Eine vollständige artenschutzrechtliche Prüfung zum streng geschützten Europäischen Biber – deren Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden müssen
— Ein Geruchsgutachten und ein Lärmgutachten – zum Schutz der Anwohner:innen, nicht nur der Natur
— Eine Risikoabschätzung für Bioaerosole und Keime für alle Wohnhäuser im Umkreis von 500 Metern
— Einen lückenlosen Nachweis der baurechtlichen Privilegierung als Landwirtschaftsbetrieb

Die Stadt Gersthofen muss die Sorgen der Bürger ernst nehmen und nicht nach rein baurechtlichen Kriterien entscheiden.

Unser Ziel:
Die Baugenehmigung für diese Anlage darf nicht erteilt werden. Eine Massentierhaltungsanlage mit fast 30.000 Tieren pro Durchlauf hat in diesem Naturraum – direkt neben einem städtisch finanzierten Biberbiotop, einem Naherholungsgebiet und Wohnhäusern – nichts zu suchen.

Warum brauchen wir euch — und zwar jetzt
Das Genehmigungsverfahren befindet sich in den letzten Zügen: In der Woche ab dem 1. Juni 2026 soll die finale Unterschrift erteilt werden. Danach wird es erheblich schwieriger, noch einzugreifen. Wir haben also keine Zeit zu verlieren.
Wir wollen wissen, ob diese Genehmigung rechtmäßig ist. Und falls nicht, werden wir handeln — für die Menschen in der Nachbarschaft, für die Natur, und für 29.900 Tiere pro Durchlauf, die das nicht wählen können.
Rechtliche Schritte kosten Geld. Gemeinsam können wir uns das leisten. Jeder Euro bringt uns näher an Transparenz, Gerechtigkeit — und echten Schutz.
Teilt diese Kampagne. Teilt die Petition. Macht Lärm.

Zur Spende
https://gofund.me/6b5f6d6e3

Begründung

Für mehr als 170.000 Tiere pro Jahr, die keine Stimme haben.
Für den Biber am Böglebach, der nach EU-Recht geschützt ist.
Für die Anwohner:innen in Rettenbergen und Edenbergen, die nie gefragt wurden.
Für einen Naturraum, der für alle da sein soll.
Für alle Steuerzahler die Tierleid keinesfalls mittragen und unterstützen wollen
Unterzeichne jetzt.
Unser Ziel: Die Baugenehmigung für diese Anlage darf nicht erteilt werden. Eine Massentierhaltungsanlage mit fast 30.000 Tieren pro Durchlauf hat direkt neben einem städtisch finanzierten Biberbiotop, einem Naherholungsgebiet und Wohnhäusern – nichts zu suchen. Grundsätzlich ist Massentierhaltung und Kurzzeit-Tiermast ethisch nicht mehr vertretbar!
Falls hierfür öffentliche steuerfinanzierte Fördermittel für die Digitalisierung in der Landwirtschaft zur Errichtung eines Massentierhaltungsbetriebes genehmigt wurden, halten wir dies angesichts des damit verbundenen Tierleids für moralisch nicht vertretbar und zutiefst abscheulich!
Warum Deine Unterschrift zählt
Wir sind Anwohner:innen – keine Jurist:innen, keine Aktivist:innen. Wir haben recherchiert, Anwälte angeschrieben, Abgeordnete kontaktiert und Naturschutzorganisationen eingebunden. Das Gesetz stellt Baurecht vor Tierwohl.
Deine Unterschrift zeigt dem Landratsamt Augsburg, der Stadt Gersthofen und der Bayerischen Staatsregierung: Die Öffentlichkeit schaut hin!
Ca. alle 7 Wochen werden 29.900 Küken in einen Stall gebracht. Sie werden dort gemästet – automatisiert, KI-gesteuert. Dann werden sie verladen und abtransportiert. Und alles beginnt von vorne. Mehr als 170.000 Tiere pro Jahr. In der Nähe eines von der Stadt Gersthofen für ca. 120.000 Euro eigens angelegten Biotops für den streng geschützten Europäischen Biber – im Herzen eines Naturraums, der von vielen als Naherholungsgebiet genutzt wird, zwischen zwei kleinen Dorfgemeinschaften in Bayern. Ohne dass eine einzige Bürger:in gefragt wurde.
Das ist kein Plan für die Zukunft. Das passiert gerade – in Gersthofen bei Augsburg.
Wer wir sind
Menschen, denen dieser Ort und das Tierwohl am Herzen liegen. Eine Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung und Tiermast im industriellen Stil – weil wir überzeugt sind, dass Fragen dieser Tragweite nicht still und ohne öffentliche Diskussion entschieden werden dürfen. Wir greifen niemanden persönlich an. Wir fordern, dass die zuständigen Behörden ihrer Prüfpflicht vollständig nachkommen.
Was geplant ist
Hähnchenmastanlage mit 29.900 Tierplätzen, größtenteils KI gesteuert. Der Bagger für den Bau der Zuleitungen rollt bereits – obwohl die Baugenehmigung nach unserem Kenntnisstand (vom 08.05.2026) noch nicht erteilt wurde.
Die Zahl 29.900 ist kein Zufall
Der gesetzliche Schwellenwert, ab dem ein förmliches Genehmigungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschrieben wäre, liegt bei 30.000 Tierplätzen. Ab dieser Grenze wären verpflichtend:
Ein Geruchsgutachten zum Schutz der Anwohner:innen
Ein Lärmgutachten für nächtliche Tiertransporte
Eine Risikoabschätzung für Bioaerosole, Staub, Keime und antibiotikaresistente Bakterien bei Wohnhäusern.
Eine Kumulierungsprüfung mit der bestehenden Biogasanlage
Öffentlichkeitsbeteiligung und Widerspruchsrecht für Anwohner:innen
Die geplante Anlage hat 29.900 Plätze – exakt 100 weniger. Laut einem Bericht der Augsburger Allgemeinen erklärte Markus Eggenmüller vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), dass solche Mastställe häufig mit 29.900 Plätzen geplant würden, da das Genehmigungsverfahren dann einfacher sei.
Uns interessiert, wie bei so einem Stall im Brandfall die Evakuierung sowie ein ausreichender Schutz der Tiere und eine funktionierende Löschwasserversorgung sichergestellt werden sollen.

Der Biber am Böglebach
Unmittelbar neben dem geplanten Stall liegt der Böglebach – das Kerngewässer eines von der Stadt Gersthofen für ca. 120.000 Euro angelegten Biberbiotops. Der Europäische Biber ist nach Anhang II und IV der FFH-Richtlinie der Europäischen Union sowie nach § 44 BNatSchG streng geschützt – jede erhebliche Störung seines Reviers ist verboten.
Nächtliche Tiertransporte, erhöhtes Verkehrsaufkommen (Ver- u. Entsorgung), Ammoniakemissionen und Stickstoffeinträge vom Hanggrundstück in den Bach bedrohen dieses Revier. Ob eine artenschutzrechtliche Prüfung stattgefunden hat und zu welchem Ergebnis sie gekommen ist, ist für die Öffentlichkeit nicht nachvollziehbar.

Wir fordern
Den laufenden Baubetrieb sofort zu stoppen, solange keine Baugenehmigung vorliegt
Eine vollständige artenschutzrechtliche Prüfung zum Europäischen Biber durchzuführen und die Ergebnisse öffentlich zugänglich zu machen
Geruchsgutachten & Lärmgutachten
Risikoabschätzung: Bioaerosole & Keime für alle Wohnhäuser im Umkreis von mind. 500 m Entfernung
Den Flächennachweis nach § 201 BauGB lückenlos zu prüfen – unter Abzug der Biogasanlage-Flächen und mit Nachweis 15-jähriger Pachtrestlaufzeiten
Die Gutachten und Ergebnisse der Prüfung öffentlich zugänglich zu machen inkl. der Kennwerte

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 10.05.2026
Sammlung endet: 09.11.2026
Region: Landkreis Augsburg
Kategorie: Tierschutz

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Neuigkeiten

Noch kein PRO Argument.

Gehen sie mal weg vom Industriestandort Augsburg und den Verkehrsachsen A8/B2. Im ganzen ländlichen Umland ist die Gegend voll von solchen Ställen und weder ist die Welt untergegangen, noch die Natur oder der Biber ausgestorben. Wenn jemand unter der Grenze für eine erweiterte Genehmigungspflicht bleibt, ist es das klare und einfache Recht, dass eine solche Genehmigung nicht benötigt wird, wie es der Gesetzgeber festgelegt hat. Keinerlei Grund zur Aufregung.

Warum Menschen unterschreiben

Weil mir Tierwohl wichtig ist

Weil ich einen Beitrag dazu leisten möchte,.dass endlich keine Tiere mehr missbraucht und geschlachtet werden dürfen. Ich bin vegan und Tierschützerin .

Tiere sind fühlende Lebewesen. Wir sollten eine tierfreie Landwirtschaft anstreben, weil wir keine tierischen Produkte benötigen

Weil wir mit Gottes Schöpfung respektvoll umgehen müssen und auch Tiere, die gegessen werden, eine Würde haben.

Weil es einfach schrecklich ist und Fleisch etwas besonderes sein sollte weil dafür Lebewesen sterben

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