Mit der Petition wird gefordert, die aktive Sterbehilfe für Menschen jeden Alters als lebensbeendende Handlung zu ermöglichen und die aktiven Helfer als Begleiter straffrei nach dem Strafgesetzbuch zu stellen. Die Sterbehilfe sollte im Kreis der engen Familienangehörigen stattfinden können (siehe Niederlande) und durch die Anwesenheit eines zugelassenen Arztes und eines Rechtsanwalts begleitet werden.

Begründung

1) Ein Mensch legt im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte schriftlich fest, dass er, im Fall, dass er nicht mehr am Leben teilnehmen -, sich nicht mehr selbst pflegen kann und nur auf die Hilfe von Pflegern angewiesen ist, die waschen,füttern etc., nicht mehr leben will und Sterbehilfe bekommen möchte.In der jetzigen Zeit wird ein solches Schreiben ingnoriert- und so muss dieser Mensch entwürdigend dahinsiechen,bis der Körper dann selbst resigniert. Dieser Zustand ist in hohem Maße für alle Beteiligten und am meisten fürdie Angehörigen selbst eine grauenvolle, kaum emotional zumutbare Situation.2) Nun kann der Mensch nicht mehr am Leben teilnehmen. Per Attest wird ihm dies vom Hausarzt bestätigt.Dieses Attest muss man dann beim Ordnungsamt einreichen und dann wird dieser Mensch gemäß § 1 Absatz 3Personalausweisgesetz (PAuswG) vom 18.6.2009 von der Ausweispflicht befreit.Der Mensch braucht sich nicht mehr auszuweisen, wird aber dazu verdonnert in seiner menschenunwürdigenLage auf den Tod zu warten.

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