Stoppt die Massentierhaltung – schützt 29.900 Leben pro Durchlauf!

Petition richtet sich an
Landratsamt Augsburg, Stadt Gersthofen, Bayerisches Staatsministerium

498 Unterschriften

10 %
216 von 2.100 für Quorum in Landkreis Augsburg Landkreis Augsburg

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  1. Gestartet 10.05.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

11.05.2026, 04:08

Es wurden Formulierungen abgeändert, die angreifbar sein könnten und wir haben uns noch stärker auf die Faktenlage konzentriert.


Neue Begründung:

Für mehr als 170.000 Tiere pro Jahr, die keine Stimme haben.Für den Biber am Böglebach, der nach EU-Recht geschützt ist.Für die Anwohner:innen in Rettenbergen und Edenbergen, die nie gefragt wurden.Für einen Naturraum, der für alle da sein soll.Für alle Steuerzahler die Tierleid keinesfalls mittragen und unterstützen wollenUnterzeichne jetzt.Unser Ziel: Die Baugenehmigung für diese Anlage darf nicht erteilt werden. Eine Massentierhaltungsanlage mit fast 30.000 Tieren pro Durchlauf hat direkt neben einem städtisch finanzierten Biberbiotop, einem Naherholungsgebiet und Wohnhäusern – nichts zu suchen. Grundsätzlich ist Massentierhaltung und Kurzzeit-Tiermast ethisch nicht mehr vertretbar!Falls hierfür öffentliche steuerfinanzierte Fördermittel für die Digitalisierung in der Landwirtschaft zur Errichtung eines Massentierhaltungsbetriebes genehmigt wurden, halten wir dies angesichts des damit verbundenen Tierleids für moralisch nicht vertretbar und zutiefst abscheulich!Warum Deine Unterschrift zähltWir sind Anwohner:innen – keine Jurist:innen, keine Aktivist:innen. Wir haben recherchiert, Anwälte angeschrieben, Abgeordnete kontaktiert und Naturschutzorganisationen eingebunden. Das Gesetz stellt Baurecht vor Tierwohl.Deine Unterschrift zeigt dem Landratsamt Augsburg, der Stadt Gersthofen und der Bayerischen Staatsregierung: Die Öffentlichkeit schaut hin!Ca. alle 7 Wochen werden 29.900 Küken in einen Stall gebracht. Sie werden dort gemästet – automatisiert, KI-gesteuert. Dann werden sie nachts verladen und abtransportiert. Und alles beginnt von vorne. Mehr als 170.000 Tiere pro Jahr. In der Nähe eines von der Stadt Gersthofen für ca. 120.000 Euro eigens angelegten Biotops für den streng geschützten Europäischen Biber – im Herzen eines Naturraums, der von vielen als Naherholungsgebiet genutzt wird, zwischen zwei kleinen Dorfgemeinschaften in Bayern. Ohne dass eine einzige Bürger:in gefragt wurde.Das ist kein Plan für die Zukunft. Das passiert gerade – in Gersthofen bei Augsburg.Wer wir sindMenschen, denen dieser Ort und das Tierwohl am Herzen liegen. Eine Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung und Tiermast im industriellen Stil – weil wir überzeugt sind, dass Fragen dieser Tragweite nicht still und ohne öffentliche Diskussion entschieden werden dürfen. Wir greifen niemanden persönlich an. Wir fordern, dass die zuständigen Behörden ihrer Prüfpflicht vollständig nachkommen.Was geplant istHähnchenmastanlage mit 29.900 Tierplätzen, größtenteils KI gesteuert. Der Bagger für den Bau der Zuleitungen rollt bereits – obwohl die Baugenehmigung nach unserem Kenntnisstand (vom 08.05.2026) noch nicht erteilt wurde.Die Zahl 29.900 ist kein ZufallDer gesetzliche Schwellenwert, ab dem ein förmliches Genehmigungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschrieben wäre, liegt bei 30.000 Tierplätzen. Ab dieser Grenze wären verpflichtend:Ein Geruchsgutachten zum Schutz der Anwohner:innenEin Lärmgutachten für nächtliche TiertransporteEine Risikoabschätzung für Bioaerosole, Staub, Keime und antibiotikaresistente Bakterien bei Wohnhäusern unter 500 Metern EntfernungEineWohnhäusern.Eine Kumulierungsprüfung mit der bestehenden BiogasanlageÖffentlichkeitsbeteiligung und Widerspruchsrecht für Anwohner:innenDie geplante Anlage hat 29.900 Plätze – exakt 100 weniger. Der Bauamtsleiter der Stadt Gersthofen hat in der Augsburger Allgemeinen öffentlich bestätigt, dass diese Zahl bewusst so gewählt wurde, um das Verfahren zu vereinfachen.Unklarvereinfachen.Uns ist bislang,interessiert, wie bei einem Stall mit 29.900 Tieren im Brandfall die Evakuierung sowie ein ausreichender Schutz der Tiere und eine funktionierende Löschwasserversorgung sichergestellt werden sollen.Das ist kein Einzelfall. Das scheint Methode zu sein!Dersollen.

Der Biber am BöglebachUnmittelbar neben dem geplanten Stall liegt der Böglebach – das Kerngewässer eines von der Stadt Gersthofen für ca. 120.000 Euro angelegten Biberbiotops. Der Europäische Biber ist nach Anhang II und IV der FFH-Richtlinie der Europäischen Union sowie nach § 44 BNatSchG streng geschützt – jede erhebliche Störung seines Reviers ist verboten.Nächtliche Tiertransporte, erhöhtes Verkehrsaufkommen (Ver- u. Entsorgung), Ammoniakemissionen und Stickstoffeinträge vom Hanggrundstück in den Bach bedrohen dieses Revier. Ob eine artenschutzrechtliche Prüfung stattgefunden hat und zu welchem Ergebnis sie gekommen ist, ist für die Öffentlichkeit nicht nachvollziehbar – Akteneinsicht wurde verweigert.nachvollziehbar.

Wir fordernDen laufenden Baubetrieb sofort zu stoppen, solange keine Baugenehmigung vorliegtEine vollständige artenschutzrechtliche Prüfung zum Europäischen Biber durchzuführen und die Ergebnisse öffentlich zugänglich zu machenGeruchsgutachten & LärmgutachtenRisikoabschätzung: Bioaerosole & Keime für alle Wohnhäuser im Umkreis von mind. 500 mDenm EntfernungDen Flächennachweis nach § 201 BauGB lückenlos zu prüfen – unter Abzug der Biogasanlage-Flächen und mit Nachweis 15-jähriger PachtrestlaufzeitenPachtrestlaufzeitenDie Gutachten und Ergebnisse der Prüfung öffentlich zugänglich zu machen inkl. der Kennwerte


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 69 (69 in Deutschland)


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